MySantander Nutzungsvereinbarung Diese Nutzungsvereinbarung regelt folgende Inhalte: (1) Über uns (2) Wie können Sie uns erreichen? (3) Verarbeitung personenbezogener Daten (4) Verfügbarkeit von MySantander (5) Leistungen von MySantander (6) Keine Anlageberatung oder individuelle Finanzberatung (7) Ihre Verpflichtung zur Nutzung Ihrer korrekten Identität (8) Personalisierte Dienste/TrackingTechnologien/Profiling (9) Die Nutzung Ihrer Postbox (10) Die Nutzung der MySantander App (11) Geltungsbereich von MySantander (12) Gewährleistung und Haftung (13) Urheberrecht (14) Änderung von Funktionen und Inhalten (15) Anzuwendendes Recht (16) Weitere rechtlich relevante Informationen Bedingungen für die Nutzung des Online Bankings Seite 1 von 10 (1) Über uns MySantander ist ein Dienstleistungsangebot der Openbank Deutschland AG Santander-Platz 1 41061 Mönchengladbach (im Folgenden „Openbank“ oder „wir” genannt). Detaillierte Informationen über uns finden Sie hier. (2) Wie können Sie uns erreichen? Wenn Sie Fragen zu unseren Produkten, zu einer Finanzierung, zum Online Banking oder zur Nutzung von MySantander haben, sind wir persönlich für Sie erreichbar. Alle Kontaktoptionen finden sie hier: https://www.santander.de/privatkunden/servicekontakt/kontakt/ (3) Verarbeitung personenbezogener Daten Die Sicherheit Ihrer persönlichen Daten ist uns wichtig. Bei Inanspruchnahme der Dienstleistungen von MySantander werden personenbezogene Daten erhoben, elektronisch gespeichert und verarbeitet. Wie wir Ihre Daten schützen und welche Art von Daten zu welchem Zweck erhoben werden, erfahren Sie in unseren Datenschutzhinweisen. In keinem Fall geben wir die erhobenen Daten ohne Rechtsgrundlage an Dritte weiter. (4) Verfügbarkeit von MySantander Die MySantander Dienstleistungen können Sie nutzen • Online unter der Webadresse www.santander.de/mysantander • Über die MySantander App, verfügbar für iOS und Android zum Download • Apple AppStore • GOOGLE PLAY Apple und APP STORE sind Marken der Apple Inc., California GOOGLE und GOOGLE PLAY sind Marken der GOOGLE LLC, California (5) Leistungen von MySantander Über MySantander bieten wir Ihnen folgende Dienstleistungen und Services an: • Openbank Online Banking Sofern Sie bei uns ein Konto führen, sind Sie automatisch für das Online Banking freigeschaltet. Sie können z.B. Kontoumsätze einsehen, Überweisungen tätigen, Daueraufträge einrichten und verwalten und vieles mehr. Die Nutzung des Online Banking unterliegt zusätzlich den Online Banking Bedingungen. • Vertragsinformationen außerhalb des Online Bankings Wenn Sie Ihre Openbank Finanzierungs- und Leasingverträge mit MySantander verknüpft haben, können Sie alle Vertragsinformationen einsehen und haben Zugriff auf komfortable Self-Services, um Ihre Verträge zu verwalten. • Individuelle Informationen und Nachrichten Alle individuellen Informationen und Nachrichten zu den von Ihnen in Anspruch genommenen Finanzdienstleistungen erhalten Sie in Ihrer MySantander Postbox. Alle Details zur Inanspruchnahme der PostboxFunktionen finden Sie in den Nutzungsbedingungen für die Postbox. • Informationen über produktbezogene Geschäftsbedingungen Damit Sie sich jederzeit über alle genauen Geschäftsbedingungen der von Ihnen in Anspruch genommenen Finanzdienstleistungen informieren können, stellen wir Ihnen alle Geschäftsbedingungen für die von uns angebotenen Finanzdienstleistungen zur Verfügung. Seite 2 von 10 • Jederzeit informiert sein über persönliche Angebote Wir möchten, dass Sie alle Angebote kennen, mit denen sie Ihr Finanzmanagement optimieren können. Hierzu informieren wir Sie auf MySan- tander auf Basis Ihres Nutzerverhaltens und Ihrer persönlichen Daten kontinuierlich über neue Angebote von der Openbank Deutschland AG und unserer Tochtergesellschaft, der Santander Consumer Leasing GmbH, Santander-Platz 1, 41061 Mönchengladbach. • Allgemeine Marktinformationen Wir übernehmen keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit, Verlässlichkeit, Geeignetheit und Aktualität sowie Brauchbarkeit der allgemeinen Inhalte und Informationen auf MySantander. Diese dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Hinweise, Empfehlungen und Auskünfte sind un- verbindlich. Die Verwendung der angebotenen allgemeinen Inhalte und Informationen geschieht auf eigenes Risiko. • Wertpapierinformationen Alle Wertpapierinformationen erfolgen unverbindlich. Bitte beachten Sie, dass Kursentwicklungen sehr schnellen Schwankungen unterliegen und wir alle Informationen zu Wertpapieren und ihren Kursen lediglich zeitversetzt angeben können. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Kosten wie Depotgebühren finden keine Berücksichtigung. Openbank, ihre jeweiligen Lizenzgeber oder sonstige Dritte, die Informationen oder Funktionalitäten auf oder durch diese Internetseite zugänglich machen oder bereit halten, übernehmen keinerlei Haftung für Schäden, die aus Wertpapierkaufaufträgen, Investitionsentscheidungen oder dem Erwerb von Waren oder Dienst- leistungen Dritter (eingeschlossen Finanzinstrumente und Devisen) entstehen, die auf Informationen beruhen, die auf dieser Internetseite zugänglich gemacht oder bereit gehalten werden. • Push Nachrichten Nutzen Sie MySantander über die mobile App, bieten wir Ihnen die Möglichkeit PushNachrichten zu empfangen. PushNachrichten sind spezielle Meldungen, die direkt auf Ihrem Handy angezeigt werden. Sie müssen also nicht erst die MySantander App öffnen, sondern haben mit einem Blick Zugriff darauf. Sie können Ihre Einstellungen für PushNachrichten in Ihren persönlichen Einstellungen verwalten. Soweit Sie der App über Ihre Geräteeinstellungen die Zusendung von Push Nach- richten gestatten, ist dieser Service standardmäßig für Sie aktiviert. Änderungen können Sie jederzeit kostenfrei in Ihren Geräteeinstellungen und den Einstellungen Ihres MySantander Accounts vornehmen. (6) Keine Anlageberatung oder individuelle Finanzberatung MySantander bietet Ihnen keine individuelle Anlage- und Finanzberatung. Gerne stellen wir Ihnen aber auch eine individuelle Anlage- und Finanzberatung zur Verfü- gung. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt unmittelbar mit Ihrem Kundenberater auf, besuchen Sie eine unserer Filialen oder nutzen Sie die Openbank Direktberatung für die bequeme Beratung von Zuhause. (7) Ihre Verpflichtung zur Nutzung Ihrer korrekten Identität Die Inanspruchnahme von Finanzdienstleistungen ist Vertrauenssache. Bei Nutzung von MySantander sind Sie deshalb verpflichtet, Ihre korrekte Identität zu verwen- den. Personen, die MySantander nicht mit Ihrer korrekten Identität verwenden oder sich mit unzutreffenden Angaben zu ihrer Identität registrieren, ist die Nutzung von MySantander untersagt. Openbank ist berechtigt, entsprechende Accounts ohne vorherige Ankündigung zu löschen und den Nutzer von der weiteren Verwendung von MySantander auszuschließen. (8) Personalisierte Dienste/Tracking-Technologien/Profiling a. Personalisierung mit Hilfe von Tracking-Technologien Für das Angebot von MySantander nutzen wir Trackingtechnologien. Zur Optimierung Ihres Nutzungserlebnisses und zur Gewährleistung eines bestmöglichen Bedienungskomforts verwenden wir Technologien wie Cookies, lokale Speicher- und Gerätedaten. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Tracking-Technologien verwenden wir außerdem, um Sie über die individuell für Sie relevanten Produkte und Dienstleistungsangebote auf MySantander zu informie- ren. Dies erfolgt, um Ihnen auf MySantander möglichst nur solche Marketing-Informationen zur Verfügung zu stellen, die für Sie relevant sind. Auf Grundlage dieser Nutzungsvereinbarung erfassen wir Daten, die auf Ihrer Interaktion mit MySantander und den dort in Anspruch genommenen Dienstleistungen beruhen, GeräteID und Tracking-Technologien verwenden wir außerdem, um Sie über die individuell für Sie relevanten Produkte und Dienstleistungsangebote auf MySantander zu informie- ren. Dies erfolgt, um Ihnen auf MySantander möglichst nur solche Marketing-Informationen zur Verfügung zu stellen, die für Sie relevant sind. Auf Grundlage dieser Nutzungsvereinbarung erfassen wir Daten, die auf Ihrer Interaktion mit MySantander und den dort in Anspruch genommenen Dienstleistungen beruhen, GeräteID und Installationszuordnungen. b. Ihre Kontrolle der TrackingTechnologien Nur die zur Nutzung von MySantander notwendigen TrackingTechnologien können Sie nicht deaktivieren. Die Einstellungen für TrackingTechnologien für statistische und Marketingzwecke nehmen Sie in Ihren persönlichen Einstellungen bei Aufruf von MySantander vor. Diese Einstellungen können Sie in Ihren Browsereinstellungen oder in Ihren Einstellungen auf MySantander jederzeit mit Wirkung für die Zukunft anpassen und ändern. Seite 3 von 10 c. Profiling Profiling ist die automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten. Wir analysieren Nutzerdaten zur Ermittlung persönlicher Präferenzen, Kaufinteressenten und Feststellung Ihres üblichen Nutzerverhaltens. Diese Daten vergleichen wir mit Daten anderer Kunden. Profiling erfolgt zu folgenden Zwecken: • Erhöhung der Sicherheit Ihres persönlichen Accounts auf MySantander und Ihrer Konten zur automatisierten Identifizierung von Missbrauchsversuchen; • Betrugsprävention; • Erstellung maßgeschneiderter Dienstleistungsangebote auf Grundlage Ihrer bisherigen Interessen; • Optimierung der über MySantander in Anspruch genommenen Dienstleistungen; • Bereitstellung von für Sie maßgeschneiderten Marketinginformation. Dem Profiling zu Marketingzwecken können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprechen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir werden dann das Profiling zu Marketingzwecken einstellen. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie ebenfalls in unseren Datenschutzhinweisen. (9) Die Nutzung Ihrer Postbox 9.1 Gegenstand der Bedingungen / Nutzungsvoraussetzungen Diese Bedingungen regeln die Nutzung der Anwendung „Postbox“ im Rahmen von MySantander. Damit können Sie im Rahmen der Nutzung von MySantander elektro- nische Post von uns empfangen. Diese Mitteilungen betreffen Informationen der Bereiche: • Openbank Online Banking • Finanzdienstleistungen • Vertragsinformationen außerhalb des Online Banking • Informationen über produktbezogene Geschäftsbedingungen • Informationen und Werbung für Dienstleistungsangebote von uns. Diese Werbenachrichten werden in der Liste der empfangenen Nachrichten angezeigt. Sie sind jederzeit berechtigt, der Zusendung von Informationen und Werbung für Dienstleistungsangebote von Openbank jederzeit widersprechen, ohne dass hierfür Kos- ten von Openbank erhoben werden. Sie werden auf diese Widerspruchsmöglichkeit bei jeder Zusendung von Werbenachrichten informiert. Die Postbox wird für Sie zusammen mit dem Zugang zu MySantander eingerichtet und freigeschaltet. Die Funktionen der Postbox können Sie mit Ihrem Endgerät (Desktop-PC, Tablet, Smartphone etc.) online über einen installierten Standardbrowser oder die von Open- bank zur Verfügung gestellte Applikation für mobile Endgeräte (MySantander App) in Anspruch nehmen. 9.2 Leistungsumfang Sie werden in Ihrer Postbox persönliche Dokumente grundsätzlich online als elektronische Post erhalten. Elektronische Post beinhaltet auch rechtsverbindliche Doku- mente von Openbank zur laufenden Geschäftsbeziehung (z.B. Änderung der Geschäftsbedingungen) sowie konto- und ggfs. depotbezogene Informationen für zum Online Banking freigeschaltete Konten. Kontobezogene Informationen sind insbesondere Kontoauszüge, Abrechnungen, Rechnungsabschlüsse sowie weitere gesetz- lich geschuldete Informationen. Sie können sich die Dokumente online ansehen, diese herunterladen, ausdrucken und archivieren. Deren Nutzung ist ausschließlich dem Kontoinhaber vorbehalten. Kann die Information aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen über die Postbox nicht mitgeteilt werden, wird Openbank sie per Post oder in einer anderen geeigneten Form zustellen. Die Dokumentenauswahl kann von Openbank im Rahmen des rechtlich Zulässigen jederzeit erweitert oder reduziert werden. 9.3 Ihre Mitwirkungspflichten Sie sind verpflichtet, die Postbox regelmäßig, mindestens alle 14 Tage, abzurufen und neue Dokumente unverzüglich auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen sowie etwaige Beanstandungen und Einwendungen gegen Rechnungsabschlüsse unverzüglich, spätestens jedoch 6 Wochen nach Zugang in der Postbox mitzuteilen. Im Übrigen gelten die allgemeinen Verpflichtungen eines Kontoinhabers über den postalischen Erhalt von Dokumenten entsprechend sowie die im jeweiligen Produkt- vertrag und ergänzenden Regelwerken vereinbarten Mitwirkungspflichten. 9.4 Zugang der Dokumente und Haftung a. Dokumente, die Openbank in Ihre Postbox einstellt, gelten – soweit Sie diese nicht bereits vorher abgerufen haben – drei Kalendertage nach der Einstellung in die Postbox als Ihnen zugegangen. Unbeschadet dessen gehen Ihnen eingestellte Dokumente spätestens in dem Zeitpunkt zu, zu dem Sie das Dokument abgerufen oder geöffnet haben. b. Sofern für den Zugang eines Dokuments eine weitere Handlung von Openbank notwendig ist, z.B. eine separate Information darüber, dass ein Dokument für Sie in der Postbox vorhanden und verfügbar ist, ist ein Zugang nicht vor Vornahme dieser Handlung gegeben. c. Mit Zugang eines Dokuments beginnt der Lauf der an den Zugang des Dokuments anknüpfenden Fristen einschließlich Widerrufsfristen, dies gilt insbesondere für die im jeweiligen Produktvertrag und in ergänzenden Regelwerken vereinbarten Fristen. d. Für Schäden, die Ihnen aus einer Fristversäumung aufgrund verspäteten Abrufs einer terminbezogenen Nachricht entstehen, obwohl Ihnen ein Abruf der Nachricht durch Openbank durchgehend ermöglicht wurde, haftet Openbank nicht. Dieser Haftungsausschluss gilt nicht für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung unserer gesetzlichen Vertreter oder unserer Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die auf vor- sätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzungen sowie Arglist unserer gesetzlichen Vertreter oder unserer Erfüllungsgehilfen beruhen. Seite 4 von 10 9.5 Verfügbarkeit der Dokumente Openbank stellt die in die Postbox eingestellten Dokumente für einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten zur Verfügung. Nach Ablauf der vorgenannten Frist ist Openbank berechtigt, die jeweiligen Dokumente aus der Postbox herauszunehmen, ohne dass der Kontoinhaber hierüber eine gesonderte Nachricht erhält. Openbank empfiehlt Ihnen, die Dokumente aus der Postbox auf einem physischen Datenträge zu speichern. Während der jeweils geltenden gesetzlichen Aufbewahrungspflichten kommt Openbank späteren Anforderungen von Duplikaten durch den Kontoinhaber gegen ein Entgelt gemäß dem Preis- und Leistungsverzeichnis nach. 9.6 Unveränderbarkeit der Dokumente/Haftung Die Daten können nach ihrer Einstellung in die Postbox nicht verändert werden. Openbank garantiert die Unveränderbarkeit der Daten der gespeicherten Dokumente in der Postbox, sofern diese innerhalb der Postbox gespeichert oder aufbewahrt werden. Werden Dokumente außerhalb der Postbox gespeichert, aufbewahrt oder in veränderter Form in Umlauf gebracht, übernimmt Openbank hierfür keine Haftung. 9.7 Verzicht auf papierhafte Postzustellung und Kontoauszugsdrucker Openbank erfüllt seine Übermittlungs, Unterrichtungs- und sonstigen Informationspflichten durch Einstellung der jeweiligen Dateien in die Postbox. Sie verzichten durch die Nutzung der Postbox ausdrücklich auf den postalischen Versand von Dokumenten und Mitteilungen durch Openbank in papiergebundener Form. Informationen, die aufgrund rechtlicher Anforderungen von Openbank erteilt werden müssen, werden Ihnen grundsätzlich nur in elektronischer Form in die Postbox übermittelt und dort zur Verfügung gestellt. Auf Ihr ausdrückliches Verlangen wird Openbank Dokumente und Mitteilungen auf postalischem Weg bzw. mittels Kon- toauszugsdrucker ggfs. gegen ein Entgelt gemäß Preis und Leistungsverzeichnis zur Verfügung stellen. Das hierfür anfallende Entgelt ergibt sich aus dem Preis und Leistungsverzeichnis. Openbank ist berechtigt, Ihnen Dokumente und Mitteilungen auf dem Postweg oder auf andere Weise zu übermitteln, wenn dies gesetzliche Vor- gaben erforderlich machen oder Openbank dies aufgrund eingeschränkter Verfügbarkeit unter Berücksichtigung des Kundeninteresses zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Pflichten als zweckmäßig erachtet. 9.8 Anerkennung der Dokumente Openbank gewährleistet nicht, dass die Finanzbehörden die im Posteingang gespeicherten Informationen anerkennen. Sie haben sich darüber vorher bei dem für sie zuständigen Finanzamt zu informieren. Die in der Postbox bereitgestellten Bankdokumente, wie z.B. der elektronische Kontoauszug oder Rechnungsabschluss, erfüllen nach Auffassung der Finanzverwaltung weder die Anforderungen der steuerlichen Aufbewahrungspflicht nach § 147 AO noch die einer Rechnung. 9.9 Änderung des Leistungsangebots der Postbox Openbank ist berechtigt, die Postbox inhaltlich und funktional weiterzuentwickeln. Openbank hat das Recht, ihr Leistungsangebot zur Postbox insgesamt oder in Teilen zu beschränken, wenn ihr die Fortführung aus Gründen der ITSicherheit oder aufgrund geänderter technischer oder rechtlicherRahmenbedingungen, auf die Openbank keinen Einfluss hat, in der bisher vorgenommenen Art und Weise unzumutbar ist und die Änderung für den Kontoinhaber zumutbar ist. Openbank ist unter den gleichen Voraussetzungen berechtigt, die Postbox den geänderten rechtlichen oder technischen Rahmenbedingungen anzupassen. Über wesentliche Änderungen wird Sie Open- bank fristgerecht informieren. Eine Verpflichtung von Openbank zur Aufrechterhaltung der Postbox besteht nicht. Über eine Einstellung wird Sie Openbank fristgerecht informieren und alternative Kommunikationswege mitteilen. 9.10 Deaktivierung der Postbox Nach Wirksamwerden einer Kündigung von MySantander wird die Postbox deaktiviert und Openbank stellt nach entsprechender individueller Vereinbarung entweder auf Postversand oder auf die Bereitstellung von Informationen zur Abholung am Kontoauszugsdrucker um. Openbank ist nach dem Wirksamwerden der Kündigung be- rechtigt, die in der Postbox enthaltenen Mitteilungen im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten zu löschen. (10) Die Nutzung der MySantander App 10.1 Anmeldung Für die MySantander App können Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und dem dazugehörigen Passwort anmelden und die Funktionen von MySantander auf mobilen Endgeräten nutzen. 10.2 Nutzungsvoraussetzungen Voraussetzung für die Nutzung von MySantander ist die ordnungsgemäße Anmeldung und Einrichtung eines Nutzerkontos. Voraussetzung für die mobile Nutzung der Online BankingServices ist die Teilnahme am Openbank Online Banking. Eine spezielle Konfiguration Ihres Gerätes ist nicht erforderlich. Bei Fragen zur Konfiguration Ihres mobilen Endgerätes bzw. zur Einrichtung Ihres mobilen Internetzugangs stehen Ihnen unsere persönlichen Ansprechpartner zur Verfügung, die sie unter den Kontaktoptionen auswählen können. Seite 5 von 10 10.3 Leistungsumfang der MySantander App Der angebotene Leistungsumfang wird in der MySantander App auf die Besonderheiten der mobilen Nutzung optimiert. Er unterscheidet sich daher im Detail von der Nutzung von MySantander über ihren onlineBrowser auf unseren Webseiten. Sie haben als Nutzer der MySantander App keinen Rechtsanspruch darauf, dass Ihnen mit der MySantander App sämtliche Leistungen von MySantander zur Verfügung gestellt werden. Die in der MySantander App abrufbaren Inhalte werden Ihnen lediglich als Information zugänglich gemacht und dürfen weder ganz noch teilweise vervielfältigt, an andere Personen weitergeleitet oder veröffentlicht werden. Sie richten sich ausschließlich an die berechtigten User von MySantander. Nicht zugriffsberechtigt sind Per- sonen, die ihren Wohnsitz in den vereinigten Staaten von Amerika, Kanada oder Großbritannien haben. Sofern keine abweichenden Regelungen für die Nutzung der MySantander App vereinbart sind, gelten die Bedingungen der MySantander Nutzungsvereinbarung unein- geschränkt auch für die Nutzung der MySantander App. (11) Geltungsbereich von MySantander MySantander ist ein Service, der ausschließlich in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt wird. Die Services von MySantander stehen ausschließlich den Personen zur Verfügung, die ein legitimes Interesse an der Nutzung von MySantander haben. Untersagt ist die Nutzung von MySantander allen Personen, die dem Betrieb schaden oder ihn beeinträchtigen wollen. (12) Gewährleistung und Haftung a. Openbank ist bemüht, mit größtmöglicher Sorgfalt die Funktionen von MySantander für alle angebotenen Dienstleistungen störungsfrei und ununterbrochen zur Verfügung zu stellen. Trotz aller Sorgfalt können bei technischen Anwendungen Funktionsstörungen nicht ausgeschlossen werden. Diese Funktionsstörungen kön- nen nicht nur durch Fehlfunktionen von MySantander, sondern durch viele Faktoren ausgelöst werden, zum Beispiel eine nicht ausreichende oder technisch fehler- hafte Internetverbindung, Bedienungsfehler oder fehlerhafte Endgeräte. Openbank sichert daher in keiner Weise zu, dass die Dienste von MySantander fehler- und störungsfrei ohne Unterbrechung in Anspruch genommen werden können. Openbank sichert ebenso wenig zu, dass die Funktionen und Services von MySantander für bestimmte Zwecke geeignet sind, dass Mängel an MySantander behoben oder dass MySantander frei von Viren, anderen schädlichen Komponenten sowie frei von Rechten Dritter ist. Bei Anwendungen wie MySantander können aufgrund der eingesetzten Technologie Übertragungsfehler oder Verarbeitungsfehler nicht ausgeschlossen werden.Für die Funktion und den Inhalt der über MySantander zur Verfügung gestellten Dienstleistungen haftet Openbank grundsätzlich nur für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit mit Ausnahme von Personenschäden oder Schäden aus dem Produkthaftungsgesetz. Openbank haftet bei einfacher Fahrlässig- keit nur, wenn wesentliche Vertragspflichten verletzt wurden oder ein Fall des Verzugs oder der Unmöglichkeit vorliegen. In diesen Fällen ist eine Haftung auf typische, vorhersehbare Schäden begrenzt. Eine Haftung für Folgeschäden, insbesondere entgangenen Gewinn, ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Ebenso wenig haftet Openbank für Verluste im Zusammenhang mit FinanzanlageGeschäften des Kunden. b. Ausgeschlossen ist eine Haftung auch bei einer missbräuchlichen Nutzung von MySantander etwa nach Verlust oder Diebstahl des Endgerätes, wegen einer un- zureichenden Sicherung des Endgerätes oder bei einem betrügerischen Vorgehen. Es gelten ergänzend unsere Bedingungen zum Online Banking. Openbank übernimmt keine Haftung für Informationen Dritter in Bezug auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Genauigkeit des Inhaltes sowie etwaiger Preisangaben. Wir ver- öffentlichen auf MySantander ausschließlich Informationen, die wir als vertrauenswürdig erachten. Eine Gewähr hinsichtlich Qualität oder Wahrheitsgehalt dieser Informationen kann gleichwohl nicht übernommen werden. Eine Haftung für vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführte Schäden bleibt hiervon unberührt. c. Höhere Gewalt Openbank haftet nicht für Schäden, die auf Fällen höherer Gewalt beruhen, insbesondere auf Aufruhr, Kriegs- und Naturereignissen oder durch sonstige von Open- bank nicht zu vertretende Ereignisse wie z.B. Streik, Aussperrung, Verkehrsstörungen, Verfügungen hoheitlicher Gewalt oder nicht schuldhaft verursachte techni- sche Störungen (Aufzählung ist beispielhaft und nicht abschließend). Als Fälle höherer Gewalt gelten auch Angriffe auf EDVSysteme von Dritten in Schädigungsab- sicht, z.B. Schäden, die auf Computerviren oder auf HackerAngriffe zurückzuführen sind, sofern Openbank angemessene Schutzvorkehrungen hiergegen getroffen hat. d. Verweise auf Inhalte anderer Internetseiten und Online-Veröffentlichungen Dritter MySantander kann Verweise (Links) auf andere Internetseiten und OnlineVeröffentlichungen Dritter beinhalten. Openbank macht sich die Veröffentlichungen Drit- ter inhaltlich nicht zu eigen, es sei denn, es wird im Einzelfall ausdrücklich etwas anderes angegeben. Für Veröffentlichungen Dritter auf Internetseiten oder in sonstigen Veröffentlichungen haften ausschließlich die für die Veröffentlichung verantwortlichen Dritten. Openbank ist nicht verantwortlich für diese fremden Inhalte und übernimmt keinerlei Haftung für die dort veröffentlichten Inhalte. Openbank weist darauf hin, dass Inhalte aus Systemen fremder Anbieter zeitver- zögert dargestellt werden können und auf MySantander eine Veröffentlichung in Echtzeit nicht geschuldet ist. Eine Haftung für vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführte Schäden bleibt hiervon unberührt. (13) Urheberrecht Die auf MySantander veröffentlichten und/oder zum Download bereit gestellten Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Der Nutzer von MySantander ist lediglich be- rechtigt, diese Inhalte für eigene persönliche Zwecke im Rahmen der bestehenden Vertragsverhältnisse mit Openbank zu nutzen. Eine darüber hinausgehende Nutzung für gewerbliche Zwecke, insbesondere die Erstellung von Kopien und Ausdrucken für gewerbliche Zwecke, ist untersagt. Der Nutzer ist nicht berechtigt, die auf MySantander veröffentlichten Inhalte Dritten zur Verfügung zu stellen, insbesondere nicht zur Weiterleitung an Dritte herunter- zuladen, anzuzeigen, zu reproduzieren, die Inhalte zu verkaufen, zu verteilen, zu vermieten, zu verpachten oder zu lizensieren. Die auf MySantander gezeigten Marken, Logos, Domainnamen, Dienstleistungsbezeichnungen, Produktbezeichnungen oder andere Kennzeichnungen für Leistungen von Openbank oder Dritten stehen im Eigentum ihrer jeweiligen Eigentümer. Nutzer von MySantander sind nicht berechtigt, diese für eigene Zwecke zu nutzen, zu be- arbeiten, zu verändern oder zu entfernen. Die zur Nutzung von MySantander erforderliche Software ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche Nutzung außerhalb der von MySantander angebotenen Dienstleistun- gen ist untersagt. Untersagt ist insbesondere jede Vervielfältigung, Bearbeitung oder Veränderung, es sei denn, es handelt sich um das notwendige Zwischenspeichern im Rahmen der bestimmungsmäßigen Nutzung der Dienstleistungsangebote von MySantander. Seite 6 von 10 (14) Änderung von Funktionen und Inhalten Openbank ist berechtigt, jederzeit und ohne Vorankündigung den Betrieb, die Dienste, die Funktionalitäten sowie den Inhalt von MySantander zu ändern, zu erweitern, einzustellen, zeitweise auszusetzen oder in sonstiger Weise zu beschränken. Durch diese Regelung werden die Verpflichtungen von Openbank aufgrund der mit Ihnen abgeschlossenen Finanzdienstleistungs, Darlehens- und/oder Leasingverträge nicht verändert und eingeschränkt. Die Verpflichtungen aus diesen Verträgen bleiben uneingeschränkt bestehen. (15) Anzuwendendes Recht Diese Nutzungsbedingungen unterliegen deutschem Recht. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Mönchengladbach. (16) Weitere rechtlich relevante Informationen Weitere rechtlich relevante Informationen finden Sie hier: • MySantander Datenschutzhinweise • Bedingungen für die Nutzung des Online Banking • Allgemeine Geschäftsbedingungen • Werbehinweise Ergänzend zu den Bestimmungen dieser Nutzungsvereinbarung gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Openbank. Seite 7 von 10 Bedingungen für die Nutzung des Online Banking II. Bedingungen für das Online Banking Die nachfolgenden Bedingungen für die Nutzung des Online Banking liegen den Online Banking-Angeboten (nachfolgend Online Banking) bei der Openbank Deutschland AG (nachfolgend Bank) zugrunde. 1 Leistungsangebot (1) Der Kunde und dessen Bevollmächtigte können Bankgeschäfte mittels Online Banking in dem von der Bank angebotenen Umfang abwickeln. Zudem können sie Informationen der Bank mittels Online Banking abrufen. Des Weiteren sind sie gemäß § 675f Absatz 3 BGB berechtigt, für Zahlungskonten Zahlungsauslösedienste und Kontoinformationsdienste gemäß § 1 Absätze 33 und 34 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) zu nutzen. Für andere Konten als Zahlungskonten können sie darüber hinaus von ihnen ausgewählte sonstige Drittdienste nutzen. (2) Kunde und Bevollmächtigte werden einheitlich als „Teilnehmer“, Konto und Depot einheitlich als „Konto“ bezeichnet, es sei denn, dies ist aus- drücklich anders bestimmt. (3) Zur Nutzung des Online Banking gelten die mit der Bank gesondert vereinbarten Verfügungslimite. 2 Voraussetzungen zur Nutzung des Online Banking (1) Der Teilnehmer kann das Online Banking nutzen, wenn die Bank ihn authentifiziert hat. (2) Authentifizierung ist das mit der Bank gesondert vereinbarte Verfahren, mit dessen Hilfe die Bank die Identität des Teilnehmers oder die berech- tigte Verwendung eines vereinbarten Zahlungsinstruments, einschließlich der Verwendung des personalisierten Sicherheitsmerkmals des Teil- nehmers überprüfen kann. Mit den hierfür vereinbarten Authentifizierungselementen kann der Teilnehmer sich gegenüber der Bank als be- rechtigter Teilnehmer ausweisen, auf Informationen zugreifen (siehe Nummer 3 dieser Bedingungen) sowie Aufträge erteilen (siehe Nummer 4 dieser Bedingungen). (3) Authentifizierungselemente sind • Wissenselemente, also etwas, das nur der Teilnehmer weiß (z.B. persönliche Identifikationsnummer [PIN]), • Besitzelemente, also etwas, das nur der Teilnehmer besitzt (z.B. Gerät zum Empfang von einmal verwendbaren Transaktionsnummern [TAN], die den Besitz des Teilnehmers nachweisen, wie das mobile Endgerät), oder • Seinselemente, also etwas, das der Teilnehmer ist (Inhärenz, z.B. Fingerabdruck als biometrisches Merkmal des Teilnehmers). (4) Die Authentifizierung des Teilnehmers erfolgt, indem der Teilnehmer gemäß der Anforderung der Bank das Wissenselement, den Nachweis des Besitzelements und/oder den Nachweis des Seinselements an die Bank übermittelt. 3 Zugang zum Online Banking (1) Der Teilnehmer erhält Zugang zum Online Banking der Bank, wenn • er seine individuelle Teilnehmerkennung (z.B. Kontonummer, Anmeldename) angibt und • er sich unter Verwendung des oder der von der Bank angeforderten Authentifizierungselemente(s) ausweist und • keine Sperre des Zugangs (siehe Nummern 8.1 und 9 dieser Bedingungen) vorliegt. Nach Gewährung des Zugangs zum Online Banking kann auf Informationen zugegriffen oder können nach Nummer 4 dieser Bedingungen Auf- träge erteilt werden. (2) Für den Zugriff auf sensible Zahlungsdaten im Sinne des § 1 Absatz 26 Satz 1 ZAG (z.B. zum Zweck der Änderung der Anschrift des Kunden) fordert die Bank den Teilnehmer auf, sich unter Verwendung eines weiteren Authentifizierungselements auszuweisen, wenn beim Zugang zum Online Banking nur ein Authentifizierungselement angefordert wurde. Der Name des Kontoinhabers und die Kontonummer sind für den vom Teilnehmer genutzten Zahlungsauslösedienst und Kontoinformationsdienst keine sensiblen Zahlungsdaten (§ 1 Absatz 26 Satz 2 ZAG). 4 Aufträge 4.1 Auftragserteilung Der Teilnehmer muss einem Auftrag (zum Beispiel Überweisung) zu dessen Wirksamkeit zustimmen (Autorisierung). Auf Anforderung hat er hierzu Authentifizierungselemente (zum Beispiel Eingabe einer TAN als Nachweis des Besitzelements) zu verwenden. Die Bank bestätigt mittels Online Banking den Eingang des Auftrags. 4.2 Widerruf von Aufträgen Die Widerrufbarkeit eines Auftrags richtet sich nach den für die jeweilige Auftragsart geltenden Sonderbedingungen (zum Beispiel Bedingungen für den Überweisungsverkehr). Der Widerruf von Aufträgen kann nur außerhalb des Online Banking erfolgen, es sei denn, die Bank sieht eine Widerrufsmöglichkeit im Online Banking ausdrücklich vor. 5 Bearbeitung von Aufträgen durch die Bank (1) Die Bearbeitung der Aufträge erfolgt an den für die Abwicklung der jeweiligen Auftragsart (zum Beispiel Überweisung) auf der Online Banking- Seite der Bank oder im „Preis- und Leistungsverzeichnis“ bekannt gegebenen Geschäftstagen im Rahmen des ordnungsgemäßen Arbeitsablau- fes. Geht der Auftrag nach dem auf der Online Banking-Seite der Bank oder im „Preis- und Leistungsverzeichnis“ angegebenen Zeitpunkt (An- nahmefrist) ein oder fällt der Zeitpunkt des Eingangs nicht auf einen Geschäftstag gemäß Online Banking-Seite der Bank oder „Preis- und Leistungsverzeichnis“ der Bank, so gilt der Auftrag als am darauf folgenden Geschäftstag zugegangen. Die Bearbeitung beginnt erst an diesem Geschäftstag. (2) Die Bank wird den Auftrag ausführen, wenn folgende Ausführungsbedingungen vorliegen: • Der Teilnehmer hat den Auftrag autorisiert (vgl. Nummer 4.1 dieser Bedingungen). • Die Berechtigung des Teilnehmers für die jeweilige Auftragsart (zum Beispiel Wertpapierorder) liegt vor. • Das Online Banking-Datenformat ist eingehalten. • Das gesondert vereinbarte Online Banking-Verfügungslimit ist nicht überschritten (vgl. Nummer 1 Absatz 3 dieser Bedingungen). • Die weiteren Ausführungsbedingungen nach den für die jeweilige Auftragsart maßgeblichen Sonderbedingungen (zum Beispiel ausreichen- de Kontodeckung gemäß den Bedingungen für den Überweisungsverkehr) liegen vor. Liegen die Ausführungsbedingungen nach Satz 1 vor, führt die Bank die Aufträge nach Maßgabe der Bestimmungen der für die jeweilige Auf- tragsart geltenden Sonderbedingungen (zum Beispiel Bedingungen für den Überweisungsverkehr, Bedingungen für das Wertpapiergeschäft) F100015000 Stand: 05.2026 aus. (3) Liegen die Ausführungsbedingungen nach Absatz 2 Satz 1 nicht vor, wird die Bank den Auftrag nicht ausführen. Sie wird den Teilnehmer hier- über mittels Online Banking eine Information zur Verfügung stellen und soweit möglich dabei die Gründe und die Möglichkeiten nennen, mit denen Fehler, die zur Ablehnung geführt haben, berichtigt werden können. 6 Seite 8 von 10 die Möglichkeiten nennen, mit 6 Information des Kunden über Online Banking-Verfügungen Die Bank unterrichtet den Kunden mindestens einmal monatlich über die mittels Online Banking getätigten Verfügungen auf dem für Kontoin- formationen vereinbarten Weg. 7 Sorgfaltspflichten des Teilnehmers 7.1 Schutz der Authentifizierungselemente (1) Der Teilnehmer hat alle zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um seine Authentifizierungselemente (siehe Nummer 2 dieser Bedingungen) vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Online Banking missbräuchlich verwendet oder in sonstiger Weise nicht autorisiert genutzt wird (vgl. Nummer 3 und 4 dieser Bedingungen). (2) Zum Schutz der einzelnen Authentifizierungselemente hat der Teilnehmer vor allem Folgendes zu beachten: (a) Wissenselemente, wie z.B. die PIN, sind geheim zu halten; sie dürfen insbesondere • nicht mündlich (z.B. telefonisch oder persönlich) mitgeteilt werden, • nicht außerhalb des Online Banking in Textform (z.B. per E-Mail, Messenger-Dienst) weitergegeben werden, • nicht ungesichert elektronisch gespeichert (z.B. Speicherung der PIN im Klartext im Computer oder im mobilen Endgerät) werden und • nicht auf einem Gerät notiert oder als Abschrift zusammen mit einem Gerät aufbewahrt werden, das als Besitzelement (z.B. mobiles End- gerät) oder zur Prüfung des Seinselements (z.B. mobiles Endgerät mit Anwendung für das Online Banking und Fingerabdrucksensor) dient. (b) Besitzelemente, wie z.B. ein mobiles Endgerät, sind vor Missbrauch zu schützen, insbesondere • ist sicherzustellen, dass unberechtigte Personen auf das mobile Endgerät des Teilnehmers (z.B. Mobiltelefon) nicht zugreifen können, • ist dafür Sorge zu tragen, dass andere Personen die auf dem mobilen Endgerät (z.B. Mobiltelefon) befindliche Anwendung für das Online Banking (z.B. Online Banking-App, Authentifizierungs-App) nicht nutzen können, • ist die Anwendung für das Online Banking (z.B. Online Banking-App, Authentifizierungs-App) auf dem mobilen Endgerät des Teilnehmers zu deaktivieren, bevor der Teilnehmer den Besitz an diesem mobilen Endgerät aufgibt (z.B. durch Verkauf oder Entsorgung des Mobiltelefons), • dürfen die Nachweise des Besitzelements (z.B. TAN) nicht außerhalb des Online Banking mündlich (z.B. per Telefon) oder in Textform (z.B. per E-Mail, Messenger-Dienst) weitergegeben werden und • muss der Teilnehmer, der von der Bank einen Code zur Aktivierung des Besitzelements (z.B. Mobiltelefon mit Anwendung für das Online Banking) erhalten hat, diesen vor dem unbefugten Zugriff anderer Personen sicher verwahren; ansonsten besteht die Gefahr, dass andere Personen ihr Gerät als Besitzelement für das Online Banking des Teilnehmers aktivieren. (c) Seinselemente, wie z.B. Fingerabdruck des Teilnehmers, dürfen auf einem mobilen Endgerät des Teilnehmers für das Online Banking nur dann als Authentifizierungselement verwendet werden, wenn auf dem mobilen Endgerät keine Seinselemente anderer Personen gespeichert sind. Sind auf dem mobilen Endgerät, das für das Online Banking genutzt wird, Seinselemente anderer Personen gespeichert, ist für das Online Banking das von der Bank ausgegebene Wissenselement (z.B. PIN) zu nutzen und nicht das auf dem mobilen Endgerät gespeicherte Seins- element. (3) Beim mobileTAN-Verfahren darf das mobile Endgerät, mit dem die TAN empfangen wird (zum Beispiel Mobiltelefon), nicht gleichzeitig für das Online Banking genutzt werden. (4) Die für das mobileTAN-Verfahren hinterlegte Telefonnummer ist zu löschen oder zu ändern, wenn der Teilnehmer diese Telefonnummer für das Online Banking nicht mehr nutzt. (5) Ungeachtet der Schutzpflichten nach den Absätzen 1 bis 4 darf der Teilnehmer seine Authentifizierungselemente gegenüber einem von ihm ausgewählten Zahlungsauslösedienst und Kontoinformationsdienst sowie einem sonstigen Drittdienst verwenden (siehe Nummer 1 Absatz 1 Sätze 3 und 4 dieser Bedingungen). Sonstige Drittdienste, die weder über eine aufsichtsrechtliche Erlaubnis noch Registrierung verfügen, hat der Teilnehmer mit der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt auszuwählen. 7.2 Sicherheitshinweise der Bank Der Teilnehmer muss die Sicherheitshinweise auf der Online Banking-Seite der Bank, insbesondere die Maßnahmen zum Schutz der eingesetz- ten Hard- und Software (Kundensystem), beachten. 7.3 Prüfung der Auftragsdaten mit von der Bank angezeigten Daten Die Bank zeigt dem Teilnehmer die von ihr empfangenen Auftragsdaten (zum Beispiel Betrag, Kontonummer des Zahlungsempfängers, Wert- papierkennnummer) über das gesondert vereinbarte Gerät des Teilnehmers an (zum Beispiel mittels mobilem Endgerät). Der Teilnehmer ist verpflichtet, vor der Bestätigung die Übereinstimmung der angezeigten Daten mit den für den Auftrag vorgesehenen Daten zu prüfen. 8 Anzeige- und Unterrichtungspflichten 8.1 Sperranzeige (1) Stellt der Teilnehmer • den Verlust oder den Diebstahl eines Besitzelements zur Authentifizierung (z.B. mobiles Endgerät) oder • die missbräuchliche Verwendung oder die sonstige nicht autorisierte Nutzung eines Authentifizierungselements fest, muss der Teilnehmer die Bank hierüber unverzüglich unterrichten (Sperranzeige). Der Teilnehmer kann eine solche Sperranzeige jederzeit auch über die gesondert mitgeteilten Kommunikationskanäle abgeben. (2) Der Teilnehmer hat jeden Diebstahl oder Missbrauch eines Authentifizierungselements unverzüglich bei der Polizei zur Anzeige zu bringen. (3) Hat der Teilnehmer den Verdacht einer nicht autorisierten oder betrügerischen Verwendung eines seiner Authentifizierungselemente, muss er ebenfalls eine Sperranzeige abgeben. 8.2 Unterrichtung über nicht autorisierte oder fehlerhaft ausgeführte Aufträge Der Kunde hat die Bank unverzüglich nach Feststellung eines nicht autorisierten oder fehlerhaft ausgeführten Auftrags hierüber zu unterrichten. 9 Nutzungssperre 9.1 Sperre auf Veranlassung des Teilnehmers Die Bank sperrt auf Veranlassung des Teilnehmers, insbesondere im Fall der Sperranzeige nach Nummer 8.1 dieser Bedingungen, den Online Banking-Zugang für ihn oder alle Teilnehmer. 9.2 Sperre auf Veranlassung der Bank F100015000 Stand: 05.2026 (1) Die Bank darf den Online Banking-Zugang für einen Teilnehmer sperren, wenn • sie berechtigt ist, den Online Banking-Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen, • sachliche Gründe im Zusammenhang mit der Sicherheit der Authentifizierungselemente des Teilnehmers dies rechtfertigen oder • der Verdacht einer nicht autorisierten oder einer betrügerischen Verwendung eines Authentifizierungselements besteht. (2) Die Bank wird den Kunden unter Angabe der hierfür maßgeblichen Gründe möglichst vor, spätestens jedoch unverzüglich nach der Sperre auf dem vereinbarten Weg unterrichten. Die Angabe von Gründen darf unterbleiben, soweit die Bank hierdurch gegen gesetzliche Verpflichtungen verstoßen würde. Seite 9 von 10 9.3 Aufhebung der Sperre Die Bank wird eine Sperre aufheben oder die betroffenen Authentifizierungselemente austauschen, wenn die Gründe für die Sperre nicht mehr gegeben sind. Hierüber unterrichtet sie den Kunden unverzüglich. 9.4 Zugangssperre für Zahlungsauslösedienst und Kontoinformationsdienst Die Bank kann Kontoinformationsdienstleistern oder Zahlungsauslösedienstleistern den Zugang zu einem Zahlungskonto des Kunden verwei- gern, wenn objektive und gebührend nachgewiesene Gründe im Zusammenhang mit einem nicht autorisierten oder betrügerischen Zugang des Kontoinformationsdienstleisters oder des Zahlungsauslösedienstleisters zum Zahlungskonto, einschließlich der nicht autorisierten oder betrü- gerischen Auslösung eines Zahlungsvorgangs, es rechtfertigen. Die Bank wird den Kunden über eine solche Zugangsverweigerung auf dem vereinbarten Weg unterrichten. Die Unterrichtung erfolgt möglichst vor, spätestens jedoch unverzüglich nach der Verweigerung des Zugangs. Die Angabe von Gründen darf unterbleiben, soweit die Bank hierdurch gegen gesetzliche Verpflichtungen verstoßen würde. Sobald die Gründe für die Verweigerung des Zugangs nicht mehr bestehen, hebt die Bank die Zugangssperre auf. Hierüber unterrichtet sie den Kunden unverzüglich. 10 Haftung 10.1 Haftung der Bank bei Ausführung eines nicht autorisierten Auftrags und eines nicht, fehlerhaft oder verspätet ausgeführten Auftrags Die Haftung der Bank bei einem nicht autorisierten Auftrag und einem nicht, fehlerhaft oder verspätet ausgeführten Auftrag richtet sich nach den für die jeweilige Auftragsart vereinbarten Sonderbedingungen (zum Beispiel Bedingungen für den Überweisungsverkehr, Bedingungen für das Wertpapiergeschäft). 10.2 Haftung des Kunden bei missbräuchlicher Nutzung seiner Authentifizierungselemente 10.2.1 Haftung des Kunden für nicht autorisierte Zahlungsvorgänge vor der Sperranzeige (1) Beruhen nicht autorisierte Zahlungsvorgänge vor der Sperranzeige auf der Nutzung eines verlorengegangenen, gestohlenen oder sonst abhan- den gekommenen Authentifizierungselements oder auf der sonstigen missbräuchlichen Verwendung eines Authentifizierungselements, haftet der Kunde für den der Bank hierdurch entstehenden Schaden bis zu einem Betrag von 50 Euro, ohne dass es darauf ankommt, ob den Teilneh- mer ein Verschulden trifft. (2) Der Kunde ist nicht zum Ersatz des Schadens nach Absatz 1 verpflichtet, wenn • es ihm nicht möglich gewesen ist, den Verlust, den Diebstahl, das Abhandenkommen oder eine sonstige missbräuchliche Verwendung des Authentifizierungselements vor dem nicht autorisierten Zahlungsvorgang zu bemerken, oder • der Verlust des Authentifizierungselements durch einen Angestellten, einen Agenten, eine Zweigniederlassung eines Zahlungsdienstleisters oder eine sonstige Stelle, an die Tätigkeiten des Zahlungsdienstleisters ausgelagert wurden, verursacht worden ist. (3) Kommt es vor der Sperranzeige zu nicht autorisierten Zahlungsvorgängen und hat der Teilnehmer in betrügerischer Absicht gehandelt oder seine Sorgfalts- und Anzeigepflichten nach diesen Bedingungen vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt, trägt der Kunde abweichend von den Absätzen 1 und 2 den hierdurch entstandenen Schaden in vollem Umfang. Grobe Fahrlässigkeit des Teilnehmers kann insbesondere vorliegen, wenn er eine seiner Sorgfaltspflichten nach • Nummer 7.1 Absatz 2, • Nummer 7.1 Absatz 4, • Nummer 7.3 oder • Nummer 8.1 Absatz 1 dieser Bedingungen verletzt hat. (4) Abweichend von den Absätzen 1 und 3 ist der Kunde nicht zum Schadensersatz verpflichtet, wenn die Bank vom Teilnehmer eine starke Kunden- authentifizierung im Sinne des § 1 Absatz 24 ZAG nicht verlangt hat. Eine starke Kundenauthentifizierung erfordert insbesondere die Verwen- dung von zwei von zwei voneinander dungvoneinander unabhängigen unabhängigen Authentifizierungselementen Authentifizierungselementen aus den Kategorien aus den Kategorien Wissen, Wissen, Besitz oderBesitz oder Sein Sein (siehe (siehe2Nummer Nummer Absatz 3 2 dieser Bedingungen). dieser Bedingungen). (5) Die Haftung für Schäden, die innerhalb des Zeitraums, für den das Verfügungslimit gilt, verursacht werden, beschränkt sich jeweils auf das ver- einbarte Verfügungslimit. (6) Der Kunde ist nicht zum Ersatz des Schadens nach Absatz 1 und 3 verpflichtet, wenn der Teilnehmer die Sperranzeige nach Nummer 8.1 dieser Bedingungen nicht abgeben konnte, weil die Bank nicht die Möglichkeit zur Entgegennahme der Sperranzeige sichergestellt hatte. (7) Die Absätze 2 und 4 bis 6 finden keine Anwendung, wenn der Teilnehmer in betrügerischer Absicht gehandelt hat. (8) Ist der Kunde kein Verbraucher, gilt ergänzend Folgendes: • Der Kunde haftet für Schäden aufgrund von nicht autorisierten Zahlungsvorgängen über die Haftungsgrenze von 50 Euro nach Absatz 1 und 3 3 hinaus, hinaus, wennwenn der der Teilnehmer Teilnehmer fahrlässig fahrlässig oderoder vorsätzlich vorsätzlich gegen gegen seine seine Anzeige- undund Anzeige- Sorgfaltspflichten Sorgfaltspflichten nachnach diesen diesen Bedingungen Bedingungen verstoßen verstoßen hat. hat. • Die Haftungsbeschränkung in Absatz 2 erster Spiegelstrich findet keine Anwendung. 10.2.2 Haftung des Kunden bei nicht autorisierten Verfügungen außerhalb von Zahlungsdiensten (z.B. Wertpapiertransaktionen) vor der Sperranzeige Beruhen nicht autorisierte Verfügungen außerhalb von Zahlungsdiensten (z.B.Wertpapiertransaktionen) vor der Sperranzeige auf der Nutzung eines verlorengegangenen oder gestohlenen Authentifizierungselements oder auf der sonstigen missbräuchlichen Nutzung des Authentifizie- rungselements und ist der Bank hierdurch ein Schaden entstanden, haften der Kunde und die Bank nach den gesetzlichen Grundsätzen des Mit- verschuldens. 10.2.3 Haftung ab der Sperranzeige Sobald die Bank eine Sperranzeige eines Teilnehmers erhalten hat, übernimmt sie alle danach durch nicht autorisierte Online Banking-Verfü- gungen entstehenden Schäden. Dies gilt nicht, wenn der Teilnehmer in betrügerischer Absicht gehandelt hat. 10.2.4 Haftungsausschluss Haftungsansprüche sind ausgeschlossen, wenn die einen Anspruch begründenden Umstände auf einem ungewöhnlichen und unvorherseh- baren Ereignis beruhen, auf das diejenige Partei, die sich auf dieses Ereignis beruft, keinen Einfluss hat, und dessen Folgen trotz Anwendung der gebotenen Sorgfalt von ihr nicht hätten vermieden werden können. F100015000 Stand: 05.2026 Seite 10 von 10