Sparkassen-Finanzgruppe Kundeninformation zu Geschäften in Wertpapieren und weiteren Finanzinstrumenten Weil’s um mehr als Geld geht. Die vorliegende Kundeninformation basiert auf den Ergebnissen des DSGV-Projektes „MiFID-Revision“. Alle Rechte an den im Projekt erarbeiteten Inhalten liegen beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V. Alle Angaben wurden sorgfältig ermittelt, für Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. © 2026 S-Communication Services GmbH, Berlin Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Anbieters unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. www.s-communication.de Lektorat: Eva Schöck Bilder: Getty images 20. Auflage 2026 610 017 232 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, angesichts unseres Leitmotivs eines redlichen sowie professionellen Handelns im bestmöglichen Kundeninteresse und vor dem nachfolgend skizzierten rechtlichen Hintergrund soll Ihnen die vorliegende Informationsbroschüre insbesondere einen Überblick über uns und unsere Wertpapierdienstleistungen, unseren Umgang mit möglichen Interessenkonflikten, unsere Allgemeinen Grundsätze zur Auftragsausführung, unsere Preise für Wertpapierdienstleistungen sowie exemplarische Kostenberechnungen, über Zuwendungen, die wir von Vertriebspartnern erhalten, und über die Bedingungen für Wertpapiergeschäfte sowie die Bedingungen für Wertpapier-Sparpläne geben. Verschiedene gesetzliche Neuregelungen der jüngeren Vergangenheit, die in das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) eingeführt worden sind, haben sich die Stärkung des Wettbewerbs zwischen den Wertpapierfirmen und die Verbesserung des Anlegerschutzes zum Ziel gesetzt. Die genannten Ziele sollen u. a. durch die Erhöhung der Markttransparenz, eine Ausweitung und Standardisierung der Informationspflichten für Wertpapierfirmen (z. B. durch die Einführung eines Produktinformationsblattes/Basisinformations- blattes für Privatkunden) sowie die EU-weite Harmonisierung der Aufsichtsregeln für die Erbringung von Wertpapierdienstleistun- gen erreicht werden. Das gesetzlich vorgegebene Schutzniveau unterscheidet sich dabei je nach Kundengruppe (Privatkunde, professioneller Kunde, geeignete Gegenpartei). Im Interesse eines höchstmöglichen Kundenschutzes werden wir Sie, sofern keine abweichende Rege- lung getroffen wird, in die Kategorie „Privatkunde“ einstufen. Dies hat beispielsweise zur Folge, dass aufgrund der Vorgaben aus dem WpHG im Rahmen einer Anlageberatung eine Geeignetheitserklärung erstellt wird. Darin werden neben der Begründung der Empfehlung(en) auch Angaben zu Ihren persönlichen und finanziellen Verhältnissen dokumentiert, um Ihnen eine wohlinformierte Anlageentscheidung zu ermöglichen. Sofern Sie einen Depotbevollmächtigten beauftragt haben, wird dieser im Beratungsgespräch mit der gleichen Sorgfalt beraten. Folglich ist ihm ebenfalls eine Geeignetheitserklärung zur Verfügung zu stellen, mit der er u. a. auch Einblick in Ihre finanziellen Verhältnisse erhält. Eine Geeignetheitserklärung wird demgegenüber nicht erstellt, wenn Sie als professioneller Kunde oder geeignete Gegenpartei eingestuft sind. Ebenso wird eine Geeignetheitserklärung nicht erstellt, wenn ein Bevollmächtigter für Sie tätig wird, der seinerseits professioneller Kunde oder geeignete Gegenpartei ist. Weitergehende Informationen erhalten Sie von Ihrem Berater gerne in einem persönlichen Gespräch. Freundlich grüßt Sie Ihre Kreissparkasse Waiblingen Der Vorstand 3 Informationen über uns und unsere Dienstleistungen Gemäß gesetzlicher Vorgaben, insbesondere dem WpHG, er- Aufzeichnung von telefonischer und elektronischer teilen wir Ihnen hiermit ­folgende Informationen über uns und ­Kommunikation unsere Wertpapierdienst­leistungen. Telefonische und elektronische Kommunikation, die sich auf die Annahme, Übermittlung oder Ausführung von Aufträgen A. Informationen über uns zu Finanzinstrumenten oder Wertpapierdienstleistungen und -nebendienstleistungen bezieht, müssen wir aufgrund gesetz- Kreissparkasse Waiblingen licher Verpflichtung aufzeichnen und für fünf Jahre aufbewah- Anstalt des öffentlichen Rechts ren, bei aufsichtsbehördlicher Anordnung im Einzelfall für bis Alter Postplatz 8 zu sieben Jahre. Innerhalb dieses Zeitraums stellen wir Ihnen 71332 Waiblingen eine Kopie der Aufzeichnungen auf Wunsch zur Verfügung. Telefon 07151 505-0 Sofern Sie keine Aufzeichnung wünschen, bitten wir um einen Telefax 07151 505-5051 Hinweis. In diesem Fall scheidet eine Kommunikation auf die- E-Mail info@kskwn.de sem Wege aus. Sollte ein Bevollmächtigter für Sie tätig werden, gelten die Vorschriften zur telefonischen und elektronischen Vermittler Kommunikation für den Bevollmächtigten ebenfalls. Wir bedienen uns im Zusammenhang mit der Erbringung unse- rer Dienstleistungen vertraglich gebundener Vermittler, die im Mitteilungen über getätigte Geschäfte Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland registriert Sie erhalten über jedes ausgeführte Geschäft von uns eine Ab- sind. rechnung. Einmal jährlich erhalten Sie einen Auszug über den Inhalt Ihres Wertpapierdepots. Bankerlaubnis Wir besitzen eine Bankerlaubnis gemäß § 32 Kreditwesen­ Hinweise zur Einlagensicherung gesetz. Wir gehören dem Sicherungssystem der Sparkassen-Finanz­ gruppe an. Zuständige Aufsichtsbehörden Für die Zulassung zuständige Aufsichtsbehörde: 1. Freiwillige Institutssicherung Europäische Zentralbank, Sonnemannstraße 20, Primäre Zielsetzung des Sicherungssystems ist es, die angehö- 60314 Frankfurt am Main renden Institute selbst zu schützen und bei diesen drohende (www.ecb.europa.eu). oder bestehende wirtschaftliche Schwierigkeiten abzuwenden. Für den Verbraucherschutz zuständige Aufsichtsbehörde: Auf diese Weise soll ein Einlagensicherungsfall vermieden und Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die Geschäftsbeziehung zum Kunden dauerhaft und ohne Ein- Graurhein­dorfer Straße 108, 53117 Bonn, schränkung fortgeführt werden. und Marie-Curie-Straße 24 – 28, 60439 Frankfurt am Main (www.bafin.de). 2. Gesetzliche Einlagensicherung Das institutsbezogene Sicherungssystem der Sparkassen- Kommunikationsmittel und -sprache Finanzgruppe ist als Einlagensicherungssystem nach dem Sie können mit uns persönlich, telefonisch, in Textform oder Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) amtlich anerkannt. Sollte elektronisch in deutscher Sprache kommunizieren. Kunden- entgegen Absatz 1 ausnahmsweise die Institutssicherung nicht aufträge können in deutscher Sprache persönlich, telefonisch, greifen, hat der Kunde gegen das Sicherungssystem einen An- brieflich oder im Online-Brokerage übermittelt werden. Aus- spruch auf Erstattung seiner Einlagen im Sinne des § 2 Absätze schließlich bei Kapitalmaßnahmen ist ein Weisungsauftrag 3 bis 5 EinSiG bis zu den Obergrenzen des § 8 EinSiG. Nicht auch per Telefax möglich. Bitte beachten Sie, dass für bestimm- entschädigungsfähig nach § 6 EinSiG sind u. a. Einlagen, die te Kommunikationswege, z. B. das Online-Brokerage, gesonder- im Zusammenhang mit Geldwäschetransaktionen entstanden te Vereinbarungen gelten. sind, sowie Inhaberschuldverschreibungen der Sparkasse und Soweit gesetzlich vorgegeben, stellen wir Ihnen Informationen Verbindlichkeiten aus eigenen Akzepten und Solawechseln. in elektronischer Form zur Verfügung. Als Privatkunde im Sinne des Wertpapierhandels­gesetzes haben Sie die Möglichkeit, Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.dsgv.de/siche- diese Informationen stattdessen in schriftlicher Form zu erhal- rungssystem. Seit dem Bestehen der Sicherungseinrichtungen ten, soweit Sie sich nicht vertraglich für die elektronische Form der Sparkassen-Finanzgruppe hat noch nie ein Kunde eines entschieden haben. Mitgliedsinstituts einen Verlust seiner Einlagen erlitten. 4 Informationen über uns und unsere Dienstleistungen B. Umgang mit Interessenkonflikten folglich eine entsprechende Produktrisikoklasse. Hierdurch möchten wir sicherstellen, dass die Ihnen empfohlenen Finanz­ Wir haben Vorkehrungen getroffen, damit sich mögliche Inte- instrumente jeweils zu Ihrer maximalen Risiko­bereitschaft ressenkonflikte zwischen uns, unserer Geschäftsleitung, un- passen. seren Beschäftigten und vertraglich gebundenen Vermittlern Die Produktrisikoklassen der Sparkassen-Finanzgruppe oder anderen Personen, die mit uns direkt oder indirekt durch sind nicht identisch mit den gesetzlich geregelten Risiko­ Kontrolle verbunden sind, und Ihnen oder zwischen den Kun- indikatoren, die in den von den Herstellern bereitzustellenden den untereinander nicht auf die Kundeninteressen, einschließ- gesetzlichen Informationsblättern (wesentliche Anleger­ lich deren Nachhaltigkeitspräferenzen, auswirken. informationen, Basisinformationsblatt) angegeben werden. Details dazu finden Sie im Abschnitt „Darstellung möglicher Die dort verwendeten Risikoindikatoren reichen dabei von 1 Interessenkonflikte“. (niedrigstes Risiko) bis 7 (höchstes Risiko). Im Rahmen einer Anlageberatung führen wir die sieben Risikoindikatoren mit den fünf Produkt­risikoklassen zusammen. C. Informationen über Dienstleistungen In der Geeignetheitserklärung, die wir Ihnen nach einer Anla- geberatung zur Verfügung stellen, beziehen wir uns jeweils auf Wir betreiben alle banküblichen Geschäfte (insbesondere Kre- die Risikoklasse der Sparkassen-­Finanzgruppe. ditgeschäft, Kontoführung, Einlagengeschäft, Wertpapier- und Depotgeschäft, Zahlungsverkehr u. Ä.), soweit die sparkassen­ Beratungsfreies Geschäft rechtlichen/landesbankrechtlichen Regelungen keine Ein- Beim beratungsfreien Geschäft treffen Sie Ihre Anlageentschei- schränkungen vorsehen. dung unabhängig von einer persönlichen Anlageempfehlung unsererseits. Im Falle einer Auftragserteilung zu einem be- Anlageberatung stimmten Finanz­instrument überprüfen wir, ob Sie über die Im Rahmen der Anlageberatung sprechen wir Ihnen gegenüber erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen verfügen, um die eine Empfehlung im Hinblick auf bestimmte für Sie geeignete Risiken im Zusammenhang mit der Art der Finanz­instrumente Finanzinstrumente aus. Wir stützen diese Empfehlung auf eine angemessen beurteilen zu können (Angemessenheits­prüfung). Prüfung Ihrer persönlichen U ­ mstände. Für diese Prüfung er- Dazu holen wir vorab Informationen über Ihre Kenntnisse fragen wir zum Beispiel Ihre Anlageziele und Ihre finanziellen und Erfahrungen ein. Anders als bei der Anlageberatung Verhältnisse. werden Ihre Anlageziele und finanziellen Verhältnisse in Zur Gewährleistung einer qualitativ hochwertigen Anlagebera- diesem Fall nicht berücksichtigt. Gelangen wir bei dieser tung, die die Qualität der Dienstleistung für Sie verbessert und Angemessenheits­prüfung auf Basis der uns vorliegenden In- Ihre Kundeninteressen bestmöglich berücksichtigt, beziehen formationen/Daten zu der Auffassung, dass das von Ihnen in wir eine breite Palette von Produkten verschiedener Emitten- Betracht gezogene Finanz­instrument im obigen Sinne für Sie ten (Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe und dritte nicht angemessen ist, werden wir Sie hier­über informieren. Anbieter) in die Auswahl ein. Dabei werden aus der weltweit Wünschen Sie dennoch die Ausführung Ihres Auftrags, dürfen inzwischen unüberschaubaren Anzahl von Produkten unzäh- wir diesen weisungsgemäß ausführen. liger Emittenten vorrangig hauseigene Finanzinstrumente und solche von Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe Vermögensverwaltung (insbesondere der DekaBank und der regionalen Landesbank) Im Rahmen der Vermögensverwaltung wird in Finanz­ angeboten. Einzelheiten und Informationen zum jeweiligen instrumente angelegtes Vermögen verwaltet. Dabei trifft der Produkt stellt Ihnen gern Ihr Berater zur Verfügung. Gleichfalls Vermögensverwalter auch Anlageentscheidungen im eigenen sind Prospekte, die nach dem Wertpapierprospektgesetz ver- Ermessen für seine Kunden. Der Vermögensverwalter hält sich öffentlicht wurden, sowie gegebenenfalls auch wesentliche strikt an die mit Ihnen vereinbarte Anlagestrategie. Anlegerinformationen zu Investmentvermögen (Fonds) und Produktinformationsblätter/Basisinformationsblätter auf der Homepage des Emittenten abrufbar. Wir möchten Sie darauf D. Information über die Art der Anlageberatung hinweisen, dass im Falle der Anlageberatung keine regelmä- ßige Beurteilung der Geeignetheit der empfohlenen Finanz­ Wertpapierfirmen, die Anlageberatung erbringen, sind ver- instrumente durch uns erfolgt. Auch weisen wir darauf hin, dass pflichtet, ihre Kunden zu informieren, ob die Anlageberatung wir im Falle der Anlage­beratung – wie auch bei beratungs­freier als sogenannte „Unabhängige Honorar-Anlageberatung“ er- Order­aus­führung – keine Überwachung der Wertentwicklung bracht wird oder nicht (vgl. § 64 Absatz 1 Nr. 1 WpHG, Art. 52 der des Portfolios und der einzelnen Finanz­instrumente vor­ Delegierten Verordnung (EU) 2017/565). nehmen. Das schließt jedoch nicht aus, dass wir – z. B. bei einer Daher informieren wir Sie darüber, dass wir die Anlagebera- Fälligkeit – mit Anlageideen auf Sie zukommen. tung – wie schon bislang – nicht als Honorar-Anlageberatung, sondern als provisionsbasierte Anlageberatung erbringen. Das Information über die Risikoklassen der von uns empfohlenen bedeutet, dass wir Ihnen kein gesondertes Entgelt für unsere Finanzinstrumente Beratungsleistungen berechnen. Im Zusammenhang mit der In der Sparkassen-Finanzgruppe werden die im Rahmen der Anlageberatung dürfen wir jedoch Zuwendungen gemäß § 70 Anlageberatung empfohlenen Finanzinstrumente in eine WpHG von unseren Vertriebspartnern erhalten. Wir setzen die von insgesamt fünf Produktrisikoklassen eingestuft. Bei der erhaltenen Zuwendungen zur Aufrechterhaltung und Verbesse- Risiko­bereitschaft des Kunden gibt es ebenfalls fünf mögli- rung der Qualität der von uns erbrachten Wertpapierdienstleis- che Kategorien – von 1 („sehr geringe Risikobereitschaft“) bis tungen oder Wertpapiernebendienstleistungen ein. zu 5 („sehr hohe Risikobereitschaft“). Für jede Kategorie der Risiko­bereitschaft gibt es in der Sparkassen-Finanzgruppe 5 Informationen über uns und unsere Dienstleistungen E. Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken und Nach­ F. Information über gesetzliche Regelungen der haltigkeitsfaktoren bei der Anlageberatung ­Bankensanierung und -abwicklung Über die der Anlageberatung vorgelagerte Produktauswahl Wir möchten Sie informieren, dass Bankaktien, Schuldver- entscheiden wir unter Berücksichtigung konkreter Produkt­ schreibungen von Banken und Sparkassen sowie andere eigenschaften, welche Finanz­instrumente in unser Beratungs- Forderungen gegen Banken und Sparkassen europaweit be- universum aufgenommen werden. Durch die Auswahl der sonderen Vorschriften für den Fall der Bestandsgefährdung Finanzinstrumente, die wir Ihnen in der Anlageberatung als dieser Institute unterliegen. Hintergrund sind die gesetzlichen für Sie geeignet empfehlen, beziehen wir Nachhaltigkeits­ Regelungen der Bankensanierung und -abwicklung, die in ei- risiken und die Nachhaltigkeitsfaktoren Umwelt-, Sozial- und nem Abwicklungsfall zur Anwendung kommen können. Diese Arbeit­nehmer­belange, die Achtung der Menschen­rechte und Regelungen (z. B. sogenanntes „Bail-in“) können sich für den die Bekämpfung von Korruption und Bestechung bei der Anleger bzw. Vertragspartner im Abwicklungsfall des Instituts Anlage­beratung ein. Hierfür kooperieren wir eng mit unseren nachteilig auswirken. Nähere Informationen, welche Finanz­ Produktpartnern und Research­partnern (Unternehmen der instrumente betroffen sind, erfahren Sie unter: www.bafin.de Sparkassen-Finanzgruppe und dritte Anbieter). Unter einem (unter dem Suchbegriff ­„Haftungskaskade“). Nachhaltigkeitsrisiko verstehen wir ein Ereignis oder eine Bedingung in den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unterneh- mensführung, dessen bzw. deren Eintreten tatsächlich oder G. Kosten und Nebenkosten potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investition unserer Kunden haben könnte. Informationen über Kosten und Nebenkosten entnehmen Sie bitte unserem Preisverzeichnis bzw. den nachfolgend aufge- Im Rahmen der Produktauswahl orientieren wir uns zum ei- führten Preisen für Wertpapierdienstleistungen. Zum besseren nen an den Vorgaben unserer Produktanbieter. Diese sind Verständnis finden sich auf den darauffolgenden Seiten exemp- aufgrund regulatorischer Vorgaben oder Branchenstandards larische Kostenberechnungen für gängige Geschäftsvorfälle. generell verpflichtet, Nachhaltigkeits­aspekte im Rahmen ihrer Investitions­entscheidungen (bei Investmentfonds) oder über die Auswahl der Basiswerte (bei Zertifikaten) zu berücksichti- H. Information über den Zielmarkt des Produkts gen. Zum anderen berücksichtigen bestimmte Finanzinstru- mente mit Nachhaltigkeitsmerkmalen Nachhaltigkeits­faktoren, Für Wertpapiere und sonstige Finanz­instrumente wird ein Ziel- wie z. B. Mindest­ausschlüsse auf Basis eines anerkannten markt festgelegt. Mit dem Zielmarkt werden die Kundengrup- Branchenstandards. Dies bedeutet zugleich, dass bei Invest- pen beschrieben, an die sich das Produkt richtet. Im Rahmen mentfonds nicht in bestimmte Unternehmen investiert wird, der Beratung bzw. der Ordererteilung informiert Sie der Berater die besonders hohe Nachhaltigkeitsrisiken aufweisen. Bei auf Wunsch gerne über den Zielmarkt des empfohlenen bzw. Zertifikaten werden diese nicht als Basiswert zugrunde ge- von Ihnen gewünschten Produkts. Bei beratungsfreien Orders legt. Alternativ dazu wählen wir auch Finanzinstrumente mit werden wir den Zielmarkt nur im Hinblick auf die Zielmarktkri- Nachhaltigkeits­merkmalen für die Anlageberatung aus, die in terien Kundenkategorie sowie Kenntnisse und Erfahrungen nachhaltige Wirtschafts­tätigkeiten investieren (Produkte mit prüfen. Auswirkungs­bezug). Bei Investmentfonds, die wir insbesondere unseren Kundin- I. Hinweis zum sogenannten Day Trading nen und Kunden ohne Nachhaltigkeitspräferenz empfehlen, sind die Kapitalverwaltungsgesellschaften aufgrund regu- Wir ermöglichen Ihnen den taggleichen Kauf und Verkauf des- latorischer Vorgaben verpflichtet, darüber zu informieren, selben Wertpapiers, Geldmarktinstruments oder Derivats (sog. ob sie Nachhaltigkeits­risiken im Rahmen ihrer Investitions­ Day Trading). Diese Geschäfte sind mit besonderen Risiken be- entscheidungen berücksichtigen. haftet über die wir in der Ihnen übermittelten Broschüre „Basis­ informationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren und Auf diese Weise trägt der Produktauswahlprozess maßgeblich weiteren Kapitalanlagen“ informieren. dazu bei, dass Nachhaltigkeitsfaktoren auf Basis der gesetzli- chen Vorgaben sowie eines ergänzenden Branchen­standards berücksichtigt und verstärkt Finanzinstrumente in das J. Datenschutzrechtlicher Hinweis Beratungs­universum aufgenommen werden, die keine unange- messen hohen Nachhaltigkeits­risiken aufweisen. Für Wertpapier- und sonstige Finanzdienstleistungen verarbei- ten wir Ihre hierfür jeweils erforderlichen personenbezogenen Unsere ausführliche Strategie zur Einbeziehung von Nach­ Daten. Zwecke sind die Erfüllung der mit Ihnen geschlossenen haltig­keits­risiken und zur Berücksichtigung der wichtigsten Verträge (z. B. Beratungsverträge, Depotverträge) und die Erfül- nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren bei lung uns obliegender rechtlicher Verpflichtungen (z. B. aus dem der Anlageberatung haben wir auf der Website unseres Hauses Wertpapierhandelsgesetz). veröffentlicht. 6 Informationen über uns und unsere Dienstleistungen K. Information zum Steuereinbehalt bei Kapital­erträgen vom Emittenten jeder wichtige neue Umstand sowie jede we- ohne Liquiditätszufluss sentliche Unrichtigkeit/Ungenauigkeit in Bezug auf die in ei- nem Prospekt enthaltenen Angaben, welche die Bewertung des Sofern wir den Einbehalt einer Kapitalertragsteuer nicht aus Wertpapiers beeinflussen können und die in einem bestimm- einem Liquiditätszufluss vornehmen können (z. B. im Fall der ten Zeitraum (und zwar zwischen der Billigung des Prospekts Vorabpauschale bei Investmentfonds oder bei der Einbuchung und dem Auslaufen der Angebotsfrist oder – falls später – der von Bonusaktien), sind wir gesetzlich ermächtigt, die anfal- Eröffnung des Handels an einem geregelten Markt) auftreten lende Kapitalertragsteuer einem bei uns geführten Konto des oder festgestellt werden, unverzüglich genannt werden. Jeder Kunden zu belasten. Die Belastung eines nicht ausgeschöpften Nachtrag wird vom jeweiligen Emittenten auf seiner Website Kontokorrentkredits (eingeräumte Kontoüberziehung) ist dabei veröffentlicht. ausgeschlossen, wenn Sie vor dem Zufluss der Kapitalerträge der Inanspruchnahme des Kontokorrentkredits widersprechen. Wenn Sie ein Wertpapier erworben oder gezeichnet haben Deckt das zur Verfügung stehende Guthaben einschließlich ei- und der hierfür maßgebliche Wertpapierprospekt Gegenstand nes zur Verfügung stehenden Kontokorrentkredits den Steuer- eines Nachtrags ist, kann Ihnen gemäß Artikel 23 der EU-Pro- betrag nicht oder nicht vollständig ab, sind wir gesetzlich ver- spektverordnung ein Widerrufsrecht zustehen. Der Nachtrag pflichtet, den vollen Kapitalertrag dem Finanzamt anzuzeigen. wird (entsprechend der gesetzlichen Vorgaben) Angaben dazu enthalten unter welchen Umständen Anlegern ein Widerrufsrecht zu- L. Allgemeine Geschäftsbedingungen/Bedingungen für steht, Wertpapiergeschäfte/Bedingungen für Wertpapier- an wen sich die Anleger wenden können, wenn sie ihr Wider- Sparpläne rufsrecht ausüben wollen und die Frist, innerhalb derer Anleger von ihrem Widerrufsrecht Mit Beginn des Vertragsverhältnisses gelten die Bedingungen Gebrauch machen können (die Frist für den Widerruf beträgt für Wertpapiergeschäfte, die Bedingungen für Wertpapier- gesetzlich 3 Arbeitstage ab Veröffentlichung des Nachtrags; Sparpläne sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen im die Frist kann vom Emittenten jedoch auch freiwillig verlän- hinteren Teil der Broschüre. gert werden). Der Widerruf bedarf keiner Begründung. M. Hinweis auf die Schlichtungsstelle und zum Beschwerdemanagement Wir werden Sie über die Veröffentlichung eines Nachtrags zeit- nah (i. d. R. bis zum Ende des ersten Arbeitstages nach Veröf- Bei Streitigkeiten mit der Sparkasse besteht die Möglichkeit, fentlichung des Nachtrags) informieren, allerdings nur, sich an die Sparkassen-Schlichtungsstelle Baden-Württemberg wenn Sie das Wertpapier über uns in einem bestimmten zu wenden. Zeitraum erworben oder gezeichnet haben (und zwar zwi- schen dem Zeitpunkt der Billigung des Prospekts für das Näheres dazu finden Sie am Ende der Allgemeinen Geschäfts- betreffende Wertpapier und dem Ende der Erstausgabefrist bedingungen im hinteren Teil der Broschüre. des Wert­papiers; die Erstausgabefrist bezieht sich auf den Zeitraum, in dem Emittenten oder Anbieter dem Publikum Wir haben ferner Regelungen zum Umgang mit Kunden­ Wertpapiere gemäß dem Prospekt anbieten und schließt beschwerden getroffen und diese in unseren Beschwerde­ nachfolgende Zeiträume aus, in denen Wertpapiere auf dem management-Grundsätzen dargestellt. Die Grundsätze sind auf Markt weiterverkauft werden), der Website unseres Hauses veröffentlicht. soweit Ihnen ein Widerrufsrecht für das betreffende Wertpa- pier zustehen kann und sofern Sie ein elektronisches Postfach bei uns führen. N. Information zum Widerrufsrecht im Falle eines Nach- trags zum Wertpapierprospekt Daher empfehlen wir Ihnen die Einrichtung eines elektroni- schen Postfachs. Sprechen Sie uns hierzu gerne an. Andern- Um ein Wertpapier in der Europäischen Union öffentlich an- falls werden wir Sie nicht über einen Nachtrag informieren. bieten zu können, ist der Anbieter (in der Regel der Emittent In diesem Fall sollten Sie die Website des Emittenten selbst dieses Wertpapiers) gemäß der EU-Prospektverordnung (Ver- überwachen und prüfen, ob ein Nachtrag veröffentlicht wird. ordnung (EU) 2017/1129) grundsätzlich verpflichtet, einen Wertpapierprospekt zu veröffentlichen, welcher von der jeweils Wir werden Ihnen bei der Ausübung des Widerrufsrechts gerne zuständigen nationalen Aufsichtsbehörde (in Deutschland ist behilflich sein. dies die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – ­BaFin) gebilligt wurde. Der Wertpapierprospekt enthält eine ausführliche Beschreibung des jeweiligen Wertpapiers und O. Informationen zur Barrierefreiheit wird auf der Website des Emittenten veröffentlicht. Informationen zur barrierefreien Ausgestaltung unserer Dienst- Es besteht unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen leistungen und weitergehende Hinweise dazu finden Sie auf die Möglichkeit, dass ein sog. Nachtrag zum Wertpapier­ unserer Website. prospekt vom Emittenten veröffentlicht wird. In einem solchen Nachtrag müssen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben 7 Preise für Wertpapierdienstleistungen Classic-Depot Trading-Depot Premium-Depot Depotgrundpreis p. a. 19,90 € 39,90 € Entfall Grundpreis ab Entfall Grundpreis ab mind. 100 € Sparplan mtl. 5 Transaktionen* (Kauf, Verkauf, Zeichnung) p. a. Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren Grundpreis p. a. je Posten 3,00 € 3,00 € bis bis unter unter ab 1,25% p. a. vom Kurs- 50T€ 150T€ 150T€ wert mind. 300,00 € Bestandsverwahrung (Girosammelverwahrung, Streifband­ 0,20% 0,18% 0,16% 0,20% verwahrung, Sonderverwahrung und Wertpapierrechnung) vom Kurswert Abrechnung und Belastung Einmal jährlich nachträglich auf Basis des Bestandes am 30.12. Transaktionsleistungen Grundpreis Preis je Transaktion 9,90 € 4,90 € Wertpapiertransak- bis bis tionen bis max. 60 Trans­ unter unter ab aktionen p. a. inklusive. 10T€ 25T€ 25T€ Auftragserteilung via Berater in % vom Kurswert 1,00% 1,00% 0,90% 0,80% Danach gelten die Transaktionspreise des Depots „Trading“ Auftragserteilung via Brokerage – beratungsfrei – in % vom Kurswert 0,60% 0,50% 0,40% Weitere Leistungen Auslagenersatz für Sonderleistungen 53,55 € pro Stunde Depotübertragung Kostenfrei. Aber zeitanteilige Berechnung des Depotpreises bei Ü ­ bertragung an Drittinstitute Fremdkosten inländische und ausländische Börsen sowie sonstige Es fallen unterschiedliche Gebühren, Kosten oder Steuern nach Vorgabe des Handelsplätze Börsenplatzes / Drittlandes an. Insbesondere können je nach Börse und/oder Wertpapierart bei der Maklergebühr (Courtage) unterschiedliche Bemessungs- grundlagen oder auch Pauschalpreise gelten. Genauere Informationen zur Höhe der Fremdkosten für Ihren individuellen Wertpapierauftrag können Sie gerne bei Ihrem Wertpapierberater erfragen. Umlagegebühr Sofern der Verkauf in einer anderen Lagerstätte erfolgt, als der Kundenbestand verbucht ist, fällt ein Umlagepreis an. Der Betrag ist lagerstellenabhängig. Kapitaltransaktionen Kauf und Verkauf von Bezugs- und Teilrechten 5,00 € zzgl. Börsenentgelte, fremde Kosten Bezug neuer Wertpapiere aus Kapitalerhöhung 1,00 % vom Kurswert Sparpläne in Aktien, ETF, ETC und Zertifikaten je Ausführung Bei Käufen von Aktien, ETF, ETC sowie Zertifikaten im Rahmen eines Sparplanes: 1,00 € zzgl. 0,5% vom Kurswert VL-Sparvertrag Vertragspreis/Servicepauschale 20,00 € p. a. Hinweis: Für Leistungen, die nicht Gegenstand einer Vereinbarung oder im Preisaushang bzw. im Preis- und Leistungsverzeichnis aufgeführt sind und die im Auftrag des Kunden oder in dessen mutmaßlichem Interesse erbracht werden und die, nach den Umständen zu urteilen, nur gegen eine Vergütung zu erwarten sind, kann die Sparkasse ein nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen angemessenes Entgelt verlangen. * Sparpläne, VL-Sparpläne, Orders aus Kapitalmaßnahmen und Bezugsrechten zählen nicht als Transaktion. Der Ersatz von Aufwendungen der Sparkasse richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Hinweis: Für Kunden bis zum 25. Geburtstag wird keine Bestandsverwahrung, Depotgrundbetrag und Grundbetrag je Posten berechnet (gültig für Modelle Classic und Trading). Danach gelten die genannten Konditionen des Depotmodells Classic- bzw. Trading. Der Jahrespreis für die Depotgebühren (Bestands- verwahrung, Depotgrundpreis und Grundbetrag je Posten) wird erstmalig im Jahr des 25. Geburtstages berechnet und im Jahresdepotauszug ausgewie- sen. Gültig für Depoteröffnungen ab dem 01.08.2023. Stand: Juni 2026 8 Zum besseren Verständnis der Kosten finden sich nachfolgend einige exemplarische Kostenberechnungen für gängige Geschäftsvorfälle. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sich um beispielhafte Kostenberechnungen handelt. Die ausgewiesenen Kosten müssen nicht den Kosten entsprechen, die für die von Ihnen gewünschte Transak- tion anfallen. 9 Classic-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf einer Muster-Aktie Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Aktie Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Anzahl Aktien: 100 Kurs Vortag (Schlusskurs): 100,00 EUR Kurswert: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 109,90 EUR 1,10 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten2 42,90 EUR 0,43 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten Dienstleistungskosten1 109,90 EUR 1,10 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 Bei Ausführung über in- oder ausländische Börsen oder sonstige Handelsplätze können Fremdkosten in Form unterschiedlicher Gebühren (z. B. Maklercourtage), Kosten oder Steuern nach Vorgabe des Börsen-/Handelsplatzes anfallen. 2 Die Dienstleistungskosten (Depotentgelt) werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren Dienstleistungskosten1 434,30 EUR 0,87 % p. a. Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 434,30 EUR 0,87 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 0,00 EUR 0,00 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer von 5 Jahren fallen 434,30 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt 5 Jahre gehalten wird. Die tatsächlichen Kosten können z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 1,10 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a.3 0,43 % 0,43 % 0,43 % 0,43 % 0,43 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 1,10 % Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 1,53 % 0,43 % 0,43 % 0,43 % 1,53 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Im letzten Jahr machen sich vor allem die Ausstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für die Veräußerung des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 3 In den lfd. Kosten p. a. ist ein jährliches Depotentgelt in Höhe von 42,90 EUR enthalten. Das Depotentgelt wird in Abhängigkeit vom Depotbestand erhoben, d. h. sofern weitere Produkte im Depot gebucht sind und höhere Depotvolumen erreicht werden, kann sich das Depotentgelt erhöhen. Eventuelle Mindestentgelte (z. B. bei den Depotgebühren) sind in der beispielhaften Darstellung nicht berücksichtigt. 10 Classic-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf einer Muster-Anleihe Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Anleihe Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Nominal: 10.000,00 EUR Kurs Vortag (Schlusskurs): 100 % Kurswert: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 109,90 EUR 1,10 % Produktkosten2 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten3 42,90 EUR 0,43 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten Dienstleistungskosten1 109,90 EUR 1,10 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 Bei Ausführung über in- oder ausländische Börsen oder sonstige Handelsplätze können Fremdkosten in Form unterschiedlicher Gebühren (z. B. Maklercourtage), Kosten oder Steuern nach Vorgabe des Börsen-/Handelsplatzes anfallen. 2 auf den Kurswert 3 Die Dienstleistungskosten (Depotentgelt) werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren Dienstleistungskosten1 434,30 EUR 0,87 % p. a. Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 434,30 EUR 0,87 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 0,00 EUR 0,00 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer von 5 Jahren fallen 434,30 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt 5 Jahre gehalten wird. Bei Fälligkeit entfallen die Ausstiegskosten. Die tatsächlichen Kosten kön- nen z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 1,10 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a.4 0,43 % 0,43 % 0,43 % 0,43 % 0,43 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 1,10 % Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 1,53 % 0,43 % 0,43 % 0,43 % 1,53 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Im letzten Jahr machen sich vor allem die Ausstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für die Veräußerung des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 4 In den lfd. Kosten p. a. ist ein jährliches Depotentgelt in Höhe von 42,90 EUR enthalten. Das Depotentgelt wird in Abhängigkeit vom Depotbestand erhoben, d. h. sofern weitere Produkte im Depot gebucht sind und höhere Depotvolumen erreicht werden, kann sich das Depotentgelt erhöhen. Eventuelle Mindestentgelte (z. B. bei den Depotgebühren) sind in der beispielhaften Darstellung nicht berücksichtigt. 11 Classic-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Verkauf einer Muster- Aktie1 I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Aktie Art des Geschäfts: Verkauf Kommissionsgeschäft Anzahl Aktien: 200,00 Kurs Vortag (Schlusskurs): 50,00 EUR Kurswert: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen Ausstiegskosten (einmalig bei Verkauf) Dienstleistungskosten1,2 109,90 EUR 1,10 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 Die exemplarische Kostenberechnung bezieht sich auf den Verkauf einer Aktie. Bei anderen Produktgattungen können abweichende Dienstleistungskosten anfallen. III) Kostenzusammenfassung Dienstleistungskosten2 109,90 EUR 1,10 % p. a. Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 109,90 EUR 1,10 % p. a. 2 Bei Ausführung über in- oder ausländische Börsen oder sonstige Handelsplätze können Fremdkosten in Form unterschiedlicher Gebühren (z. B. Maklercourtage), Kosten oder Steuern nach Vorgabe des Börsen-/Handelsplatzes anfallen. 12 Classic-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf eines Muster-Fonds Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Fonds Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Ausgabeaufschlag (vom Ausgabepreis): 3,614 % Abrechnungsbetrag: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 361,40 EUR 3,61 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 361,40 EUR 3,61 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten1,3 84,42 EUR 0,84 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 42,22 EUR 0,42 % Produktkosten 125,49 EUR 1,25 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten (Rückgabe an Emittenten) Dienstleistungskosten 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 auf den Abrechnungsbetrag 2 Bei dem als Zuwendung an die Sparkasse ausgewiesenen Betrag handelt es sich um die Vergütung, die die Sparkasse von ihren Vertriebspartnern für den Vertrieb des Produkts erhält. 3 Die Dienstleistungskosten (Depotentgelt) werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren Dienstleistungskosten 783,50 EUR 1,57 % p. a. Produktkosten 627,45 EUR 1,25 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 1.410,95 EUR 2,82 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 572,50 EUR 1,15 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer von 5 Jahren fallen 1.410,95 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt 5 Jahre gehalten wird. Die tatsächlichen Kosten können z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 3,61 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a.4 0,84 % 0,84 % 0,84 % 0,84 % 0,84 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 5,70 % 2,09 % 2,09 % 2,09 % 2,09 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 4 In den lfd. Kosten p. a. ist ein jährliches Depotentgelt in Höhe von 42,20 EUR enthalten. Das Depotentgelt wird in Abhängigkeit vom Depotbestand erhoben, d. h. sofern weitere Produkte im Depot gebucht sind und höhere Depotvolumen erreicht werden, kann sich das Depotentgelt erhöhen. Etwaige Mindestentgelte (z. B. bei den Depotgebühren) sind in der beispielhaften Darstellung nicht berücksichtigt. Hinweis: Bei diesem Muster-Fonds handelt es sich um einen Aktienfonds. 13 Classic-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf eines Muster-Zertifikats Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Zertifikat Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Zeichnungsphase Nominal: 10.000,00 EUR Kurs: 100,00 % Kurswert: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 100,00 EUR 1,00 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 100,00 EUR 1,00 % Produktkosten 60,00 EUR 0,60 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten3 42,90 EUR 0,43 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten (Rückgabe an Emittenten) Dienstleistungskosten 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 auf den Kurswert 2 Bei dem als Zuwendung an die Sparkasse ausgewiesenen Betrag handelt es sich um die Vergütung, die die Sparkasse von ihren Vertriebspartnern für den Vertrieb des Produkts erhält. 3 Die Dienstleistungskosten (Depotentgelt) werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer bis Fälligkeit (Laufzeit 2 Jahre) Dienstleistungskosten 185,80 EUR 0,93 % p. a. Produktkosten 60,00 EUR 0,30 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 245,80 EUR 1,23 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 100,00 EUR 0,50 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer bis zur Endfälligkeit fallen 245,80 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt über die gesamte empfohlene Haltedauer gehalten wird. Die tatsächlichen Kosten können z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr Einstiegskosten 1,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a.4 0,43 % 0,43 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % Einstiegskosten 0,60 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 2,03 % 0,43 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 4 In den lfd. Kosten p. a. ist ein jährliches Depotentgelt in Höhe von 42,90 EUR enthalten. Das Depotentgelt wird in Abhängigkeit vom Depotbestand erhoben, d. h. sofern weitere Produkte im Depot gebucht sind und höhere Depotvolumen erreicht werden, kann sich das Depotentgelt erhöhen. Eventuelle Mindestentgelte (z. B. bei den Depotgebühren) sind in der beispielhaften Darstellung nicht berücksichtigt. Hinweis: Bei diesem Muster-Zertifikat handelt es sich um eine Aktienanleihe mit zweijähriger Laufzeit. 14 Trading-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf einer Muster-Aktie Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Aktie Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Anzahl Aktien: 100 Kurs Vortag (Schlusskurs): 100,00 EUR Kurswert: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 94,90 EUR 0,95 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten2 62,90 EUR 0,63 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten Dienstleistungskosten1 94,90 EUR 0,95 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 Bei Ausführung über in- oder ausländische Börsen oder sonstige Handelsplätze können Fremdkosten in Form unterschiedlicher Gebühren (z. B. Maklercourtage), Kosten oder Steuern nach Vorgabe des Börsen-/Handelsplatzes anfallen. 2 Die Dienstleistungskosten (Depotentgelt) werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren Dienstleistungskosten1 504,30 EUR 1,01 % p. a. Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 504,30 EUR 1,01 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 0,00 EUR 0,00 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer von 5 Jahren fallen 504,30 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt 5 Jahre gehalten wird. Die tatsächlichen Kosten können z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 0,95 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a.3 0,63 % 0,63 % 0,63 % 0,63 % 0,63 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,95 % Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 1,58 % 0,63 % 0,63 % 0,63 % 1,58 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Im letzten Jahr machen sich vor allem die Ausstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für die Veräußerung des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 3 In den lfd. Kosten p. a. ist ein jährliches Depotentgelt in Höhe von 62,90 EUR enthalten. Das Depotentgelt wird in Abhängigkeit vom Depotbestand erhoben, d. h. sofern weitere Produkte im Depot gebucht sind und höhere Depotvolumen erreicht werden, kann sich das Depotentgelt erhöhen. Eventuelle Mindestentgelte (z. B. bei den Depotgebühren) sind in der beispielhaften Darstellung nicht berücksichtigt. 15 Trading-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf einer Muster-Anleihe Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Anleihe Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Nominal: 10.000,00 EUR Kurs Vortag (Schlusskurs): 100 % Kurswert: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 94,90 EUR 0,95 % Produktkosten2 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten3 62,90 EUR 0,63 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten Dienstleistungskosten1 94,90 EUR 0,95 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 Bei Ausführung über in- oder ausländische Börsen oder sonstige Handelsplätze können Fremdkosten in Form unterschiedlicher Gebühren (z. B. Maklercourtage), Kosten oder Steuern nach Vorgabe des Börsen-/Handelsplatzes anfallen. 2 auf den Kurswert 3 Die Dienstleistungskosten (Depotentgelt) werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren Dienstleistungskosten1 504,30 EUR 1,01 % p. a. Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 504,30 EUR 1,01 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 0,00 EUR 0,00 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer von 5 Jahren fallen 504,30 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt 5 Jahre gehalten wird. Bei Fälligkeit entfallen die Ausstiegskosten. Die tatsächlichen Kosten kön- nen z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 0,95 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a.4 0,63 % 0,63 % 0,63 % 0,63 % 0,63 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,95 % Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 1,58 % 0,63 % 0,63 % 0,63 % 1,58 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Im letzten Jahr machen sich vor allem die Ausstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für die Veräußerung des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 4 In den lfd. Kosten p. a. ist ein jährliches Depotentgelt in Höhe von 62,90 EUR enthalten. Das Depotentgelt wird in Abhängigkeit vom Depotbestand erhoben, d. h. sofern weitere Produkte im Depot gebucht sind und höhere Depotvolumen erreicht werden, kann sich das Depotentgelt erhöhen. Eventuelle Mindestentgelte (z. B. bei den Depotgebühren) sind in der beispielhaften Darstellung nicht berücksichtigt. 16 Trading-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Verkauf einer Muster- Aktie1 I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Aktie Art des Geschäfts: Verkauf Kommissionsgeschäft Anzahl Aktien: 200,00 Kurs Vortag (Schlusskurs): 50,00 EUR Kurswert: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen Ausstiegskosten (einmalig bei Verkauf) Dienstleistungskosten1,2 94,90 EUR 0,95 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 Die exemplarische Kostenberechnung bezieht sich auf den Verkauf einer Aktie. Bei anderen Produktgattungen können abweichende Dienstleistungskosten anfallen. III) Kostenzusammenfassung Dienstleistungskosten2 94,90 EUR 0,95 % p. a. Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 94,90 EUR 0,95 % p. a. 2 Bei Ausführung über in- oder ausländische Börsen oder sonstige Handelsplätze können Fremdkosten in Form unterschiedlicher Gebühren (z. B. Maklercourtage), Kosten oder Steuern nach Vorgabe des Börsen-/Handelsplatzes anfallen. 17 Trading-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf eines Muster-Fonds Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Fonds Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Ausgabeaufschlag (vom Ausgabepreis): 3,614 % Abrechnungsbetrag: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 361,40 EUR 3,61 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 361,40 EUR 3,61 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten1,3 104,42 EUR 1,04 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 42,22 EUR 0,42 % Produktkosten 125,49 EUR 1,25 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten (Rückgabe an Emittenten) Dienstleistungskosten 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 auf den Abrechnungsbetrag 2 Bei dem als Zuwendung an die Sparkasse ausgewiesenen Betrag handelt es sich um die Vergütung, die die Sparkasse von ihren Vertriebspartnern für den Vertrieb des Produkts erhält. 3 Die Dienstleistungskosten (Depotentgelt) werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren Dienstleistungskosten 883,50 EUR 1,77 % p. a. Produktkosten 627,45 EUR 1,25 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 1.510,95 EUR 3,02 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 572,50 EUR 1,15 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer von 5 Jahren fallen 1.510,95 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt 5 Jahre gehalten wird. Die tatsächlichen Kosten können z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 3,61 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a.4 1,04 % 1,04 % 1,04 % 1,04 % 1,04 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 5,90 % 2,29 % 2,29 % 2,29 % 2,29 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 4 In den lfd. Kosten p. a. ist ein jährliches Depotentgelt in Höhe von 62,20 EUR enthalten. Das Depotentgelt wird in Abhängigkeit vom Depotbestand erhoben, d. h. sofern weitere Produkte im Depot gebucht sind und höhere Depotvolumen erreicht werden, kann sich das Depotentgelt erhöhen. Etwaige Mindestentgelte (z. B. bei den Depotgebühren) sind in der beispielhaften Darstellung nicht berücksichtigt. Hinweis: Bei diesem Muster-Fonds handelt es sich um einen Aktienfonds. 18 Trading-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf eines Muster-Zertifikats Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Zertifikat Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Zeichnungsphase Nominal: 10.000,00 EUR Kurs: 100,00 % Kurswert: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 100,00 EUR 1,00 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 100,00 EUR 1,00 % Produktkosten 60,00 EUR 0,60 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten3 62,90 EUR 0,63 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten (Rückgabe an Emittenten) Dienstleistungskosten 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 auf den Kurswert 2 Bei dem als Zuwendung an die Sparkasse ausgewiesenen Betrag handelt es sich um die Vergütung, die die Sparkasse von ihren Vertriebspartnern für den Vertrieb des Produkts erhält. 3 Die Dienstleistungskosten (Depotentgelt) werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer bis Fälligkeit (Laufzeit 2 Jahre) Dienstleistungskosten 225,80 EUR 1,13 % p. a. Produktkosten 60,00 EUR 0,30 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 285,80 EUR 1,43 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 100,00 EUR 0,50 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer bis zur Endfälligkeit fallen 285,80 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt über die gesamte empfohlene Haltedauer gehalten wird. Die tatsächlichen Kosten können z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr Einstiegskosten 1,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a.4 0,63 % 0,63 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % Einstiegskosten 0,60 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 2,23 % 0,63 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 4 In den lfd. Kosten p. a. ist ein jährliches Depotentgelt in Höhe von 62,90 EUR enthalten. Das Depotentgelt wird in Abhängigkeit vom Depotbestand erhoben, d. h. sofern weitere Produkte im Depot gebucht sind und höhere Depotvolumen erreicht werden, kann sich das Depotentgelt erhöhen. Eventuelle Mindestentgelte (z. B. bei den Depotgebühren) sind in der beispielhaften Darstellung nicht berücksichtigt. Hinweis: Bei diesem Muster-Zertifikat handelt es sich um eine Aktienanleihe mit zweijähriger Laufzeit. 19 Premium-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf einer Muster-Aktie Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Aktie Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Anzahl Aktien: 100 Kurs Vortag (Schlusskurs): 1.000,00 EUR Kurswert: 100.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten2 1.250,00 EUR 1,25 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten Dienstleistungskosten1 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 Bei Ausführung über in- oder ausländische Börsen oder sonstige Handelsplätze können Fremdkosten in Form unterschiedlicher Gebühren (z. B. Maklercourtage), Kosten oder Steuern nach Vorgabe des Börsen-/Handelsplatzes anfallen. 2 Die Dienstleistungskosten (Depotentgelt) werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren Dienstleistungskosten1 6.250,00 EUR 1,25 % p. a. Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 6.250,00 EUR 1,25 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 0,00 EUR 0,00 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer von 5 Jahren fallen 6.250,00 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt 5 Jahre gehalten wird. Die tatsächlichen Kosten können z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a.3 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,95 % Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Im letzten Jahr machen sich vor allem die Ausstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für die Veräußerung des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 3 In den lfd. Kosten p. a. ist ein jährliches Depotentgelt in Höhe von 1.250,00 EUR enthalten. Das Depotentgelt wird in Abhängigkeit vom Depotbestand erhoben, d. h. sofern weitere Produkte im De- pot gebucht sind und höhere Depotvolumen erreicht werden, kann sich das Depotentgelt erhöhen. Eventuelle Mindestentgelte (z. B. bei den Depotgebühren) sind in der beispielhaften Darstellung nicht berücksichtigt. 20 Premium-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf einer Muster-Anleihe Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Anleihe Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Nominal: 100.000,00 EUR Kurs Vortag (Schlusskurs): 100 % Kurswert: 100.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten2 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten3 1.250,00 EUR 1,25 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten Dienstleistungskosten1 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 Bei Ausführung über in- oder ausländische Börsen oder sonstige Handelsplätze können Fremdkosten in Form unterschiedlicher Gebühren (z. B. Maklercourtage), Kosten oder Steuern nach Vorgabe des Börsen-/Handelsplatzes anfallen. 2 auf den Kurswert 3 Die Dienstleistungskosten (Depotentgelt) werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren Dienstleistungskosten1 6.250,00 EUR 1,25 % p. a. Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 6.250,00 EUR 1,25 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 0,00 EUR 0,00 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer von 5 Jahren fallen 6.250,00 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt 5 Jahre gehalten wird. Bei Fälligkeit entfallen die Ausstiegskosten. Die tatsächlichen Kosten kön- nen z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a.4 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Im letzten Jahr machen sich vor allem die Ausstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für die Veräußerung des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 4 In den lfd. Kosten p. a. ist ein jährliches Depotentgelt in Höhe von 1.250,00 EUR enthalten. Das Depotentgelt wird in Abhängigkeit vom Depotbestand erhoben, d. h. sofern weitere Produkte im De- pot gebucht sind und höhere Depotvolumen erreicht werden, kann sich das Depotentgelt erhöhen. Eventuelle Mindestentgelte (z. B. bei den Depotgebühren) sind in der beispielhaften Darstellung nicht berücksichtigt. 21 Premium-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Verkauf einer Muster- Aktie1 I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Aktie Art des Geschäfts: Verkauf Kommissionsgeschäft Anzahl Aktien: 200,00 Kurs Vortag (Schlusskurs): 500,00 EUR Kurswert: 100.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen Ausstiegskosten (einmalig bei Verkauf) Dienstleistungskosten1,2 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 Die exemplarische Kostenberechnung bezieht sich auf den Verkauf einer Aktie. Bei anderen Produktgattungen können abweichende Dienstleistungskosten anfallen. III) Kostenzusammenfassung Dienstleistungskosten2 0,00 EUR 0,00 % p. a. Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. 2 Bei Ausführung über in- oder ausländische Börsen oder sonstige Handelsplätze können Fremdkosten in Form unterschiedlicher Gebühren (z. B. Maklercourtage), Kosten oder Steuern nach Vorgabe des Börsen-/Handelsplatzes anfallen. 22 Premium-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf eines Muster-Fonds Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Fonds Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Ausgabeaufschlag (vom Ausgabepreis): 0,00 % Abrechnungsbetrag: 100.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 0,00 EUR 0,00 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten1,3 1.670,00 EUR 1,67 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 420,00 EUR 0,42 % Produktkosten 1.250,00 EUR 1,25 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten (Rückgabe an Emittenten) Dienstleistungskosten 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 auf den Abrechnungsbetrag 2 Bei dem als Zuwendung an die Sparkasse ausgewiesenen Betrag handelt es sich um die Vergütung, die die Sparkasse von ihren Vertriebspartnern für den Vertrieb des Produkts erhält. 3 Die Dienstleistungskosten (Depotentgelt) werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren Dienstleistungskosten 8.350,00 EUR 1,67 % p. a. Produktkosten 6.250,00 EUR 1,25 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 14.600,00 EUR 2,92 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 2.100,00 EUR 0,42 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer von 5 Jahren fallen 14.600,00 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt 5 Jahre gehalten wird. Die tatsächlichen Kosten können z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a.4 1,67 % 1,67 % 1,67 % 1,67 % 1,67 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 2,92 % 2,92 % 2,92 % 2,92 % 2,92 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 4 In den lfd. Kosten p. a. ist ein jährliches Depotentgelt in Höhe von 1.250,00 EUR enthalten. Das Depotentgelt wird in Abhängigkeit vom Depotbestand erhoben, d. h. sofern weitere Produkte im Depot gebucht sind und höhere Depotvolumen erreicht werden, kann sich das Depotentgelt erhöhen. Etwaige Mindestentgelte (z. B. bei den Depotgebühren) sind in der beispielhaften Darstellung nicht berücksichtigt. Hinweis: Bei diesem Muster-Fonds handelt es sich um einen Aktienfonds. 23 Premium-Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf eines Muster-Zertifikats Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Zertifikat Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Zeichnungsphase Nominal: 100.000,00 EUR Kurs: 100,00 % Kurswert: 100.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 0,00 EUR 0,00 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 600,00 EUR 0,60 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten3 1.250,00 EUR 1,25 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten (Rückgabe an Emittenten) Dienstleistungskosten 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 auf den Kurswert 2 Bei dem als Zuwendung an die Sparkasse ausgewiesenen Betrag handelt es sich um die Vergütung, die die Sparkasse von ihren Vertriebspartnern für den Vertrieb des Produkts erhält. 3 Die Dienstleistungskosten (Depotentgelt) werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer bis Fälligkeit (Laufzeit 2 Jahre) Dienstleistungskosten 2.500,00 EUR 1,25 % p. a. Produktkosten 600,00 EUR 0,30 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 3.100,00 EUR 1,55 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 0,00 EUR 0,00 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer bis zur Endfälligkeit fallen 3.100,00 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt über die gesamte empfohlene Haltedauer gehalten wird. Die tatsächlichen Kosten können z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a.4 1,25 % 1,25 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % Einstiegskosten 0,60 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 1,85 % 1,25 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 4 In den lfd. Kosten p. a. ist ein jährliches Depotentgelt in Höhe von 1.250,00 EUR enthalten. Das Depotentgelt wird in Abhängigkeit vom Depotbestand erhoben, d. h. sofern weitere Produkte im De- pot gebucht sind und höhere Depotvolumen erreicht werden, kann sich das Depotentgelt erhöhen. Eventuelle Mindestentgelte (z. B. bei den Depotgebühren) sind in der beispielhaften Darstellung nicht berücksichtigt. Hinweis: Bei diesem Muster-Zertifikat handelt es sich um eine Aktienanleihe mit zweijähriger Laufzeit. 24 Exemplarischer Kostenausweis für ein Muster-OTC-Derivat Vermittlungsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Zinsswap Art des Geschäfts: Vermittlungssgeschäft Nominal: 400.000,00 EUR Prämie (nicht relevant bei Zinsswap): 0,00 EUR Wechselkurs (nicht relevant bei Zinsswap): -------- Zahlung: Die Kosten werden über den anfänglichen negativen Marktwert abgegolten. II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten 4.863,78 EUR 1,22 % davon Zuwendung an die Sparkasse1 4.863,78 EUR 1,22 % Produktkosten 1.215,95 EUR 0,30 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten bei Fälligkeit (einmalig) Dienstleistungskosten 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 Bei dem als Zuwendung an die Sparkasse ausgewiesenen Betrag handelt es sich um die Vergütung, die die Sparkasse von ihren Vertriebspartnern für den Vertrieb des Produkts erhält. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von mindestens 5 Jahren Dienstleistungskosten 4.863,78 EUR 0,24 % p. a. Produktkosten 1.215,95 EUR 0,06 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 6.079,73 EUR 0,30 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 4.863,78 EUR 0,24 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) IV) Auswirkungen der Kosten im Zeitverlauf Die Kosten verteilen sich während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 1,22 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Einstiegskosten 0,30 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 1,52 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Erläuterung: Die Kosten müssen nicht bezahlt werden, jedoch startet der Vertrag mit einem anfänglichen negativen Marktwert. Während der Laufzeit fallen keine weiteren Kosten an. Hinweis: Bei den angegebenen Kosten handelt es sich um eine bestmögliche Schätzung. Die tatsächlichen Kosten können aufgrund von Marktschwankungen abwei- chen. Wird das Geschäft vor Ende der Laufzeit terminiert (glattgestellt), können weitere Kosten für den Kunden anfallen. 25 Preise für Wertpapierdienstleistungen Depotleistungen S-Neo Depot Depotentgelt/Depotgrundpreis p. a. 0,00 € Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren Grundpreis p. a. je Posten 0,00 € Bestandsverwahrung p. a. (Girosammel, Streifband, Sonder­ 0,00 € verwahrung und Wertpapierrechnung) vom Kurswert Transaktionsleistungen Preise für den An- und Verkauf von Wertpapieren Vertriebsweg / Auftragserteilung Sparkassen-APP Handel (alle vertraglich zugelassenen Finanzinstrumente) 1,00 € Ausübung von Bezugs-/Teilrechten 0,00 € Umtausch-/Übernahme-/Rückkaufangebot 0,00 € Wertpapier-Sparplan (alle vertraglich zugelassenen Finanz­ 0,00 € instrumente)* Limite: Erteilung und Löschung 0,00 € Transaktionsleistungen für andere Finanzinstrumente Preise für den Verkauf von Wertpapieren Vertriebsweg/Aufragserteilung Sparkassen-APP Handel (für andere Finanzinstrumente)* 1,00 € Sonstige Leistungen Depotübertragung nur fremde Kosten Umlagegebühr Sofern der Verkauf in einer anderen Lagerstätte erfolgt, als der Kundenbestand verbucht ist, fällt ein Umlagepreis an. Der Betrag ist lagerstellenabhängig. Fremdkosten inländische und ausländische Börsen sowie sonstige Es fallen unterschiedliche Gebühren, Kosten und Steuern nach Vorgabe des Börsen- Handelsplätze platzes/Drittlandes an. Insbesondere können je nach Börse und/oder Wertpapierart bei der Maklergebühr (Courtage) unterschiedliche Bemessungsgrundlagen oder auch Pauschalpreise gelten. Genauere Informationen zur Höhe der Fremdkosten für Ihren individuellen Wertpapierauftrag können Sie gerne bei Ihrem Wertpapier­ berater erfragen. Ersatz von Aufwendungen: Der Ersatz von Aufwendungen der Sparkasse richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Für Leistungen, die nicht Gegenstand einer Vereinbarung oder im Preisaushang bzw. Preis und Leistungsverzeichnigs aufgeführt sind und die im Auftrag des Kunden oder in dessen mutmaßlichen Interesse er- bracht werden und die, nach dem Umständen zu urteilen, nur gegen eine Vergütung zu erwarten sind, kann die Sparkasse ein nach Maßgabe der gesetz- lichen Bestimmung angemessenes Entgelt verlangen. * Besonderheit Investmentfonds Für den Erwerb und die Rückgabe von Investmentfonds, sofern nicht gemäß vereinbartem Depotmodell über Tradegate Exchange ausgeführt , wird der jeweilige gültige Ausgabepreis bzw. die jeweils gültigen Rücknahmepreise abzgl. Rücknahmeabschlag des Anbieters verechnet. Stand: Juni 2026 26 Zum besseren Verständnis der Kosten finden sich nachfolgend einige exemplarische Kostenberechnungen für gängige Geschäftsvorfälle. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sich um beispielhafte Kostenberechnungen handelt. Die ausgewiesenen Kosten müssen nicht den Kosten entsprechen, die für die von Ihnen gewünschte Transak- tion anfallen. 27 S-Neo Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf einer Muster-Aktie Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Aktie Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Anzahl Aktien: 100 Kurs Vortag (Schlusskurs): 100,00 EUR Kurswert: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten 1,00 EUR 0,01 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten Dienstleistungskosten 1,00 EUR 0,01 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren Dienstleistungskosten 2,00 EUR 0,00 % p. a. Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 2,00 EUR 0,00 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 0,00 EUR 0,00 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer von 5 Jahren fallen 2,00 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt 5 Jahre gehalten wird. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 0,01 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 0,01 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,01 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Im letzten Jahr machen sich vor allem die Ausstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für die Veräußerung des Produkts. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 28 S-Neo Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf einer Muster-Anleihe Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Anleihe Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Nominal: 10.000 EUR Kurs Vortag (Schlusskurs): 100,00 % Kurswert: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten 1,00 EUR 0,01 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten Dienstleistungskosten 1,00 EUR 0,01 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren Dienstleistungskosten 2,00 EUR 0,00 % p. a. Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 2,00 EUR 0,00 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 0,00 EUR 0,00 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer von 5 Jahren fallen 2,00 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt 5 Jahre gehalten wird. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 0,01 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,01 % Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 0,01 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,01 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Im letzten Jahr machen sich vor allem die Ausstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für die Veräußerung des Produkts. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. 29 S-Neo Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Verkauf einer Muster- Aktie1 I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Aktie Art des Geschäfts: Verkauf Kommissionsgeschäft Anzahl Aktien: 200,00 Kurs Vortag (Schlusskurs): 500,00 EUR Kurswert: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen Ausstiegskosten (einmalig bei Verkauf) Dienstleistungskosten1,2 1,00 EUR 0,01 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 Die exemplarische Kostenberechnung bezieht sich auf den Verkauf einer Aktie. Bei anderen Produktgattungen können abweichende Dienstleistungskosten anfallen. III) Kostenzusammenfassung Dienstleistungskosten2 1,00 EUR 0,01 % p. a. Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 1,00 EUR 0,01 % p. a. 2 Bei Ausführung über in- oder ausländische Börsen oder sonstige Handelsplätze können Fremdkosten in Form unterschiedlicher Gebühren (z. B. Maklercourtage), Kosten oder Steuern nach Vorgabe des Börsen-/Handelsplatzes anfallen. 30 S-Neo Depot Exemplarischer Kostenausweis für den Kauf eines Muster-Fonds Kommissionsgeschäft I) Auftragsdaten Produkt: Muster-Fonds Art des Geschäfts: Kauf Kommissionsgeschäft Ausgabeaufschlag (vom Ausgabepreis): 3,614 % Abrechnungsbetrag: 10.000,00 EUR II) Aufstellung der Kostenpositionen und Vertriebsvergütungen (Zuwendungen und Margen) Einstiegskosten (einmalig) Dienstleistungskosten1 1,00 EUR 0,01 % davon Zuwendung an die Sparkasse 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Laufende Kosten (p. a.) Dienstleistungskosten1,2 42,22 EUR 0,42 % davon Zuwendung an die Sparkasse2 42,22 EUR 0,42 % Produktkosten 125,49 EUR 1,25 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % Ausstiegskosten (Rückgabe an Emittenten) Dienstleistungskosten 0,00 EUR 0,00 % Produktkosten 0,00 EUR 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % 1 auf den Abrechnungsbetrag 2 Die Dienstleistungskosten werden abhängig von der Höhe des Depotbestandes erhoben. III) Kostenzusammenfassung bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren Dienstleistungskosten 212,10 EUR 0,42 % p. a. Produktkosten 627,45 EUR 1,26 % p. a. Fremdwährungskosten 0,00 EUR 0,00 % p. a. Gesamtkosten 839,55 EUR 1,68 % p. a. davon Zuwendung an die Sparkasse 211,10 EUR 0,42 % p. a. (Bestandteil der Dienstleistungskosten) Erläuterung: Bei einer Haltedauer von 5 Jahren fallen 839,55 EUR an Kosten und Gebühren an. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass das Produkt 5 Jahre gehalten wird. Die tatsächlichen Kosten können z. B. in Abhängigkeit der Haltedauer sowie der Wertentwicklung des Produkts variieren. Die Zahlen sind Schätzungen und können in der Zukunft anders ausfallen. IV) Auswirkungen der Kosten auf die Rendite Die Kosten reduzieren die Rendite der Anlage während der angenommenen Haltedauer wie folgt: 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr Einstiegskosten 0,01 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Dienstleistungskosten lfd. Kosten p. a. 0,42 % 0,42 % 0,42 % 0,42 % 0,42 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Einstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Produktkosten lfd. Kosten p. a. 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % 1,25 % Ausstiegskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Fremdwährungskosten 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % Gesamtkosten 1,68 % 1,67 % 1,67 % 1,67 % 1,67 % Erläuterung: Die obige Tabelle zeigt die Auswirkungen der Kosten auf die Rendite. Hierbei werden sowohl Kosten berücksichtigt, die direkt aus dem Produkt entnommen werden, als auch Kosten, die von der Sparkasse in Rechnung gestellt werden: • Im ersten Jahr machen sich vor allem die Einstiegskosten bemerkbar, d. h. die Kosten für den Erwerb des Produkts. • Die laufenden Kosten fallen in jedem Jahr in gleicher Höhe an. Die Darstellung beschränkt sich auf die Auswirkungen der Kosten und enthält keine Aussage über die Höhe der Rendite, da diese nicht prognostiziert werden kann. Hinweis: Bei diesem Muster-Fonds handelt es sich um einen Aktienfonds. 31 Darstellung möglicher Interessenkonflikte Damit sich mögliche Interessenkonflikte zwischen uns, unse- Beratung von Unternehmen über die Kapitalstruktur, die rer Geschäftsleitung, unseren Beschäftigten und vertraglich industrielle Strategie sowie die Beratung und das Angebot gebundenen Vermittlern oder anderen Personen, die mit von Dienstleistungen bei Unternehmenskäufen und Unter- uns direkt oder indirekt durch Kontrolle verbunden sind, und nehmenszusammenschlüssen, Ihnen oder zwischen den Kunden untereinander nicht auf Devisengeschäfte, die im Zusammenhang mit Wertpapier- die Kun­deninteressen, einschließlich deren Nachhaltigkeits­ dienstleistungen stehen, präferenzen, auswirken, stellen wir Ihnen in den Abschnitten I. Erstellung, Verbreitung oder Weitergabe von Finanz­ bis III. mögliche Interessenkonflikte und unter Abschnitt IV. die analysen/Anlageempfehlungen oder anderen Informationen von uns zum Schutz Ihrer Interessen getroffenen Maßnahmen über Finanz­instrumente oder deren Emittenten, die direkt dar. oder indirekt eine Empfehlung für eine bestimmte Anlage- entscheidung enthalten, I. In unserem Haus können Interessenkonflikte auftreten Dienstleistungen, die in Zusammenhang mit dem Emis- zwischen unseren Kunden und unserem Haus, den in unse- sionsgeschäft stehen und Dienstleistungen, die sich auf rem Haus beschäftigten oder mit diesen verbundenen rele- einen Basiswert im Sinne von § 2 Absatz 2 Nr. 2 oder 5 WpHG vanten Personen, inkl. unserer Geschäftsleitung, Personen, beziehen. die durch Kontrolle mit unserem Haus verbunden sind und anderen Kunden bei folgenden Wertpapierdienstleistungen II. Insbesondere aber auch aus persönlichen Beziehungen und Wertpapiernebendienstleistungen: relevanter Personen (Geschäftsleiter oder Mitarbeiter oder Finanzkommissionsgeschäft (Anschaffung oder Veräuße- mit diesen verbundene Personen) unseres Hauses mit Emit- rung von Finanz­instrumenten im eigenen Namen für fremde tenten von Finanz­instrumenten, z. B. über die Mitwirkung Rechnung), in Aufsichts-/Verwaltungs- oder Beiräten, bzw. von Emit- Eigenhandel (Anschaffung oder Veräußerung von Finanz­ tenten von Finanz­instrumenten mit unserem Haus (z. B. als instrumenten für eigene Rechnung als Dienstleistung für Kunden unseres Hauses) sowie aus Beziehungen unseres andere), Hauses zu Emittenten von Finanz­instrumenten dadurch, Eigengeschäft (Anschaffung oder Veräußerung von Finanz­ dass der jeweilige Emittent Tochterunternehmen unseres instrumenten für eigene Rechnung, jedoch nicht als Dienst- Hauses ist oder unser Haus an dem jeweiligen Emittenten leistung für andere), von Finanz­instrumenten direkt oder indirekt beteiligt ist. Abschlussvermittlung (Anschaffung oder Veräußerung von Daneben kann es zu Interessenkonflikten kommen, wenn Finanz­instrumenten in fremdem Namen für fremde Rech- unser Haus an Emissionen des jeweiligen Emittenten von nung), Finanz­instrumenten mitwirkt, Kredit-/Garantiegeber des Anlagevermittlung (Vermittlung von Geschäften über die jeweiligen Emittenten von Finanz­instrumenten ist, an der Anschaffung und die Veräußerung von Finanz­instrumenten Erstellung einer Finanzanalyse/Anlageempfehlung zum oder deren Nachweis), jeweiligen Emittenten von Finanz­instrumenten beteiligt Emissionsgeschäft (Übernahme von Finanz­instrumenten ist, Zahlungen an/von den/dem jeweiligen Emittenten von für eigenes Risiko zur Platzierung oder die Übernahme Finanz­instrumenten erbringt/erhält, mit dem jeweiligen gleichwertiger Garantien), Emittenten von Finanz­instrumenten Kooperationen einge- Platzierungsgeschäft (Platzierung von Finanz­instrumenten gangen ist oder mit dem jeweiligen Emittenten von Finanz­ ohne feste Übernahmeverpflichtung), instrumenten gemeinsame direkte oder indirekte Tochter- Finanzportfolioverwaltung (Verwaltung einzelner oder unternehmen/Beteiligungen betreibt/hält. mehrerer in Finanz­instrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum), III. Es können Interessenkonflikte auch dadurch auftreten, dass Anlageberatung (Abgabe von persönlichen Empfehlungen a. unserem Haus oder einzelnen relevanten Personen unse- an Kunden oder deren Beauftragte, die sich auf Geschäfte res Hauses Informationen vorliegen, die zum Zeitpunkt mit bestimmten Finanz­instrumenten beziehen, sofern die eines Kundengeschäfts noch nicht öffentlich bekannt Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände sind, des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt b. Anreize zur Bevorzugung eines bestimmten Finanz­ wird und nicht ausschließlich über Informationsverbrei- instruments z. B. bei Analyse, Beratung, Empfehlung tungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben oder Auftragsausführung vorliegen. wird), c. Grundsätze oder Ziele, die den Umsatz, das Volumen Depotgeschäft (Verwahrung und Verwaltung von Finanz­ oder den Ertrag der im Rahmen der Anlageberatung instrumenten für andere und damit verbundene Dienstleis- empfohlenen Geschäfte unmittelbar oder mittelbar be- tungen), treffen (Vertriebsvorgaben), aufgestellt werden. Gewährung von Krediten oder Darlehen an andere für die Durchführung von Wertpapierdienstleistungen, sofern das Unternehmen, das den Kredit oder das Darlehen gewährt, an diesen Geschäften beteiligt ist, 32 Darstellung möglicher Interessenkonflikte IV. Zur weitgehenden Vermeidung dieser Interessenkonflikte h. Schulung unserer Mitarbeiter. ist unser Haus Teil einer mehrstufigen Organisation mit i. Überwachung der Einhaltung der Kundeninteressen bei entsprechender Aufgabenverteilung zwischen Sparkassen, Ausgestaltung und Umsetzung der Vertriebsvorgaben. Landesbanken und Dienstleistern. j. Berücksichtigung der Kundeninteressen im Rahmen der Wir als Wertpapierfirma selbst wie auch unsere Mitarbeiter Einrichtung, sachgerechten Ausgestaltung und Umset- sind entsprechend der gesetzlichen Grundlagen verpflich- zung des Vergütungssystems. tet, die unter Ziffer I. genannten Wertpapierdienstleistungen k. Berücksichtigung der Kundeninteressen im Rahmen der und Wertpapiernebendienstleistungen ehrlich, redlich und Produktüberwachung. professionell im Interesse unserer Kunden zu erbringen und Interessenkonflikte soweit möglich zu vermeiden. V. Sind Interessenkonflikte in Einzelfällen ausnahmsweise Unabhängig davon haben wir eine Compliance-­Organisation nicht durch die obige Aufgabenteilung oder unsere Compli- eingerichtet, die insbesondere folgende Maßnahmen um- ance-Organisation vermeidbar, werden wir unsere Kunden fassen kann: entsprechend dieser Policy darauf hinweisen. Wir werden a. Die Einrichtung von Vertraulichkeitsbereichen mit soge- ggf. in diesen Fällen auf eine Beurteilung, Beratung oder nannten „Chinese Walls“, d. h. virtuelle bzw. tatsächliche Empfehlung zum jeweiligen Finanzinstrument verzichten. Barrieren zur Beschränkung des Informationsflusses. b. Alle Mitarbeiter, bei denen im Rahmen ihrer Tätigkeit In- VI. Auf Wunsch werden wir Ihnen weitere Einzelheiten zu diesen teressenkonflikte auftreten können, sind zur Offenlegung möglichen Interessenkonflikten zur Verfügung stellen. aller ihrer Geschäfte in Finanz­instrumenten verpflichtet. c. Führung von Beobachtungs- bzw. Sperrlisten, in die Finanz­instrumente, in denen es zu Interessenkonflik- Stand: 03/2022 ten kommen kann, aufgenommen werden. Geschäfte in Finanz­instrumenten aus der Beobachtungsliste bleiben erlaubt, werden aber zentral beobachtet; Geschäfte in Finanz­instrumenten aus der Sperrliste sind untersagt. d. Führung einer Insiderliste. In diese Liste werden anlass- bezogen alle relevanten Personen unseres Hauses, die bestimmungsgemäß Insiderinformationen haben (u. a. mit Zeitpunkt und Art der Information), aufgenommen. e. Eine laufende Kontrolle aller Geschäfte der in unserem Haus tätigen relevanten Personen. f. Bei Ausführung von Aufträgen handeln wir entsprechend unserer Allgemeinen Grundsätze der Auftragsausfüh- rung (im hinteren Teil der Broschüre) bzw. der Weisung des Kunden. g. Regelungen über die Annahme von Geschenken und sonstigen Vorteilen. 33 Allgemeine Informationen für Kunden über Zuwendungen Für Ihre Vermögensanlage in Wertpapieren und sonstigen Fi- 1. Anteile an Investmentvermögen nanzinstrumenten bieten wir Ihnen eine umfassende Informa- Einmalige Zuwendung: Fondsgesellschaften erheben bei tion und individuelle Beratung an. Insbesondere unterstützen der Ausgabe von Fondsanteilen einen Ausgabeaufschlag, wir Sie fachkundig, eine Anlageentscheidung unter Berücksich- der uns bis zur Höhe des gesamten Ausgabeaufschlages als tigung Ihrer Kenntnisse und Erfahrungen in Geschäften mit einmalige Zuwendung zufließen kann. Die Höhe des Ausga- Finanzinstrumenten, Ihrer finanziellen Verhältnisse, Anlagezie- beaufschlages beträgt in der Regel beispielsweise bei Ren- le und Ihrer Risikobereitschaft zu treffen. Auch im Nachgang tenfonds zwischen 0,1 und 5,5 % des Nettoinventarwerts Ihrer Anlageentscheidung unterstützen wir Sie. Auf Wunsch des Anteils und bei Aktienfonds, offenen Immobilienfonds überprüfen wir mit Ihnen im Rahmen eines Beratungsge- und Misch- bzw. Dachfonds zwischen 0,1 und 5,75 % des sprächs, ob Ihre Finanzinstrumente weiterhin für Sie geeignet Nettoinventarwerts des Anteils. sind. Dieser Service ist für uns mit einem kostenintensiven Laufende Zuwendung: Bei Fonds ohne Ausgabeaufschlag personellen und organisatorischen Aufwand verbunden. Zur wird kein Ausgabeaufschlag erhoben, sondern dem Fonds- Deckung dieses Aufwandes erhalten wir Vertriebsvergütungen vermögen zur Verbesserung der Qualität unserer Dienstleis- in Form von Zuwendungen unserer Vertriebspartner oder in tungserbringung eine laufende Zuwendung entnommen. Form von Margen, die wir aus der Differenz von Einkaufs- und Diese laufende Zuwendung erhalten wir für den Zeitraum, in Verkaufspreisen generieren. Zuwendungen können in Form von dem Sie die Fondsanteile in Ihrem Depot verwahren lassen. Geldzahlungen oder sonstigen geldwerten Vorteilen gewährt Teilweise erhalten wir auch bei Fonds mit Ausgabeaufschlag werden. Werden Zuwendungen in Form von Geldzahlungen eine laufende Zuwendung, die typischerweise geringer aus- erbracht, ist zwischen einmaligen und laufenden Zahlungen zu fällt als bei Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Die Höhe der lau- unterscheiden. Einmalige Zuwendungen werden an uns von fenden Zuwendung beträgt in der Regel beispielsweise bei unseren Vertriebspartnern als einmalige, umsatzabhängige Rentenfonds zwischen 0,1 und 1,2 % p. a., bei Aktienfonds Vergütung geleistet. Laufende Zuwendungen werden an uns zwischen 0,1 und 1,5 % p. a., bei offenen Immobilienfonds von unseren Vertriebspartnern als wiederkehrende, bestands- zwischen 0,1 und 0,6 % p. a. und bei Misch- bzw. Dachfonds abhängige Vergütung geleistet. Zuwendungen in Form von zwischen 0,1 und 1,7 % p. a. geldwerten Vorteilen (teilweise auch nur als geringwertiger Vorteil) können wir von Produkt- und Dienstleistungsanbietern 2. Verzinsliche Wertpapiere erhalten. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um: Sofern wir Ihnen verzinsliche Wertpapiere (Anleihen) im Mitarbeiterorientierte Sachleistungen, z. B. Wege des Festpreisgeschäfts verkaufen, vereinbaren wir – technische Unterstützungsleistungen, mit Ihnen einen Kaufpreis und vereinnahmen daraus eine – Informationsmaterial zu Produkten und Markt, Marge. Liegt dem Erwerb durch Sie kein Festpreisgeschäft – allgemeine Vertriebsunterstützung. zugrunde, so erhalten wir für den Vertrieb von verzinslichen Mitarbeiterorientierte Dienstleistungen, z. B. Wertpapieren eine einmalige Zuwendung vom Emittenten – Schulungsmaßnahmen, oder Vertriebspartner. Die Höhe der Marge bzw. Zuwendung – Vorträge, Fachtagungen, variiert je nach Laufzeit des jeweiligen Wertpapiers und – Beratungsleistungen. beträgt in der Regel zwischen 0,1 und 3,5 % des Kurswerts Kundenorientierte Sach- und Dienstleistungen, z. B. oder des Nennwerts. – Vertriebsmaterial, – Kundenveranstaltungen und -vorträge, 3. Zertifikate und strukturierte Anleihen – Give-aways. Einmalige Vertriebsvergütung: Sofern wir Ihnen Zertifikate Dabei stellen wir organisatorisch jeweils sicher, dass diese Zu- oder strukturierte Anleihen im Wege des Festpreisgeschäfts wendungen Ihren Interessen als Kunde nicht entgegenstehen, verkaufen, vereinbaren wir mit Ihnen einen Kaufpreis und sondern dafür eingesetzt werden, die Qualität der von uns vereinnahmen daraus eine Marge. Liegt dem Erwerb durch erbrachten Wertpapierdienstleistungen und Wertpapierneben- Sie kein Festpreisgeschäft zugrunde, so erhalten wir für den dienstleistungen aufrechtzuerhalten und weiter zu verbessern. Vertrieb von Zertifikaten oder strukturierten Anleihen eine Unabhängig hiervon informieren wir Sie jeweils über die aktu- einmalige Zuwendung vom Emittenten oder Vertriebspart- ellen Vertriebsvergütungen bzgl. empfohlener Finanzinstru- ner. Die Höhe der Marge bzw. Zuwendung variiert je nach mente, die wir von unseren Vertriebspartnern insbesondere Produktausgestaltung (Aktienanleihen, Bonus-Zertifikate, beim Vertrieb von Anteilen an Investmentvermögen, Express-Zertifikate, Kapital­schutzzertifikate, Zinsanleihen beim Vertrieb verzinslicher Wertpapiere, usw.) und Laufzeit und beträgt in der Regel zwischen 0,1 beim Vertrieb von Zertifikaten und strukturierten Anleihen und 5 % des Kurswerts oder des Nennwerts. oder Laufende Zuwendung: In Ausnahmefällen fallen auch im Zu- bei Zeichnung von Aktienneuemissionen sammenhang mit dem Vertrieb von Zertifikaten oder struk- erhalten. Darüber hinaus finden Sie nachfolgend allgemeine turierten Anleihen laufende Zuwendungen an, solange sich Informationen zu Vertriebsvergütungen (Zuwendungen oder die entsprechenden Zertifikate oder strukturierte Anleihen Margen), mit denen wir eine größtmögliche Transparenz als in Ihrem Depot befinden. Sofern auch bei dem Vertrieb von Grundlage für Ihre Anlageentscheidung schaffen wollen. Zertifikaten oder strukturierten Anleihen laufende Zuwen- 34 Allgemeine Informationen für Kunden über Zuwendungen dungen gezahlt werden, beträgt die laufende Zuwendung in 5. Andere Finanzinstrumente der Regel zwischen 0,1 und 1,5 % p. a. Soweit wir Zuwendungen bezüglich anderer Finanz­ instrumente erhalten, werden wir Ihnen diese im Einzelfall 4. Aktienneuemissionen gesondert mitteilen. Bei Zeichnung von Aktienneuemissionen erhalten wir in manchen Fällen vom Emittenten nach Zuteilung eine Vergü- tung auf die Gesamtzuteilungssumme. Die Rahmenbedin- gungen werden vom Emittenten bzw. dem Emissionskon- Stand: 01/2024 sortium festgelegt. Ob und in welcher Höhe Zuwendungen fließen, teilt Ihnen Ihr Kundenberater mit. Ergänzende Informationen für Kunden über Zuwendungen Des Weiteren gewähren wir auch Vertriebsvergütungen an die von uns nicht-monetäre Leistungen wie z. B. die Bereitstellung S-International Südwest GmbH & Co. KG für die an sie ausge- von technischen Unterstützungsleistungen und Informations- lagerten kundenbezogenen Dienstleistungen im Zins-, Wäh- materialien. Ferner können auch Schulungsmaßnahmen und rungs- und Rohstoffmanagement. besondere kunden- oder produktbezogene Vertriebsaktionen durchgeführt werden. Diese nicht-monetären Leistungen sind Diese Dienstleistungen sind für die S-International Südwest von uns zu billigen. Eine Billigung unsererseits kommt nur in GmbH & Co. KG mit einem kostenintensiven personellen und Frage, wenn die Qualität der Dienstleistungen und Ihre Interes- organisatorischen Aufwand verbunden. Zur Deckung dieses sen als Kunde gewahrt bleiben. Aufwandes gewähren wir der S-International Südwest GmbH & Co. KG Zuwendungen in Form von Geldzahlungen oder sonsti- Parallel stellt die S-International Südwest GmbH & Co. KG ih- gen geldwerten Vorteilen. rerseits organisatorisch sicher, dass diese Zuwendungen Ihren Interessen als Kunde nicht entgegenstehen, sondern dafür ein- Zuwendungen in Form von Geldzahlungen werden als einma- gesetzt werden, die Qualität der von ihr erbrachten Wertpapier- lige Vergütung geleistet. Sie beträgt abhängig vom jeweiligen dienstleistungen aufrecht zu erhalten und zu verbessern. Geschäft zwischen 0,01 % und 1 % des Nominalbetrages des betroffenen Finanz­instrumentes. Die S-International Südwest GmbH und Co. KG ist verpflichtet, Sie vor jedem eventuellen Geschäftsabschluss unaufgefordert Die S-International Südwest GmbH & Co. KG erhält darüber über diese Zuwendungen zu informieren. hinaus von unseren verschiedenen Vertragspartnern sowie 35 Bedingungen für Wertpapiergeschäfte Fassung Januar 2025 Diese Sonderbedingungen gelten für den Kauf oder Verkauf so- Aktienfonds, offenen Immobilienfonds und Misch- bzw. Dach- wie für die Verwahrung von Wertpapieren, und zwar auch dann, fonds zwischen 0,1 und 5,75 % des Nettoinventarwerts des An- wenn die Rechte nicht in Urkunden verbrieft sind (nachstehend teils, bei Zertifikaten und strukturierten Anleihen zwischen 0,1 „Wertpapiere“). und 5 % des Nennbetrages und bei verzinslichen Wertpapieren zwischen 0,1 und 3,5 % des Nennbetrages. Laufende Vertriebsvergütungen fallen im Zusammenhang Geschäfte in Wertpapieren mit dem Verkauf von Anteilen an Investmentvermögen und in Ausnahmefällen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Zer- 1. Formen des Wertpapiergeschäfts/Verzicht des Kunden tifikaten oder strukturierten Anleihen und verzinslichen Wert- auf Herausgabe von Vertriebsvergütungen papieren an. Sie werden von dem Dritten als wiederkehrende, 1.1 Kommissions-/Festpreisgeschäfte bestandsabhängige Vergütung an die Sparkasse geleistet. Die Sparkasse und Kunde schließen Wertpapiergeschäfte in Form Höhe der laufenden Vertriebsvergütung beträgt in der Regel von Kommissionsgeschäften (1.2) oder Festpreisgeschäften beispielsweise bei Rentenfonds zwischen 0,1 und 1,2 % p. a., (1.3) ab. bei Aktienfonds zwischen 0,1 und 1,5 % p. a., bei offenen Im- 1.2 Kommissionsgeschäfte mobilienfonds zwischen 0,1 und 0,6 % p. a. und bei Misch- bzw. Führt die Sparkasse Aufträge ihres Kunden zum Kauf oder Ver- Dachfonds zwischen 0,1 und 1,7 % p. a. Sofern auch bei dem kauf von Wertpapieren als Kommissionärin aus, schließt sie Vertrieb von Zertifikaten oder strukturierten Anleihen und für Rechnung des Kunden mit einem anderen Marktteilnehmer ver­zinslichen Wertpapieren laufende Vertriebsvergütungen oder einer Zentralen Gegenpartei ein Kauf- oder Verkaufsge- gezahlt werden, beträgt die laufende Vertriebsvergütung in schäft (Ausführungsgeschäft) ab oder sie beauftragt einen der Regel zwischen 0,1 und 1,5 % p. a. Einzelheiten zu den Ver- anderen Kommissionär (Zwischenkommissionär), ein Ausfüh- triebsvergütungen teilt die Sparkasse dem Kunden jeweils vor rungsgeschäft abzuschließen. Im Rahmen des elektronischen dem Abschluss eines Wertpapiergeschäfts mit. Handels an einer Börse kann der Auftrag des Kunden auch Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass die Sparkasse gegen die Sparkasse oder den Zwischenkommissionär unmit- die von dem Dritten an sie geleisteten Vertriebsvergütungen telbar ausgeführt werden, wenn die Bedingungen des Börsen- behält, vorausgesetzt, dass die Sparkasse die Vertriebsvergü- handels dies zulassen. tungen nach den Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes 1.3 Festpreisgeschäfte (insbesondere § 70 WpHG) annehmen darf. Insoweit treffen Vereinbaren Sparkasse und Kunde miteinander für das einzelne der Kunde und die Sparkasse die von der gesetzlichen Rege- Geschäft einen festen oder bestimmbaren Preis (Festpreisge- lung des Rechts der Geschäftsbesorgung (§§ 675, 667 BGB, schäft), so kommt ein Kaufvertrag zustande; dementsprechend 384 HGB) abweichende Vereinbarung, dass ein Anspruch des übernimmt die Sparkasse vom Kunden die Wertpapiere als Kunden gegen die Sparkasse auf Herausgabe der Vertriebs- Käuferin, oder sie liefert die Wertpapiere an ihn als Verkäuferin. vergütungen nicht entsteht. Ohne diese Vereinbarung müsste Die Sparkasse berechnet dem Kunden den vereinbarten Preis, die Sparkasse – die Anwendbarkeit des Rechts der Geschäfts- bei verzinslichen Schuldverschreibungen zuzüglich aufgelaufe- besorgung auf alle zwischen der Sparkasse und dem Kunden ner Zinsen (Stückzinsen). geschlossenen Wertpapiergeschäfte unterstellt – die Vertriebs- 1.4 Verzicht des Kunden auf Herausgabe von Vertriebs­ vergütungen an den Kunden herausgeben. vergütungen Die Sparkasse erhält im Zusammenhang mit Wertpapierge- 2. Allgemeine Grundsätze der Auftragsausführung für schäften, die sie mit Kunden über Anteile an Investmentver- ­Wertpapiergeschäfte mögen, Zertifikate oder strukturierte Anleihen, verzinsliche Die Sparkasse führt Wertpapiergeschäfte nach ihren jeweils Wertpapiere und andere Finanzinstrumente abschließt, um- geltenden Allgemeinen Grundsätzen der Auftrags­ausführung satzabhängige Zahlungen von Dritten (z. B. Kapitalverwaltungs- aus. Diese Grundsätze sind Bestandteil der Sonderbedingun- gesellschaften, EU-Verwaltungsgesellschaften, ausländischen gen. Die Sparkasse ist berechtigt, die Allgemeinen Grundsätze Verwaltungsgesellschaften, Zertifikate-/Anleiheemittenten, an- der Auftrags­ausführung entsprechend den aufsichtsrechtlichen deren Wertpapierdienstleistungsunternehmen, einschließlich Vorgaben zu ändern. Über die Änderungen der Allgemeinen Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe), die diese an die Grundsätze der Auftragsausführung wird die Sparkasse den Sparkasse für den Vertrieb der Wertpapiere leisten („Vertriebs- Kunden jeweils informieren. vergütungen“). Vertriebsvergütungen werden als einmalige und als laufende Vertriebsvergütungen gezahlt. Einmalige Vertriebsvergütungen fallen beim Vertrieb von An- Besondere Regelungen für das Kommissions­geschäft teilen an Investmentvermögen, Zertifikaten oder strukturierten Anleihen und verzinslichen Wertpapieren an. Sie werden von 3. Usancen/Unterrichtung/Preis dem Dritten als einmalige, umsatzabhängige Vergütung an 3.1 Geltung von Rechtsvorschriften/Usancen/Geschäfts­ die Sparkasse geleistet. Die Höhe der einmaligen Vertriebsver- bedingungen gütung beträgt in der Regel beispielsweise bei Rentenfonds Die Ausführungsgeschäfte unterliegen den für den Wertpapier­ zwischen 0,1 und 5,5 % des Nettoinventarwerts des Anteils, bei handel am Ausführungsplatz geltenden Rechtsvorschriften 36 Bedingungen für Wertpapiergeschäfte und Geschäftsbedingungen (Usancen); daneben gelten die 8. Erlöschen laufender Aufträge Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Vertragspartners der 8.1 Dividendenzahlungen, sonstige Ausschüttungen, Sparkasse. ­Einräumung von Bezugsrechten, Kapital­erhöhung aus 3.2 Unterrichtung Gesellschaftsmitteln Über die Ausführung des Auftrags wird die Sparkasse den Kun- Preislich limitierte Aufträge zum Kauf oder Verkauf von Aktien den unverzüglich unterrichten. Wurde der Auftrag des Kunden an inländischen Ausführungsplätzen erlöschen bei Dividenden- im elektronischen Handel an einer Börse gegen die Sparkasse zahlung, sonstigen Ausschüttungen, der Einräumung von Be- oder den Zwischenkommissionär unmittelbar ausgeführt, be- zugsrechten oder einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmit- darf es keiner gesonderten Benachrichtigung. teln mit Ablauf des Handelstages, an dem die Aktien letztmalig 3.3 Preis des Ausführungsgeschäfts/Entgelt/­ einschließlich der vorgenannten Rechte gehandelt werden, Aufwendungen sofern die jeweiligen Regelungen des Ausführungsplatzes ein Die Sparkasse rechnet gegenüber dem Kunden den Preis des Erlöschen vorsehen. Bei Veränderung der Einzahlungsquote Ausführungsgeschäfts ab. Sie ist berechtigt, ihr Entgelt in teileingezahlter Aktien oder des Nennwertes von Aktien und im Rechnung zu stellen. Der Ersatz von Aufwendungen der Spar- Falle des Aktiensplittings erlöschen preislich limitierte Aufträge kasse richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. mit Ablauf des Handelstages vor dem Tag, an dem die Aktien mit erhöhter Einzahlungsquote bzw. mit dem veränderten 4. Erfordernis eines ausreichenden Kontoguthabens/­ Nennwert bzw. gesplittet notiert werden. Depotbestandes 8.2 Kursaussetzung Die Sparkasse ist zur Ausführung von Aufträgen oder zur Aus- Wenn an einem inländischen Ausführungsplatz die Preisfest- übung von Bezugsrechten nur insoweit verpflichtet, als das stellung wegen besonderer Umstände im Bereich des Emit- Guthaben des Kunden, ein für Wertpapiergeschäfte nutzbarer tenten unterbleibt (Kursaussetzung), erlöschen sämtliche an Kredit oder der Depotbestand des Kunden zur Ausführung aus- diesem Ausführungsplatz auszuführenden Kundenaufträge reichen. Führt die Sparkasse den Auftrag ganz oder teilweise für die betreffenden Wertpapiere, sofern die Bedingungen des nicht aus, so wird sie den Kunden unverzüglich unterrichten. Ausführungsplatzes dies vorsehen. 8.3 Ausführung von Kundengeschäften an aus­ländischen 5. Festsetzung von Preisgrenzen Ausführungsplätzen Der Kunde kann der Sparkasse bei der Erteilung von Aufträgen Bei der Ausführung von Kundengeschäften an ausländischen Preisgrenzen für das Ausführungsgeschäft vorgeben (preislich Ausführungsplätzen gelten insoweit die Usancen der ausländi- limitierte Aufträge). schen Ausführungsplätze. 8.4 Benachrichtigung 6. Gültigkeitsdauer von unbefristeten Kunden­aufträgen Von dem Erlöschen eines Kundenauftrags wird die Sparkasse 6.1 Preislich unlimitierte Aufträge den Kunden unverzüglich benachrichtigen. Ein preislich unlimitierter Auftrag gilt entsprechend den Aus- führungsgrundsätzen (2.) nur für einen Handelstag; ist der 9. Haftung der Sparkasse bei Kommissions­geschäften Auftrag für eine gleichtägige Ausführung nicht so rechtzeitig Die Sparkasse haftet für die ordnungsgemäße Erfüllung des eingegangen, dass seine Berücksichtigung im Rahmen des Ausführungsgeschäfts durch ihren Vertragspartner oder den ordnungsgemäßen Arbeitsablaufes möglich ist, so wird er für Vertragspartner des Zwischenkommissionärs. Bis zum Ab- den nächsten Handelstag vorgemerkt. Wird der Auftrag nicht schluss eines Ausführungsgeschäfts haftet die Sparkasse bei ausgeführt, so wird die Sparkasse den Kunden hiervon unver- der Beauftragung eines Zwischenkommissionärs nur für dessen züglich benachrichtigen. sorgfältige Auswahl und Unterweisung. 6.2 Preislich limitierte Aufträge Ein preislich limitierter Auftrag ist bis zum letzten Handelstag des laufenden Monats gültig (Monats-Ultimo). Ein am letzten Erfüllung der Wertpapiergeschäfte Handelstag eines Monats eingehender Auftrag wird, sofern er nicht am selben Tag ausgeführt wird, entsprechend den Aus- 10. Erfüllung im Inland als Regelfall führungsgrundsätzen (2.) für den nächsten Monat vorgemerkt. Die Sparkasse erfüllt Wertpapiergeschäfte im Inland, soweit Die Sparkasse wird den Kunden über die Gültigkeitsdauer sei- nicht die nachfolgenden Bedingungen oder eine anderweitige nes Auftrags unverzüglich unterrichten. Vereinbarung die Anschaffung im Ausland vorsehen. 7. Gültigkeitsdauer von Aufträgen zum Kauf 11. Anschaffung im Inland oder Verkauf von Bezugsrechten Bei der Erfüllung im Inland verschafft die Sparkasse dem Kun- Preislich unlimitierte Aufträge zum Kauf oder Verkauf von den, sofern die Wertpapiere zur Girosammelverwahrung bei Bezugsrechten sind für die Dauer des Bezugsrechtshandels der deutschen Wertpapiersammelbank (Clearstream Banking gültig. Preislich limitierte Aufträge zum Kauf oder Verkauf von AG) zugelassen sind, Miteigentum an diesem Sammelbe- Bezugsrechten erlöschen mit Ablauf des vorletzten Tages des stand – Girosammel-Depotgutschrift – (GS-Gutschrift). Soweit Bezugsrechtshandels. Die Gültigkeitsdauer von Aufträgen zum Wertpapiere nicht zur Girosammelverwahrung zugelassen sind, Kauf oder Verkauf ausländischer Bezugsrechte bestimmt sich wird dem Kunden Alleineigentum an Wertpapieren verschafft. nach den maßgeblichen ausländischen Usancen. Diese Wertpapiere verwahrt die Sparkasse für den Kunden ge- Für die Behandlung von Bezugsrechten, die am letzten Tag des sondert von ihren eigenen Beständen und von denen Dritter Bezugsrechtshandels zum Depotbestand des Kunden gehören, (­ Streifbandverwahrung). gilt 15. Abs. 1. 37 Bedingungen für Wertpapiergeschäfte 12. Anschaffung im Ausland gutgeschrieben, dass die Sparkasse den Betrag erhält, und 12.1 Anschaffungsvereinbarung zwar auch dann, wenn die Papiere bei der Sparkasse selbst Die Sparkasse schafft die Wertpapiere im Ausland an, wenn zahlbar sind. Die Sparkasse besorgt neue Zins-, Gewinnanteil- sie als Kommissionärin Kaufaufträge in in- oder auslän­ und Ertragscheinbogen (Bogenerneuerung). dischen Wertpapieren im Ausland ausführt oder 14.2 Auslandsverwahrte Wertpapiere sie dem Kunden im Wege eines Festpreisgeschäfts auslän- Diese Pflichten obliegen bei im Ausland verwahrten Wertpapie- dische Wertpapiere verkauft, die im Inland weder börslich ren dem ausländischen Verwahrer. noch außerbörslich gehandelt werden oder 14.3 Auslosung und Kündigung von Schuldver­ sie als Kommissionärin Kaufaufträge in ausländischen Wert- schreibungen papieren ausführt oder dem Kunden ausländische Wert­ Bei im Inland verwahrten Schuldverschreibungen überwacht papiere im Wege eines Festpreisgeschäfts verkauft, die zwar die Sparkasse den Zeitpunkt der Rückzahlung infolge Auslo- im Inland börslich oder außerbörslich gehandelt, üblicher- sung und Kündigung anhand der Veröffentlichungen in den weise aber im Ausland angeschafft werden. „Wertpapier-Mitteilungen“. Bei einer Auslosung von im Aus- 12.2 Einschaltung von Zwischenverwahrern land verwahrten rückzahlbaren Schuldverschreibungen, die an- Die Sparkasse wird die im Ausland angeschafften Wertpapiere hand deren Urkundennummern erfolgt (Nummernauslosung), im Ausland verwahren lassen. Hiermit wird sie einen anderen wird die Sparkasse nach ihrer Wahl dem Kunden für die ihm in in- oder ausländischen Verwahrer (z. B. Clearstream Banking Wertpapierrechnung gutgeschriebenen Wertpapiere entweder AG) beauftragen oder eine eigene ausländische Geschäftsstelle Urkundennummern für die Auslosungszwecke zuordnen oder in damit betrauen. Die Verwahrung der Wertpapiere unterliegt einer internen Auslosung die Aufteilung des auf den Deckungs- den Rechtsvorschriften und Usancen des Verwahrungsortes bestand entfallenden Betrages auf die Kunden vornehmen. Die- und den für den oder die ausländischen Verwahrer geltenden se interne Auslosung wird unter Aufsicht einer neutralen Prü- Allgemeinen Geschäftsbedingungen. fungsstelle vorgenommen; sie kann stattdessen unter Einsatz 12.3 Gutschrift in Wertpapierrechnung einer elektronischen Datenverarbeitungsanlage durchgeführt Die Sparkasse wird sich nach pflichtgemäßem Ermessen unter werden, sofern eine neutrale Auslosung gewährleistet ist. Wahrung der Interessen des Kunden das Eigentum oder Mitei- 14.4 Einlösung in fremder Währung gentum an den Wertpapieren oder eine andere im Lagerland Werden Zins-, Gewinnanteil- und Ertragscheine sowie fällige übliche, gleichwertige Rechtsstellung verschaffen und diese Wertpapiere in ausländischer Währung oder Rechnungsein- Rechtsstellung treuhänderisch für den Kunden halten. Hier­ heiten eingelöst, wird die Sparkasse den Einlösungsbetrag auf über erteilt sie dem Kunden Gutschrift in Wertpapierrechnung dem Konto des Kunden in dieser Währung gutschreiben, sofern (WR-Gutschrift) unter Angabe des ausländischen Staates, in der Kunde ein Konto in dieser Währung unterhält. Anderenfalls dem sich die Wertpapiere befinden (Lagerland). wird sie dem Kunden hierüber eine Gutschrift in Euro erteilen, 12.4 Deckungsbestand sofern nicht etwas anderes vereinbart ist. Die Sparkasse braucht die Auslieferungsansprüche des Kun- den aus der ihm erteilten WR-Gutschrift nur aus dem von ihr 15. Behandlung von Bezugsrechten/Optionsscheinen/ im Ausland unterhaltenen Deckungsbestand zu erfüllen. Der Wandelschuldverschreibungen Deckungsbestand besteht aus den im Lagerland für die Kunden 15.1 Bezugsrechte und für die Sparkasse aufbewahrten Wertpapieren derselben Über die Einräumung von Bezugsrechten wird die Sparkasse Gattung. Ein Kunde, dem eine WR-Gutschrift erteilt worden ist, den Kunden benachrichtigen, wenn hierüber eine Bekanntma- trägt daher anteilig alle wirtschaftlichen und rechtlichen Nach- chung in den „Wertpapier-Mitteilungen“ erschienen ist. Soweit teile und Schäden, die den Deckungsbestand als Folge von hö- die Sparkasse bis zum Ablauf des vorletzten Tages des Bezugs- herer Gewalt, Aufruhr, Kriegs- und Naturereignissen oder durch rechtshandels keine andere Weisung des Kunden erhalten hat, sonstige von der Sparkasse nicht zu vertretende Zugriffe Dritter wird sie sämtliche zum Depotbestand des Kunden gehörenden im Ausland oder im Zusammenhang mit Verfügungen von ho- inländischen Bezugsrechte bestens verkaufen; ausländische her Hand des In- oder Auslandes treffen sollten. Bezugsrechte darf die Sparkasse gemäß den im Ausland gel- 12.5 Behandlung der Gegenleistung tenden Usancen bestens verwerten lassen. Hat ein Kunde nach Absatz 4 Nachteile und Schäden am De- 15.2 Options- und Wandlungsrechte ckungsbestand zu tragen, so ist die Sparkasse nicht verpflich- Über den Verfall von Rechten aus Optionsscheinen oder Wand- tet, dem Kunden den Kaufpreis zurückzuerstatten. lungsrechten aus Wandelschuldverschreibungen wird die Spar- kasse den Kunden mit der Bitte um Weisung benachrichtigen, wenn auf den Verfalltag in den „Wertpapier-Mitteilungen“ hin- Die Dienstleistungen im Rahmen der Verwahrung gewiesen worden ist. 13. Depotauszug 16. Weitergabe von Nachrichten Die Sparkasse erteilt mindestens einmal jährlich einen Depot­ Werden in den „Wertpapier-Mitteilungen“ Informationen veröf- auszug. fentlicht, die die Wertpapiere des Kunden betreffen oder wer- den der Sparkasse solche Informationen vom Emittenten oder 14. Einlösung von Wertpapieren/Bogenerneuerung von ihrem ausländischen Verwahrer/Zwischenverwahrer über- 14.1 Inlandsverwahrte Wertpapiere mittelt, so wird die Sparkasse dem Kunden diese Informationen Bei im Inland verwahrten Wertpapieren sorgt die Sparkasse zur Kenntnis geben, soweit sich diese auf die Rechtsposition für die Einlösung von Zins-, Gewinnanteil- und Ertragscheinen des Kunden erheblich auswirken können und die Benachrich- sowie von rückzahlbaren Wertpapieren bei deren Fälligkeit. Der tigung des Kunden zur Wahrung seiner Interessen erforderlich Gegenwert von Zins-, Gewinnanteil- und Ertragscheinen sowie ist. So wird sie insbesondere Informationen über von fälligen Wertpapieren jeder Art wird unter dem Vorbehalt 38 Bedingungen für Wertpapiergeschäfte gesetzliche Abfindungs- und Umtauschangebote, 19. Haftung freiwillige Kauf- und Umtauschangebote, 19.1 Inlandsverwahrung Sanierungsverfahren Bei der Verwahrung von Wertpapieren im Inland haftet die zur Kenntnis geben. Eine Benachrichtigung kann unterbleiben, Sparkasse für jedes Verschulden ihrer Mitarbeiter und der Per- wenn die Information bei der Sparkasse nicht rechtzeitig einge- sonen, die sie zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen hinzuzieht. gangen ist oder die vom Kunden zu ergreifenden Maßnahmen Soweit dem Kunden eine GS-Gutschrift erteilt wird, haftet die wirtschaftlich nicht zu vertreten sind, weil die anfallenden Kos- Sparkasse auch für die Erfüllung der Pflichten der Clearstream ten in einem Missverhältnis zu den möglichen Ansprüchen des Banking AG. Kunden stehen. 19.2 Auslandsverwahrung Bei der Verwahrung von Wertpapieren im Ausland beschränkt 17. Prüfungspflicht der Sparkasse sich die Haftung der Sparkasse auf die sorgfältige Auswahl und Die Sparkasse prüft anhand der Bekanntmachungen in den Unterweisung des von ihr beauftragten ausländischen Verwah- „Wertpapier-Mitteilungen“ einmalig bei der Einlieferung von rers oder Zwischenverwahrers. Bei einer Zwischenverwahrung Wertpapierurkunden, ob diese von Verlustmeldungen (Op­ durch die Clearstream Banking AG oder einen anderen inländi- position), Zahlungssperren und dergleichen betroffen sind. Die schen Zwischenverwahrer sowie einer Verwahrung durch eine Überprüfung auf Aufgebotsverfahren zur Kraftloserklärung von eigene ausländische Geschäftsstelle haftet die Sparkasse für Wertpapierurkunden erfolgt auch nach Einlieferung. deren Verschulden. 18. Umtausch sowie Ausbuchung und Vernichtung ­von 20. Sonstiges ­Urkunden 20.1 Auskunftsersuchen 18.1 Urkundenumtausch Ausländische Wertpapiere, die im Ausland angeschafft oder Die Sparkasse darf ohne vorherige Benachrichtigung des Kun- veräußert werden oder die ein Kunde von der Sparkasse im In- den einer in den „Wertpapier-Mitteilungen“ bekannt gemach- land oder im Ausland verwahren lässt, unterliegen regelmäßig ten Aufforderung zur Einreichung von Wertpapier­urkunden einer ausländischen Rechtsordnung. Rechte und Pflichten der Folge leisten, wenn diese Einreichung offensichtlich im Kun- Sparkasse oder des Kunden bestimmen sich daher auch nach deninteresse liegt und damit auch keine Anlageentscheidung dieser Rechtsordnung, die auch die Offenlegung des Namens verbunden ist (wie z. B. nach der Fusion der Emittentin mit ei- des Kunden vorsehen kann. Die Sparkasse wird entsprechende ner anderen Gesellschaft oder bei inhaltlicher Unrichtigkeit der Auskünfte an ausländische Stellen erteilen, soweit sie hierzu Wertpapierurkunden). Der Kunde wird hierüber unterrichtet. verpflichtet ist; sie wird den Kunden hierüber benachrichtigen. 18.2 Ausbuchung und Vernichtung nach Verlust der 20.2 Einlieferung/Überträge Wertpapiereigenschaft Diese Sonderbedingungen gelten auch, wenn der Kunde der Verlieren die für den Kunden verwahrten Wertpapierurkunden Sparkasse in- oder ausländische Wertpapiere zur Verwahrung ihre Wertpapiereigenschaft durch Erlöschen der darin ver- effektiv einliefert oder Depotguthaben von einem anderen Ver- brieften Rechte, so können sie zum Zwecke der Vernichtung wahrer übertragen lässt. Verlangt der Kunde die Verwahrung aus dem Depot des Kunden ausgebucht werden. Im Inland im Ausland, wird ihm eine WR-Gutschrift nach Maßgabe dieser verwahrte Urkunden werden, soweit möglich, dem Kunden auf Sonderbedingungen erteilt. Verlangen zur Verfügung gestellt. Der Kunde wird über die Aus- buchung, die Möglichkeit der Auslieferung und die mögliche Vernichtung unterrichtet. Erteilt er keine Weisung, so kann die Sparkasse die Urkunden nach Ablauf einer Frist von zwei Mona- ten nach Absendung der Mitteilung an den Kunden vernichten. 39 Bedingungen für Wertpapier-Sparpläne Fassung Dezember 2020 1. Leistungsangebot vom Kunden angegebenen Verrechnungskonto gutschreiben. Die Sparkasse bietet für bestimmte Wertpapiere („ansparplan­ Der Wert­papier-Sparplan bleibt von diesem Verkauf unberührt. fähige Anlagen“) die Möglichkeit an, Wertpapier-Sparpläne abzuschließen. 3.2 Übertragung Der Kunde beauftragt die Sparkasse, Anteile in ansparplanfähi- Der Kunde kann die teilweise oder vollständige Übertragung gen Anlagen in zeitlich wiederkehrenden Abständen (Sparperi- der im Depot befindlichen ansparplanfähigen Anteile verlan- ode) zum vereinbarten Ausführungstermin zu einem im Vorhin- gen. Anteilsbruchteile, die im Rahmen des Wertpapier-Spar- ein vereinbarten Gegenwert (Spar­rate) zu erwerben. Die Anlage plans erworben wurden, können gegebenenfalls nicht übertra- kann nur in Verbindung mit einem bei der Sparkasse geführten gen werden und verbleiben auf dem Depot des Kunden. Depot erfolgen. Erfolgt die Übertragung aufgrund der Beendigung des Depot- vertrags, ist die Sparkasse berechtigt, die auf dem Depot ver- 2. Zuführung zum Depot bleibenden Anteilsbruchteile zu veräußern. Die Regelung aus 2.1 Ansparung 3.1 gilt entsprechend. Die erworbenen Anteile und gegebenenfalls Bruchteile von Anteilen der ansparplanfähigen Anlage werden dem Depot des 4. Aussetzung/Änderung/Kündigung des Wertpapier-­ Kunden gutgeschrieben. Anteilsbruchteile werden bis zu vier Sparplans Dezimalstellen errechnet und kaufmännisch gerundet. 4.1 Aussetzung Der Kunde kann den Wertpapier-Sparplan aussetzen. Die Spar- 2.2 Zahlungsmodalitäten kasse kann eine Aussetzung des Wertpapier-Sparplans nur Die Sparkasse wird die vereinbarte Sparrate dem vom Kunden dann zum nächsten Ausführungstermin berücksichtigen, wenn angegebenen Verrechnungskonto zum vereinbarten Ausfüh- ihr die Erklärung zur Aussetzung spätestens einen Geschäfts- rungstermin gemäß den Abwicklungs­modalitäten der anspar- tag1 vor dem nächsten Ausführungstermin zugegangen ist. planfähigen Anlage belasten. Diese wird durch Lastschrift ein- Der Wertpapier-Sparplan bleibt trotz Aussetzung bestehen; der gezogen, wenn das Konto bei einem Drittinstitut geführt wird. Kunde kann den Wertpapier-Sparplan jederzeit fortsetzen. Die Der Kunde ist verpflichtet, zu jedem Ausführungstermin für ausgesetzten Sparraten werden nach Fortsetzung des Wert­ eine ausreichende Deckung (Guthaben oder Verfügungsrah- papier-Sparplans nicht nachträglich investiert. men) auf dem Verrechnungskonto zu sorgen. Sollte nicht genü- Die Sparkasse hat das Recht, die Ausführung des Wertpa- gend Deckung auf dem Verrechnungskonto vorhanden sein, ist pier-Sparplans auszusetzen, wenn der Erwerb von Anteilen die Sparkasse berechtigt, den Ausführungstermin unberück- der ansparplanfähigen Anlage aus Gründen, die die Sparkasse sichtigt zu lassen (Aus­setzung oder Rückabwicklung). nicht zu vertreten hat, nicht möglich ist (Beispiel: vorüberge- hende Fondsschließung). 2.3 Umgang mit Ausschüttungen/Erträgen Die Sparkasse wird den Wertpapier-Sparplan erst fortführen, Soweit die ansparplanfähigen Anlagen ausschütten und keine sobald ein Erwerb von Anteilen der ansparplanfähigen Anlage Vereinbarung zur Wiederanlage getroffen wurde, werden die wieder möglich ist. nach Abzug etwaiger einzubehaltender Steuern und Abgaben verbleibenden Ausschüttungen dem vom Kunden angegebe- 4.1.1 Börsengehandelte Wertpapiere nen Verrechnungskonto gutgeschrieben. Sofern zum Zeitpunkt der Übermittlung der Order an den Aus- Für Bruchteile erfolgt eine anteilige Gutschrift der Erträge. führungsplatz am relevanten Ausführungsplatz (gemäß den Im Rahmen eines Wertpapier-Sparplans kann der Kunde mit jeweiligen Ausführungsgrundsätzen) für das an einer Wert- der Sparkasse auch die Wiederanlage der Erträge, die nach Ab- papierbörse gehandelte Wertpapier kein gültiger Kaufkurs zug etwaiger einzubehaltender Steuern und Abgaben verblei- (Beispiel: Vorübergehende Handels- oder Kursaussetzung) ben, vereinbaren. Ex­change Traded Funds (ETFs) sind hiervon festgestellt werden kann, findet keine Ausführung zu diesem ausgenommen. Ausführungstermin statt. 2.4 Börsengehandelte Wertpapiere 4.2 Änderung Für Sparpläne in börsengehandelten Wertpapieren gelten die Der Kunde kann nach Maßgabe der von der Sparkasse vorge- diesbezüglichen Ausführungsgrundsätze mit der Einschrän- gebenen Parameter die Sparrate des Wert­papier-Sparplans kung, dass der Kunde keine Weisung erteilen kann. erhöhen oder reduzieren sowie die Sparperiode und den Aus- führungstermin ändern. 3. Entnahmen aus dem Depot Die Sparkasse kann den Auftrag zur Änderung des Wert­papier- 3.1 Verkauf/Teilverkauf Spar­plans nur dann zum nächsten Ausführungstermin berück- Der Kunde kann der Sparkasse den Auftrag erteilen, die bereits sichtigen, wenn ihr der Auftrag spätestens einen Geschäftstag angesparten Anteile teilweise oder vollständig zu verkaufen. vor dem nächsten Ausführungs­termin zugegangen ist. Die Än- Den Verkaufs­erlös wird die Sparkasse nach Abzug etwaiger ein- derung wird ab der nächst­folgenden Sparrate berücksichtigt. zubehaltender Steuern und Abgaben und gegebenenfalls Aus- führungskosten (gemäß Preis- und Leistungsverzeichnis) dem 40 Bedingungen für Wertpapier-Sparpläne 4.3 Änderung von Gattungsmerkmalen bei ­Wertpapieren 5. Abrechnungen Bei Fusionen von Investmentfonds oder Wertpapieremittenten, Die Sparkasse unterrichtet den Kunden mindestens halbjähr- Umbenennung oder Änderung der Wertpapierkennnummer/ lich über die Ausführung regelmäßiger Anteilkäufe im Rahmen ISIN von ansparplanfähigen Anlagen wird die Sparkasse den des Wertpapier-­Sparplans. Kunden unverzüglich nach Kenntnis­erlangung unterrichten. Der Wertpapier-Sparplan kann in diesem Fall in ansparplan­ 6. Sonstige Regelungen fähigen Anlagen der bestehenden Wert­papierkennnummer/ Im Übrigen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die ISIN nicht mehr fortgeführt werden und wird daher gelöscht. Bedingungen für Wertpapiergeschäfte sowie das Preis- und Sofern der Kunde den Wertpapier-Sparplan in ansparplanfä- Leistungs­verzeichnis der Sparkasse. higen Anlagen mit einer neuen Wertpapierkennnummer/ISIN oder eines fusionierten Investmentfonds oder Wertpapiers 7. Besondere Regelungen zum Aktiensparplan fortsetzen möchte, so muss ein neuer Wertpapier-Sparplan hie- 7.1 Kapitalmaßnahmen rüber abgeschlossen werden. Weisungen für Kapitalmaßnahmen können nur für ganze Stü- cke und nicht für Bruchstücke erteilt werden. Erfolgt aus einer 4.4 Auflösung einer ansparplanfähigen Anlage Kapitalmaßnahme eine monetäre Vergütung, werden hierbei Ansparplanfähige Anlagen können aus unterschiedlichen anteilige Bruchstücke berücksichtigt. Gründen enden (z. B. Zeitablauf, Liquidation). Endet eine an- sparplanfähige Anlage, so ist die Sparkasse berechtigt, die An- 7.2 Stimmrechte aus Aktienbesitz teile oder Anteilsbruchteile der ansparplanfähigen Anlage am Stimmrechte für die Hauptversammlung können nur für ganze letzten Bewertungstag zu veräußern und den Gegenwert dem Stücke ausgeübt werden. Verrechnungskonto gutzuschreiben, sofern keine gegenteilige Weisung des Kunden vorliegt. 7.3 Keine Übertragungsmöglichkeiten für ­Bruchstücke Im Depot befindliche Bruchstücke an Aktien können nicht über- 4.5 Kündigung tragen werden. Der Kunde kann den Wertpapier-Sparplan jederzeit und ohne Angabe von Gründen kündigen. Der Auftrag zur Kündigung 7.4 Mitteilung über Ausführungen des Wertpapier-­Sparplans muss der Spar­kasse spätestens Die Sparkasse übermittelt dem Kunden schnellstmöglich, spä- einen Geschäftstag vor dem nächsten Ausführungstermin zu- testens aber am ersten Geschäftstag nach der Ausführung des gegangen sein. Andernfalls wird der Wertpapier-Sparplan zum Auftrags auf einem dauerhaften Datenträger eine Mitteilung nächsten Termin noch einmal ausgeführt und erst im Anschluss zur Bestätigung der Auftragsausführung. beendet. Die Sparkasse wird nach dem rechtzeitigen Zugang der Kündi- gung die vereinbarte Sparrate nicht weiter belasten und nicht 1 Die Geschäftstage der Sparkasse ergeben sich aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis der in die vertraglich vereinbarte ansparplanfähige Anlage inves- Sparkasse. tieren. Die bereits angesparten Anteile bleiben von der Kündi- gung unberührt. 41 Allgemeine Geschäftsbedingungen Grundlagen der Geschäftsbeziehung zwischen Kunde und Sparkasse Fassung Mai 2025 Inhaltsverzeichnis nebst Hinweis auf die Schlichtungsstelle Entgelte und Aufwendungen Nr. 17 Zinsen und Entgelte Allgemeines Nr. 18 Ersatz von Aufwendungen Nr. 1 Grundlagen der Geschäftsbeziehung Nr. 2 Änderungen Pflichten und Haftung von Sparkasse und Kunde Nr. 3 Bankauskünfte Nr. 19 Haftung der Sparkasse Nr. 4 Vertretungs- und Verfügungsbefugnisse Nr. 20 Mitwirkungs- und Sorgfaltspflichten des Kunden Nr. 5 Legitimationsurkunden Nr. 6 Rechtswahl, Gerichtsstand, Erfüllungsort AGB-Pfandrecht, Nachsicherung, Sicherheitenfreigabe Nr. 21 Pfandrecht, Sicherungsabtretung Kontokorrentkonten und andere Geschäfte Nr. 22 Nachsicherung und Freigabe Nr. 7 Kontokorrent, Rechnungsabschluss Nr. 8 Korrektur fehlerhafter Gutschriften Einzugspapiere Nr. 9 Gutschriften und Einlösung von Einzugspapieren Nr. 23 Inkasso im Einzugsgeschäft Nr. 10 Auftragsbestätigung vor Ausführung Nr. 24 Vorlegungsfrist, Eilmittel Nr. 11 Aufrechnung durch den Kunden Nr. 25 Sicherungsrechte im Einzugsgeschäft Nr. 12 Konten in ausländischer Währung Nr. 13 Leistungsbefreiung bei Geschäften in ausländischer Auflösung der Geschäftsbeziehung Währung Nr. 26 Kündigungsrecht Nr. 14 Geldeingang in ausländischer Währung Nr. 27 Weitergeltung der Allgemeinen Geschäfts­ Nr. 15 Wechselkurs bedingungen Nr. 16 Einlagengeschäft Nr. 28 Schutz der Einlagen durch anerkanntes Einlagen­ sicherungssystem Allgemeines (2) Annahme durch den Kunden Nr. 1 Grundlagen der Geschäftsbeziehung Die von der Sparkasse angebotenen Änderungen werden nur (1) Geschäftsbeziehung als Vertrauensverhältnis wirksam, wenn der Kunde diese annimmt, gegebenenfalls im Die Geschäftsbeziehung zwischen dem Kunden und der Spar- Wege der nachfolgend geregelten Zustimmungsfiktion. kasse ist durch die Besonderheiten des Bankgeschäfts und ein (3) Annahme durch den Kunden im Wege der Zustimmungs- besonderes Vertrauensverhältnis geprägt. Der Kunde kann sich fiktion darauf verlassen, dass die Sparkasse seine Aufträge mit der Das Schweigen des Kunden gilt nur dann als Annahme des Än- Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns ausführt und das Bank- derungsangebotes (Zustimmungsfiktion), wenn geheimnis wahrt. a) das Änderungsangebot der Sparkasse erfolgt, um die Über- (2) Allgemeine und besondere Geschäftsbedingungen einstimmung der vertraglichen Bestimmungen mit einer verän- Für die Geschäftsbeziehung gelten ergänzend zu den einzelver- derten Rechtslage wiederherzustellen, weil eine Bestimmung traglichen Vereinbarungen diese Allgemeinen Geschäftsbedin- der Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder der besonderen gungen (AGB). Für einzelne Geschäftszweige gelten ergänzend Bedingungen oder abweichend besondere Bedingungen, z. B. für die Berei- aufgrund einer Änderung von Gesetzen, einschließlich un- che des Zahlungsverkehrs, des Sparverkehrs und der Wertpa- mittelbar geltender Rechtsvorschriften der Europäischen piergeschäfte; diese werden beim Vertragsabschluss (etwa bei Union, nicht mehr der Rechtslage entspricht oder der Kontoeröffnung) oder bei der Erteilung von Aufträgen mit durch eine rechtskräftige gerichtliche Entscheidung, auch dem Kunden vereinbart. durch ein Gericht erster Instanz, unwirksam wird oder nicht mehr verwendet werden darf oder Nr. 2 Änderungen aufgrund einer verbindlichen Verfügung einer für die Spar- (1) Änderungsangebot kasse zuständigen nationalen oder internationalen Behörde Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und (z. B. der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht der besonderen Bedingungen werden dem Kunden spätes- oder der Europäischen Zentralbank) nicht mehr mit den auf- tens zwei Monate vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres sichtsrechtlichen Verpflichtungen der Sparkasse in Einklang Wirksam­werdens in Textform angeboten. Hat der Kunde mit der zu bringen ist Sparkasse im Rahmen der Geschäftsbeziehung einen elektro­ und nischen Kommunikationsweg vereinbart (z. B. das Elektro­ b) der Kunde das Änderungsangebot der Sparkasse nicht vor nische Postfach), können die Änderungen auch auf diesem dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Wege angeboten werden. ­Änderungen abgelehnt hat. Die Sparkasse wird den Kunden im Änderungsangebot auf die Folgen seines Schweigens hinweisen. 42 Allgemeine Geschäftsbedingungen (4) Ausschluss der Zustimmungsfiktion Nr. 4 Vertretungs- und Verfügungsbefugnisse Die Zustimmungsfiktion findet keine Anwendung (1) Bekanntgabe bei Änderungen der Nummern 2 und 17 Abs. 6 der Allge­ Der Sparkasse bekannt gegebene Vertretungs- oder Verfü- meinen Geschäftsbedingungen und der entsprechenden gungsbefugnisse gelten, bis ihr eine Mitteilung über das Erlö- Regelungen in den besonderen Bedingungen oder schen oder eine Änderung zugeht, es sei denn, diese Umstände bei Änderungen, die die Hauptleistungspflichten des Vertra- sind der Sparkasse bekannt oder infolge Fahrlässigkeit nicht ges und die Entgelte für Hauptleistungen betreffen, oder bekannt. Dies gilt auch, wenn die Befugnisse in einem öffent­ bei Änderungen von Entgelten, die auf eine über das verein- lichen Register eingetragen sind und eine Änderung veröffent- barte Entgelt für die Hauptleistung hinausgehende Zahlung licht ist. des Verbrauchers gerichtet sind, oder (2) Mangel in der Geschäftsfähigkeit des Vertreters bei Änderungen, die dem Abschluss eines neuen Vertrages Der Kunde trägt den Schaden, der daraus entstehen sollte, gleichkommen, oder dass die Sparkasse von einem eintretenden Mangel in der Ge- bei Änderungen, die das bisher vereinbarte Verhältnis von schäftsfähigkeit seines Vertreters unverschuldet keine Kennt- Leistung und Gegenleistung erheblich zugunsten der Spar- nis erlangt. kasse verschieben würden. In diesen Fällen wird die Sparkasse die Zustimmung des Kun- Nr. 5 Legitimationsurkunden den zu den Änderungen auf andere Weise einholen. (1) Erbnachweis (5) Kündigungsrecht des Kunden bei der Zustimmungs­ Nach dem Tod des Kunden hat derjenige, der sich gegenüber fiktion der Sparkasse auf die Rechtsnachfolge des Kunden beruft, der Macht die Sparkasse von der Zustimmungsfiktion Gebrauch, Sparkasse seine erbrechtliche Berechtigung nachzuweisen. kann der Kunde den von der Änderung betroffenen Vertrag (2) Leistungsbefugnis der Sparkasse vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Werden der Sparkasse eine Ausfertigung oder eine beglaubigte ­Änderungen auch fristlos und kostenfrei kündigen. Abschrift der letztwilligen Verfügung (Testament, Erbvertrag) Auf dieses Kündigungsrecht wird die Sparkasse den Kunden in sowie der Niederschrift über die zugehörige Eröffnungsver- ihrem Änderungsangebot besonders hinweisen. handlung vorgelegt, darf die Sparkasse denjenigen, der darin (6) Zustimmungsfiktion für Kunden, die keine Verbraucher als Erbe oder Testamentsvollstrecker bezeichnet ist, als Be- sind rechtigten ansehen, ihn verfügen lassen und insbesondere mit Wenn der Kunde kein Verbraucher ist, gelten die vorgenannten befreiender Wirkung an ihn leisten. Dies gilt nicht, wenn der Regelungen ebenfalls. Abweichend von den Absätzen 3a und 4 Sparkasse die Unrichtigkeit oder Unwirksamkeit dieser Urkun- gilt allerdings sein Schweigen auf jedes Änderungsangebot der den bekannt oder infolge Fahrlässigkeit nicht bekannt gewor- Sparkasse als Zustimmung (Zustimmungsfiktion). den ist. Etwas anderes gilt nur dann, wenn die Änderungen dem Ab- (3) Sonstige ausländische Urkunden schluss eines neuen Vertrages gleichkommen. In diesem Fall Werden der Sparkasse ausländische Urkunden als Ausweis der wird die Sparkasse die Zustimmung des Kunden zu den Ände- Person oder zum Nachweis einer Berechtigung vorgelegt, so rungen auf andere Weise einholen. wird sie prüfen, ob die Urkunden zum Nachweis geeignet sind. Sie haftet jedoch für deren Eignung, Wirksamkeit und Vollstän- Nr. 3 Bankauskünfte digkeit sowie für deren richtige Übersetzung und Auslegung (1) Inhalt von Bankauskünften nur bei Fahrlässigkeit oder wenn die Urkunde insgesamt ge- Bankauskünfte sind allgemein gehaltene Feststellungen und fälscht ist. Im vorstehenden Rahmen kann die Sparkasse die Bemerkungen über die wirtschaftlichen Verhältnisse von Kun- in den Urkunden als Berechtigte bezeichneten Personen als den, deren Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit. Betrags- berechtigt ansehen, insbesondere sie verfügen lassen und mit mäßige Angaben über Kontostände, Sparguthaben, Depot- befreiender Wirkung an sie leisten. oder sonstige der Sparkasse anvertraute Vermögenswerte so- wie Kreditinanspruchnahmen werden nicht gemacht. Nr. 6 Rechtswahl, Gerichtsstand, Erfüllungsort (2) Voraussetzungen für die Auskunftserteilung (1) Deutsches Recht Die Sparkasse darf Bankauskünfte über juristische Personen Auf die Geschäftsbeziehung findet deutsches Recht Anwen- und im Handelsregister eingetragene Kaufleute erteilen, sofern dung, sofern dem nicht zwingende gesetzliche Regelungen sich die Anfrage auf deren geschäftliche Tätigkeit bezieht und entgegenstehen. der Sparkasse keine anders lautende Weisung des Kunden vor- (2) Erfüllungsort liegt. In allen anderen Fällen darf die Sparkasse Bankauskünfte Erfüllungsort für die Sparkasse und den Kunden ist der Sitz der nur erteilen, wenn der Kunde dem allgemein oder im Einzelfall Sparkasse. ausdrücklich zugestimmt hat. Bankauskünfte erhalten nur (3) Gerichtsstand eigene Kunden sowie andere Kreditinstitute für deren eigene Ist der Kunde ein Kaufmann, eine juristische Person des öffent- Zwecke und die ihrer Kunden; sie werden nur erteilt, wenn der lichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, Anfragende ein berechtigtes Interesse an der gewünschten kann die Sparkasse an ihrem allgemeinen Gerichtsstand klagen Auskunft glaubhaft darlegt. und nur an diesem Gerichtsstand verklagt werden. (3) Schriftliche Bestätigung Bei mündlichen Auskünften über Kreditwürdigkeit und Zah- Kontokorrentkonten und andere Geschäfte lungsfähigkeit behält sich die Sparkasse eine unverzügliche Nr. 7 Kontokorrent, Rechnungsabschluss schriftliche Bestätigung vor, deren Inhalt von diesem Zeitpunkt (1) Kontokorrent an maßgeblich ist. Die Sparkasse führt ein Konto zur Abwicklung des laufenden Geschäfts- und Zahlungsverkehrs (Girokonto) als Kontokorrent 43 Allgemeine Geschäftsbedingungen im Sinne des § 355 des Handelsgesetzbuches (Konto in laufen- Schecks sind eingelöst, wenn sie nach deren Geschäftsbedin- der Rechnung). gungen nicht mehr zurückgegeben werden können. Barschecks (2) Rechnungsabschluss sind mit Zahlung an den Scheckvorleger eingelöst. Soweit nichts anderes vereinbart ist, erteilt die Sparkasse jeweils zum Ende eines Kalenderquartals einen Rechnungsab- Nr. 10 Auftragsbestätigung vor Ausführung schluss. Bei Vorliegen eines berechtigten Interesses einer der Bei telefonischen oder auf anderen technischen Wegen erteil- Vertragsparteien wird der Rechnungsabschluss auch zu sonsti- ten sowie bei nicht unterschriebenen Aufträgen behält sich die gen Terminen erteilt. Sparkasse die unverzügliche Einholung einer Bestätigung vor (3) Einwendungen gegen den Rechnungsabschluss Auftragsausführung vor. Einwendungen gegen Rechnungsabschlüsse müssen der Spar- kasse zugehen. Unbeschadet der Verpflichtung, Einwendungen Nr. 11 Aufrechnung durch den Kunden gegen Rechnungsabschlüsse unverzüglich zu erheben (Nr. 20 Ist der Kunde kein Verbraucher, kann er gegen Forderungen der Absatz 1 Buchst. g), gelten diese als genehmigt, wenn ihnen Sparkasse nur aufrechnen, wenn seine Forderungen unbestrit- nicht vor Ablauf von sechs Wochen nach Zugang des Rech- ten oder rechtskräftig festgestellt sind. Satz 1 gilt nicht, wenn nungsabschlusses widersprochen wird. Zur Wahrung der Frist die Voraussetzungen des § 513 BGB (Existenzgründer) vorlie- genügt die rechtzeitige Absendung. Die Sparkasse wird den gen. Gesetzliche Aufrechnungsverbote bleiben unberührt. Kunden bei Erteilung des Rechnungsabschlusses auf diese Folgen besonders hinweisen. Stellt sich nachträglich die Un- Nr. 12 Konten in ausländischer Währung richtigkeit heraus, so können sowohl der Kunde als auch die Konten in ausländischer Währung dienen ausschließlich zur Sparkasse eine Richtigstellung aufgrund gesetzlicher Ansprü- bargeldlosen Abwicklung von Zahlungen an den Kunden und che verlangen. von Verfügungen des Kunden in ausländischer Währung. Nr. 8 Korrektur fehlerhafter Gutschriften Nr. 13 Leistungsbefreiung bei Geschäften in aus­ländischer (1) Stornobuchung vor Rechnungsabschluss Währung Gutschriften, die ohne einen verpflichtenden Auftrag gebucht Die Verpflichtung der Sparkasse zur Ausführung einer Verfü- werden (z. B. wegen Irrtums, Schreibfehlers), darf die Spar- gung zulasten eines Guthabens in ausländischer Währung oder kasse bis zum nächsten Rechnungsabschluss durch einfache zur Erfüllung einer Verbindlichkeit in ausländischer Währung Buchung rückgängig machen (Stornobuchung), soweit ihr ein ist in dem Umfang und solange ausgesetzt, wie die Sparkasse Rückforderungsanspruch gegen den Kunden zusteht. in der Währung, auf die das Guthaben oder die Verbindlichkeit (2) Korrekturbuchung nach Rechnungsabschluss lautet, wegen politisch bedingter Maßnahmen oder Ereignisse Den Rückforderungsanspruch nach Absatz 1 kann die Spar- im Lande dieser Währung nicht oder nur eingeschränkt ver- kasse auch noch nach Rechnungsabschluss durch Korrektur- fügen kann. In dem Umfang und solange diese Maßnahmen buchung geltend machen, wenn sie die fehlerhafte Gutschrift oder Ereignisse andauern, ist die Sparkasse auch nicht zu ei- nicht mehr rechtzeitig vor diesem Zeitpunkt festgestellt hat. ner Erfüllung an einem anderen Ort außerhalb des Landes der Bei Widerspruch des Kunden wird die Sparkasse die Korrektur- Währung, in einer anderen Währung (auch nicht in Euro) oder buchung rückgängig und ihren Anspruch anderweitig geltend durch Anschaffung von Bargeld verpflichtet. Die Verpflichtung machen. der Sparkasse zur Ausführung einer Verfügung zulasten eines (3) Kennzeichnung Guthabens in ausländischer Währung ist dagegen nicht ausge- Storno- und Korrekturbuchungen werden im Kontoauszug ge- setzt, wenn die Sparkasse diese vollständig im eigenen Haus kennzeichnet. ausführen kann. Das Recht des Kunden und der Sparkasse, fäl- lige gegenseitige Forderungen in derselben Währung mitein- Nr. 9 Gutschriften und Einlösung von Einzugs­papieren ander zu verrechnen, bleibt von den vorstehenden Regelungen (1) Gutschriften „Eingang vorbehalten“ unberührt. Schreibt die Sparkasse den Gegenwert von Schecks, Lastschrif- ten oder anderen Einzugspapieren schon vor ihrer Einlösung Nr. 14 Geldeingang in ausländischer Währung gut, so geschieht dies unter dem Vorbehalt der Einlösung und Geldbeträge in ausländischer Währung darf die Sparkasse man- des Einganges des Gegenwertes (E. v.-Gutschrift). Das gilt auch gels ausdrücklicher gegenteiliger Weisung des Kunden in Euro dann, wenn die Schecks, Lastschriften oder anderen Einzugs- gutschreiben, sofern sie nicht für den Kunden ein Konto in der papiere bei der Sparkasse selbst zahlbar sind. Werden Schecks betreffenden Währung führt. oder Lastschriften nicht eingelöst oder geht der Sparkasse der Gegenwert aus einem Einzugspapier nicht zu, so macht sie die Nr. 15 Wechselkurs Gutschrift gemäß Nr. 23 Absatz 2 dieser AGB rückgängig, und Die Bestimmung des Wechselkurses bei Geschäften in auslän- zwar auch nach einem zwischenzeitlich erfolgten Rechnungs- discher Währung ergibt sich aus dem Preis- und Leistungsver- abschluss. zeichnis. Bei Zahlungsdiensten gilt ergänzend der Zahlungs- (2) Einlösung diensterahmenvertrag. Schecks und andere Einzugspapiere sind erst eingelöst, wenn die Belastungsbuchung nicht bis zum Ablauf des übernächsten Nr. 16 Einlagengeschäft Bankarbeitstages1 rückgängig gemacht wird. Sie sind auch Mangels abweichender Vereinbarungen sind Einlagen ohne eingelöst, wenn die Sparkasse ihren Einlösungswillen schon Kündigung fällig (täglich fällige Gelder). Die jeweils gültigen vorher Dritten gegenüber erkennbar bekundet hat (z. B. durch Zinssätze für täglich fällige Gelder werden durch Aushang be- Bezahltmeldung). Für Lastschriften gelten die Einlösungsregeln kannt gemacht. Für die Zinsberechnung bei Einlagen wird jeder in den hierfür vereinbarten besonderen Bedingungen. Über die Monat zu 30 Tagen gerechnet. Abrechnungsstelle der Deutschen Bundesbank eingezogene 44 Allgemeine Geschäftsbedingungen Entgelte und Aufwendungen Eine Vereinbarung über die Änderung eines Entgelts, das auf Nr. 17 Zinsen und Entgelte eine über die Hauptleistung hinausgehende Zahlung eines (1) Zinsen und Entgelte im Geschäftsverkehr mit Verbrauchers gerichtet ist, kann die Sparkasse mit dem Ver­ V ­ erbrauchern braucher nur ausdrücklich treffen. Die Höhe der Zinsen und Entgelte für die im Geschäftsverkehr (7) Änderung von Entgelten bei typischerweise dauerhaft in mit Verbrauchern üblichen Kredite und Leistungen ergibt sich Anspruch genommenen Leistungen für Kunden, die keine aus dem Preisaushang und ergänzend aus dem Preis- und Verbraucher sind Leistungsverzeichnis. Wenn ein Verbraucher einen dort aufge- Ist der Kunde kein Verbraucher gelten die vorgenannten Rege- führten Kredit oder eine dort aufgeführte Leistung in Anspruch lungen des Absatzes 6 Satz 1 und 2 ebenfalls. Die von der Spar- nimmt und dabei keine abweichende Vereinbarung getroffen kasse angebotenen Änderungen werden nur wirksam, wenn der wurde, gelten die zu diesem Zeitpunkt im Preisaushang oder Kunde diese annimmt. Das Schweigen des Kunden gilt als An- Preis- und Leistungsverzeichnis angegebenen Zinsen und Ent- nahme des Änderungsangebotes (Zustimmungsfiktion), wenn gelte. der Kunde das Änderungsangebot der Sparkasse nicht vor dem (2) Zinsen und Entgelte außerhalb des Geschäfts­verkehrs vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderun- mit Verbrauchern gen abgelehnt hat. Die Sparkasse wird den Kunden im Ände- Außerhalb des Geschäftsverkehrs mit Verbrauchern bestim- rungsangebot auf die Folgen seines Schweigens hinweisen. men sich die Zinsen und Entgelte für in Anspruch genommene Macht die Sparkasse von der Zustimmungsfiktion Gebrauch, Kredite und Leistungen nach der getroffenen Vereinbarung, er- kann der Kunde den von der Änderung betroffenen Vertrag gänzend nach dem Preis- und Leistungsverzeichnis in der zum vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Zeitpunkt der Inanspruchnahme geltenden Fassung. Änderungen auch fristlos und kostenfrei kündigen. Auf dieses (3) Entgelte für sonstige Leistungen Kündigungsrecht wird die Sparkasse den Kunden in ihrem Än- Für Leistungen, die nicht Gegenstand einer Vereinbarung oder derungsangebot besonders hinweisen. im Preisaushang bzw. im Preis- und Leistungsverzeichnis auf- Die Zustimmungsfiktion findet keine Anwendung für Änderun- geführt sind und die im Auftrag des Kunden oder in dessen gen, die das bisher vereinbarte Verhältnis von Leistung und mutmaßlichem Interesse erbracht werden und die, nach den Gegenleistung erheblich zugunsten der Sparkasse verschieben Umständen zu urteilen, nur gegen eine Vergütung zu erwarten würden. sind, kann die Sparkasse ein nach Maßgabe der gesetzlichen In diesen Fällen wird die Sparkasse die Zustimmung des Kun- Bestimmungen angemessenes Entgelt verlangen. den zu den Änderungen auf andere Weise einholen. (4) Nicht entgeltpflichtige Tätigkeiten (8) Besonderheiten bei Verbraucherdarlehens­verträgen Für Tätigkeiten, zu deren Erbringung die Sparkasse bereits Bei Verbraucherdarlehensverträgen richten sich die Zinsen und gesetzlich oder aufgrund einer vertraglichen Nebenpflicht ver- Entgelte nach den jeweiligen vertraglichen Vereinbarungen so- pflichtet ist oder die sie im eigenen Interesse erbringt, wird die wie ergänzend nach den gesetzlichen Vorschriften. Sparkasse kein Entgelt berechnen, es sei denn, es ist gesetzlich (9) Besonderheiten bei Zahlungsdiensteverträgen mit zulässig und wird nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen ­ erbrauchern V erhoben. Bei Zahlungsdiensteverträgen mit Verbrauchern richten sich (5) Änderung von Zinsen, Kündigungsrecht des ­Kunden bei die Entgelte nach den jeweiligen vertraglichen Vereinbarungen Erhöhung und besonderen Bedingungen. Soweit dort keine Regelung ge- Die Änderung der Zinsen bei Krediten mit einem veränder­ troffen ist, gelten die Absätze 1 und 4 sowie – für die Änderung lichen Zinssatz erfolgt aufgrund der jeweiligen Kreditverein- jeglicher Entgelte bei Zahlungsdiensterahmenverträgen (z. B. barungen mit dem Kunden. Die Sparkasse wird dem Kunden Girovertrag) – Absatz 6. Änderungen von Zinsen mitteilen. Bei einer Erhöhung kann der Kunde, sofern nichts anderes vereinbart ist, die davon betrof- Nr. 18 Ersatz von Aufwendungen fene Kreditvereinbarung innerhalb von sechs Wochen nach der Der Ersatz von Aufwendungen der Sparkasse richtet sich nach Bekanntgabe der Änderung mit sofortiger Wirkung kündigen. den gesetzlichen Vorschriften. Kündigt der Kunde, so werden die erhöhten Zinsen für die ge- kündigte Kreditvereinbarung nicht zugrunde gelegt. Eine Kün- Pflichten und Haftung von Sparkasse und Kunde digung des Kunden gilt als nicht erfolgt, wenn er den geschul- Nr. 19 Haftung der Sparkasse deten Betrag nicht binnen zweier Wochen nach Wirksamwerden (1) Haftung für Verschulden der Kündigung zurückzahlt. Die Sparkasse haftet für eigenes Verschulden sowie das Ver- (6) Änderung von Entgelten bei typischerweise dauerhaft in schulden von Personen, derer sie sich zur Erfüllung ihrer Ver- Anspruch genommenen Leistungen pflichtung gegenüber dem Kunden bedient, soweit sich nicht Änderungen von Entgelten für Bankleistungen, die von Kun- aus den folgenden Absätzen, den besonderen Bedingungen den im Rahmen der Geschäftsbeziehung typischerweise oder aus einzelvertraglichen Regelungen etwas Abweichendes dauerhaft in Anspruch genommen werden (z. B. Konto- und ergibt. Haftet die Sparkasse und ist ein Schaden nicht aus- Depot­führung), werden dem Kunden spätestens zwei Monate schließlich von der Sparkasse verursacht oder verschuldet, so vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens in richtet sich die Verpflichtung zum Schadensersatz nach den Textform angeboten. Grundsätzen des Mitverschuldens, § 254 Bürgerliches Gesetz- Hat der Kunde mit der Sparkasse im Rahmen der Geschäfts­ buch. beziehung einen elektronischen Kommunikationsweg verein- (2) Haftung für Dritte bart (z. B. das Elektronische Postfach), können die Änderungen Die Sparkasse darf Aufträge bei Fehlen einer gegenteiligen auch auf diesem Wege angeboten werden. Weisung ganz oder teilweise auf Dritte zur selbstständigen Die von der Sparkasse angebotenen Änderungen werden nur Erledigung übertragen, soweit dies unter Berücksichtigung der wirksam, wenn der Kunde diese annimmt. Art des Auftrages und der Interessen von Sparkasse und Kunde 45 Allgemeine Geschäftsbedingungen erforderlich erscheint. In diesen Fällen beschränken sich die führung von Aufträgen außergewöhnliche Schäden drohen. Auf Verpflichtung und Haftung der Sparkasse auf die Weiterleitung die besondere Hinweispflicht bei knappen Scheckvorlegungs- des Auftrags einschließlich sorgfältiger Auswahl und Unterwei- fristen nach Nr. 24 wird verwiesen. sung des Dritten. g) Unverzügliche Reklamation (3) Haftung bei höherer Gewalt Einwendungen gegen Rechnungsabschlüsse, Lastschriften, Die Sparkasse haftet nicht für Schäden, die durch Störung ihres Kontoauszüge, Wertpapieraufstellungen oder sonstige Mit- Betriebs (z. B. Bombendrohung, Banküberfall), insbesondere teilungen der Sparkasse sowie Einwendungen gegen die Ord- infolge von höherer Gewalt (z. B. von Kriegs- und Naturereignis- nungsmäßigkeit von der Sparkasse gelieferter Wertpapiere sen) sowie infolge von sonstigen, von ihr nicht zu vertretenden oder sonstiger Werte müssen unverzüglich erhoben werden. Vorkommnissen (z. B. Streik, Aussperrung, Verkehrsstörung) Falls Rechnungsabschlüsse oder Depotaufstellungen dem verursacht sind oder die durch Verfügungen von hoher Hand Kunden nicht zugehen, muss er die Sparkasse unverzüglich be- des In- und Auslands eintreten. nachrichtigen. Die Benachrichtigungspflicht besteht auch beim Ausbleiben anderer Anzeigen, Mitteilungen oder Sendungen, Nr. 20 Mitwirkungs- und Sorgfaltspflichten des ­Kunden deren Eingang der Kunde erwarten oder mit deren Eingang er (1) Grundsatz rechnen muss. Die Sparkasse führt die Aufträge des Kunden mit der Sorgfalt h) Kontrolle von Bestätigungen der Sparkasse eines ordentlichen Kaufmanns aus. Für den Kunden bestehen Soweit Bestätigungen der Sparkasse von Aufträgen oder Wei- seinerseits besondere Mitwirkungs- und sonstige Sorgfalts- sungen des Kunden abweichen, hat er dies unverzüglich zu pflichten, insbesondere folgende Pflichten: beanstanden. a) Mitteilung wesentlicher Angaben und Änderungen (2) Haftung bei Pflichtverletzungen Der Sparkasse sind unverzüglich alle für die Geschäftsbezie- Schäden und Nachteile aus einer schuldhaften Verletzung von hung wesentlichen Tatsachen anzuzeigen, insbesondere Än- Mitwirkungs- und sonstigen Sorgfaltspflichten gehen zulasten derungen des Namens, der Anschrift, des Personenstandes, des Kunden. Bei schuldhafter Mitverursachung des Schadens der Verfügungs- oder Verpflichtungsfähigkeit des Kunden (z. B. durch die Sparkasse richtet sich die Haftung nach den Grund- Eheschließung, Eingehung einer Lebenspartnerschaft, Ände- sätzen des Mitverschuldens, § 254 Bürgerliches Gesetzbuch. rung des Güterstandes) oder der für ihn zeichnungsberechtig- ten Personen (z. B. nachträglich eingetretene Geschäftsunfähig- AGB-Pfandrecht, Nachsicherung, Sicherheitenfreigabe keit eines Vertreters oder Bevollmächtigten) sowie Änderungen Nr. 21 Pfandrecht, Sicherungsabtretung des wirtschaftlich Berechtigten oder der der Sparkasse bekannt (1) Umfang gegebenen Vertretungs- oder Verfügungsbefugnisse (z. B. Der Kunde räumt hiermit der Sparkasse ein Pfandrecht ein an Vollmachten, Prokura). Die Anzeigepflicht besteht auch dann, Werten jeder Art, die im bankmäßigen Geschäftsverkehr durch wenn die Tatsachen in öffentlichen Registern eingetragen und den Kunden oder durch Dritte für seine Rechnung in ihren veröffentlicht werden. Die Namen der für den Kunden vertre- Besitz oder ihre sonstige Verfügungsmacht gelangen. Zu den tungs- oder verfügungsbefugten Personen sind der Sparkasse erfassten Werten zählen sämtliche Sachen und Rechte jeder mit eigenhändigen Unterschriftsproben auf den Vordrucken der Art (Beispiele: Waren, Devisen, Wertpapiere einschließlich der Sparkasse bekannt zu geben. Darüber hinaus können sich wei- Zins-, Renten- und Gewinnanteilscheine, Sammeldepotanteile, tergehende gesetzliche Mitteilungspflichten, insbesondere aus Bezugsrechte, Schecks, Wechsel, Konnossemente, Lager- und dem Geldwäschegesetz ergeben. Ladescheine). Erfasst werden auch Ansprüche des Kunden b) Eindeutige Angaben bei Aufträgen und Weisungen gegen die Sparkasse (z. B. aus Guthaben). Forderungen des Aufträge und Weisungen jeder Art müssen den Inhalt des Kunden gegen Dritte sind an die Sparkasse abgetreten, wenn Geschäfts zweifelsfrei erkennen lassen. Abänderungen und über die Forderungen ausgestellte Urkunden im bankmäßigen Bestätigungen müssen als solche gekennzeichnet sein. Bei Geschäftsverkehr in die Verfügungsmacht der Sparkasse gelan- Zahlungsaufträgen hat der Kunde insbesondere auf richtige, gen. vollständige, unmissverständliche und leserliche Angaben, vor (2) Ausnahmen allem der Kontonummer und Bankleitzahl oder IBAN2 und BIC3 Gelangen Gelder oder andere Werte mit der ausdrücklichen zu achten. Zweckbestimmung für eine bestimmte Verwendung in die Ver- c) Sorgfalt bei besonderer Auftragsübermittlung fügungsmacht der Sparkasse (z. B. Bareinzahlung zur Einlösung Bei telefonischen oder auf anderen technischen Wegen erteil- eines Schecks, Wechsels oder Ausführung einer bestimmten ten Aufträgen oder Weisungen hat der Kunde dafür zu sorgen, Überweisung), so erstreckt sich das Pfandrecht der Sparkasse dass sich keine Übermittlungsfehler, Missverständnisse, Miss- nicht auf diese Werte. Im Ausland verwahrte Wertpapiere un- bräuche und Irrtümer ergeben. terliegen – vorbehaltlich anderweitiger Vereinbarung – nicht d) weggefallen dem Pfandrecht. Dasselbe gilt für die von der Sparkasse selbst e) Ausdrücklicher Hinweis bei besonderer Weisung ausgegebenen Genussrechte/Genussscheine und für Ansprü- Besondere Weisungen für die Ausführung von Aufträgen hat che des Kunden aus nachrangigem Haftkapital (z. B. nachrangig der Kunde der Sparkasse gesondert mitzuteilen, bei formular- haftende Inhaberschuldverschreibung). mäßig erteilten Aufträgen außerhalb des Formulars. Dies gilt (3) Gesicherte Ansprüche insbesondere, wenn Zahlungen auf bestimmte Forderungen Das Pfandrecht sichert alle bestehenden und künftigen, auch der Sparkasse verrechnet werden sollen. bedingten oder befristeten, auch gesetzlichen Ansprüche der f) Hinweis auf Fristen und Termine Sparkasse gegen den Kunden, die sie im Zusammenhang mit Der Kunde hat entsprechend Buchst. e) besonders darauf hin- der Geschäftsverbindung erwirbt. Ansprüche gegen Kunden zuweisen, wenn Aufträge innerhalb bestimmter Fristen oder aus von diesen für Dritte übernommenen Bürgschaften werden zu bestimmten Terminen ausgeführt sein sollen oder wenn bei erst ab deren Fälligkeit gesichert. nicht ordnungsgemäßer, insbesondere nicht fristgemäßer Aus- 46 Allgemeine Geschäftsbedingungen (4) Geltendmachung des Pfandrechts einem zwischenzeitlichen Rechnungsabschluss. Das Gleiche Die Sparkasse darf die dem AGB-Pfandrecht unterliegenden gilt, wenn Werte nur bei einem berechtigten Sicherungsinteresse zurück- ihr der Gegenwert nicht zugeht oder halten. Ein solches besteht insbesondere unter den Vorausset- die freie Verfügung über den Gegenwert durch Gesetz oder zungen des Nachsicherungsrechts gemäß Nr. 22. behördliche Maßnahmen beschränkt ist oder (5) Verwertung die Papiere infolge unüberwindlicher Hindernisse nicht oder Die Sparkasse ist zur Verwertung dieser Werte berechtigt, wenn nicht rechtzeitig vorgelegt werden können oder der Kunde seinen Verbindlichkeiten bei Fälligkeit und trotz der Einzug mit im Zeitpunkt der Hereinnahme nicht bekann- Mahnung mit angemessener Nachfrist und einer Androhung ten unverhältnismäßigen Schwierigkeiten verbunden ist der Verwertung entsprechend § 1234 Absatz 1 Bürgerliches oder Gesetzbuch nicht nachkommt. Unter mehreren Sicherheiten hat in dem Land, in dem die Papiere einzulösen sind, ein Mora- die Sparkasse die Wahl. Bei der Auswahl und Verwertung wird torium ergangen ist. die Sparkasse auf die berechtigten Belange des Kunden Rück- Unter den gleichen Voraussetzungen kann die Sparkasse sicht nehmen. Die Sparkasse hat das Recht, Verwertungserlöse, Einzugspapiere auch schon vor Fälligkeit zurückgeben. Die die nicht zur Befriedigung sämtlicher Forderungen ausreichen, Rückbelastung ist auch zulässig, wenn die Papiere nicht zu- nach ihrem billigen Ermessen zu verrechnen. Die Sparkasse rückgegeben werden können. Ist dies von der Sparkasse zu wird dem Kunden erteilte Gutschriften über Verwertungserlöse vertreten, so trägt sie einen sich hieraus ergebenden Schaden so gestalten, dass sie als Rechnungen im Sinne des Umsatz- des Kunden. steuerrechts anzusehen sind. Nr. 24 Vorlegungsfrist, Eilmittel Nr. 22 Nachsicherung und Freigabe Wenn Schecks, die am Bankplatz der Sparkasse zahlbar sind, (1) Nachsicherungsrecht nicht spätestens am dritten Geschäftstag, Schecks auf aus- Die Sparkasse kann vom Kunden die Bestellung oder Verstär- wärtige Bankplätze nicht spätestens am vierten Geschäftstag kung von Sicherheiten für seine Verbindlichkeiten verlangen, vor Ablauf der Vorlegungsfrist (Artikel 29 Scheckgesetz) ein- wenn sich aufgrund nachträglich eingetretener oder bekannt gereicht werden bzw. bei Übersendung nicht innerhalb dieser gewordener Umstände, z. B. aufgrund einer Verschlechterung Fristen vor Geschäftsschluss bei der Sparkasse eingehen, so oder drohenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhält- hat der Kunde auf den Ablauf der Vorlegungsfrist und die even- nisse des Kunden, eines Mithaftenden oder Bürgen oder des tuelle Anwendung von Eilmitteln gesondert hinzuweisen. Werts bestehender Sicherheiten, eine Veränderung der Risiko- lage ergibt. Nr. 25 Sicherungsrechte im Einzugsgeschäft Bei Verbraucherdarlehensverträgen besteht ein Anspruch auf (1) Sicherungseigentum die Bestellung oder Verstärkung von Sicherheiten nur, soweit Mit der Einreichung von Schecks und Wechseln zum Einzug die Sicherheiten im Kreditvertrag angegeben sind. Übersteigt überträgt der Kunde der Sparkasse das Sicherungseigentum an der Nettodarlehensbetrag 75.000 Euro, besteht der Anspruch den Papieren für den Fall, dass das Einzugspapier nicht einge- auf Bestellung oder Verstärkung auch dann, wenn in einem vor löst wird und der Sparkasse aufgrund von Vorausverfügungen dem 21. März 2016 abgeschlossenen Verbraucherdarlehens- des Kunden im Hinblick auf das Einzugsgeschäft Ansprüche ge- vertrag oder in einem ab dem 21. März 2016 abgeschlossenen gen den Kunden zustehen, und zwar bis zum Ausgleich dieser Allgemein Verbraucherdarlehensvertrag im Sinne von § 491 Ansprüche. Mit dem Erwerb des Sicherungseigentums gehen Abs. 2 BGB keine oder keine abschließenden Angaben über Si- auch die zugrunde liegenden Forderungen auf die Sparkasse cherheiten enthalten sind. über. (2) Freigabe-Verpflichtung (2) Sicherungsabtretung Die Sparkasse ist auf Verlangen zur Freigabe von Sicherheiten Werden andere Papiere zum Einzug eingereicht (z. B. Lastschrif- nach ihrer Wahl verpflichtet, soweit der realisierbare Wert aller ten, kaufmännische Handelspapiere), so gehen die zugrunde Sicherheiten den Gesamtbetrag aller Forderungen der Spar- liegenden Forderungen unter den Voraussetzungen des Absat- kasse nicht nur vorübergehend um mehr als 10 v. H. übersteigt. zes 1 auf die Sparkasse über. Diese Deckungsgrenze erhöht sich um den jeweils aktuellen Umsatzsteuersatz, soweit die Sparkasse im Verwertungsfall Auflösung der Geschäftsbeziehung mit der Abführung der Umsatzsteuer aus Verwertungserlösen Nr. 26 Kündigungsrecht belastet ist. Die Sparkasse wird bei der Auswahl der freizuge- (1) Ordentliche Kündigung benden Sicherheiten auf die berechtigten Belange des Kunden Soweit weder eine Laufzeit noch eine abweichende Kündi- Rücksicht nehmen. gungsregelung vereinbart sind, können der Kunde und bei Vorliegen eines sachgerechten Grundes auch die Sparkasse die Einzugspapiere gesamte Geschäftsbeziehung oder einzelne Geschäftszweige Nr. 23 Inkasso im Einzugsgeschäft jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. (1) Inkasso-Vereinbarung Kündigt die Sparkasse, so wird sie den berechtigten Belangen Schecks, Lastschriften oder sonstige Einzugspapiere werden des Kunden angemessen Rechnung tragen, insbesondere nicht von der Sparkasse nur zum Einzug (Inkasso) hereingenommen, zur Unzeit kündigen. wenn die Sparkasse eine gesonderte Inkasso-Vereinbarung Für die Kündigung eines Zahlungsdiensterahmenvertrages abschließt. (z. B. Girovertrag oder Kartenvertrag) durch die Sparkasse be- (2) Rückbelastung trägt die Kündigungsfrist mindestens zwei Monate. Hat die Sparkasse den Gegenwert von Einzugspapieren schon (2) Kündigung aus wichtigem Grund vor Eingang gutgeschrieben, so kann sie den Gegenwert bei Ungeachtet anderweitiger Vereinbarungen können sowohl der Nichteinlösung der Papiere rückbelasten, und zwar auch nach Kunde als auch die Sparkasse die gesamte Geschäftsbezie- 47 Allgemeine Geschäftsbedingungen hung oder einzelne Geschäftszweige jederzeit fristlos kündi- Nr. 27 Weitergeltung der Allgemeinen Geschäfts­ gen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, aufgrund dessen dem bedingungen Kündigenden die Fortsetzung der Geschäftsbeziehung nicht Auch nach Auflösung der gesamten Geschäftsbeziehung oder zugemutet werden kann. Dabei sind die berechtigten Belange einzelner Geschäftszweige gelten für die Abwicklung und in des anderen Vertragspartners zu berücksichtigen. Für die Spar- dem Abwicklungsverhältnis entsprechenden Umfange die All- kasse ist ein solcher Kündigungsgrund insbesondere gegeben, gemeinen Geschäftsbedingungen weiter. wenn aufgrund der nachfolgend beispielhaft aufgeführten Um- stände die Einhaltung der Zahlungsverpflichtungen des Kun- Nr. 28 Schutz der Einlagen durch anerkanntes Einlagen­ den oder die Durchsetzbarkeit der Ansprüche der Sparkasse – sicherungssystem auch unter Verwertung etwaiger Sicherheiten – gefährdet wird: (1) Freiwillige Institutssicherung a) wenn eine wesentliche Verschlechterung oder eine erhebli- Die Sparkasse gehört dem institutsbezogenen Sicherungssys- che Gefährdung der Vermögensverhältnisse des Kunden oder tem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe (Sicherungssys- in der Werthaltigkeit der für ein Darlehen gestellten Sicherhei- tem) an. Primäre Zielsetzung des Sicherungssystems ist es, ten eintritt, insbesondere wenn der Kunde die Zahlungen ein- die angehörenden Institute selbst zu schützen und bei diesen stellt oder erklärt, sie einstellen zu wollen, oder wenn von dem drohende oder bestehende wirtschaftliche Schwierigkeiten Kunden angenommene Wechsel zu Protest gehen; abzuwenden. Auf diese Weise schützt die Institutssicherung b) wenn der Kunde seiner Verpflichtung zur Bestellung oder zur auch die Einlagen der Kunden. Hierzu zählen im Wesentlichen Verstärkung von Sicherheiten (Nr. 22 Absatz 1) nach Aufforde- Spareinlagen, Sparkassenbriefe, Termineinlagen, Sichteinlagen rung durch die Sparkasse nicht innerhalb angemessener Frist und Schuldverschreibungen. nachkommt; (2) Gesetzliche Einlagensicherung c) wenn der Kunde unrichtige Angaben über seine Vermögens- Das Sicherungssystem ist als Einlagensicherungssystem nach verhältnisse gemacht hat; dem Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) amtlich anerkannt. d) wenn gegen den Kunden eine Zwangsvollstreckung eingelei- Sollte entgegen Absatz 1 ausnahmsweise die Institutssiche- tet wird; rung nicht greifen, hat der Kunde gegen das Sicherungssystem e) wenn sich die Vermögensverhältnisse eines Mitverpflichte- einen Anspruch auf Erstattung seiner Einlagen im Sinne des § 2 ten oder des persönlich haftenden Gesellschafters wesentlich Absätze 3 bis 5 EinSiG bis zu den Obergrenzen des § 8 EinSiG. verschlechtert haben oder erheblich gefährdet sind, sowie bei Nicht entschädigungsfähig nach § 6 EinSiG sind unter anderem Tod oder Wechsel des persönlich haftenden Gesellschafters. Einlagen, die im Zusammenhang mit Geldwäschetransaktionen Besteht der wichtige Grund in der Verletzung einer Pflicht aus entstanden sind, sowie Inhaberschuldverschreibungen der dem Vertrag, ist die Kündigung erst nach erfolglosem Ablauf Sparkasse und Verbindlichkeiten aus eigenen Akzepten und einer zur Abhilfe bestimmten Frist oder nach erfolgloser Ab- Solawechseln. mahnung zulässig. Etwas anderes gilt nur, wenn der Kunde die (3) Informationsbefugnisse Leistung ernsthaft und endgültig verweigert, er die Leistung Die Sparkasse ist befugt, dem Sicherungssystem oder einem zu einem im Vertrag bestimmten Termin oder innerhalb einer von ihm Beauftragten alle in diesem Zusammenhang erforder- bestimmten Frist nicht bewirkt, obwohl die Sparkasse den lichen Auskünfte zu erteilen und Unterlagen zur Verfügung zu Fortbestand ihres Leistungsinteresses vertraglich an die Recht- stellen. zeitigkeit der Leistung gebunden hat, oder wenn besondere (4) Forderungsübergang Umstände vorliegen, die unter Abwägung der beiderseitigen Soweit das Sicherungssystem oder ein von ihm Beauftragter Interessen eine sofortige Kündigung rechtfertigen. Zahlungen an den Kunden leistet, gehen dessen Forderungen (3) Kündigung bei Verbraucherdarlehens­verträgen gegen die Sparkasse in entsprechender Höhe mit allen Neben- Soweit das Bürgerliche Gesetzbuch zwingende Sonderrege- rechten Zug um Zug auf das Sicherungssystem über. lungen für die Kündigung von Verbraucherdarlehensverträgen vorsieht, kann die Sparkasse nur nach Maßgabe dieser Rege- lungen kündigen. 1 Bankarbeitstage sind alle Werktage, außer Sonnabende und 24. und 31. Dezember. (4) Rechtsfolgen bei Kündigung 2 International Bank Account Number (Internationale Bankkontonummer). Mit der Auflösung der gesamten Geschäftsbeziehung oder ein- 3 Business Identifier Code (Bank-Identifizierungs-Code). zelner Geschäftszweige werden die auf den betroffenen Konten geschuldeten Beträge sofort fällig. Der Kunde ist außerdem verpflichtet, die Sparkasse insoweit von allen für ihn oder in seinem Auftrag übernommenen Verpflichtungen zu befreien. Die Sparkasse ist berechtigt, die für den Kunden oder in sei- nem Auftrag übernommenen Verpflichtungen zu kündigen und sonstige Verpflichtungen, insbesondere solche in fremder Währung, mit Wirkung gegen den Kunden auszugleichen sowie hereingenommene Wechsel und Schecks sofort zurückzubelas- ten; die wechsel- oder scheckrechtlichen Ansprüche gegen den Kunden und jeden aus dem Papier Verpflichteten auf Zahlung des vollen Betrages der Wechsel und Schecks mit Nebenfor- derungen verbleiben der Sparkasse jedoch bis zur Abdeckung eines etwaigen Schuldsaldos. 48 Allgemeine Geschäftsbedingungen Hinweis auf die Schlichtungsstelle Näheres regelt die Verfahrensordnung der Sparkassen-­ Schlichtungsstelle Baden-Württemberg, die auf Wunsch Bei Streitigkeiten mit der Sparkasse besteht die Möglichkeit, zur Verfügung gestellt wird. Die Kreissparkasse Waiblingen sich an die Sparkassen-Schlichtungsstelle Baden-Württemberg nimmt am Streitbeilegungsverfahren vor dieser anerkannten zu wenden. Das Anliegen ist in Textform an folgende Adresse zu Verbraucher­schlichtungsstelle teil. richten: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht stellt unter Sparkassen-Schlichtungsstelle Baden-Württemberg https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/BeschwerdenStreit Am Hauptbahnhof 2 schlichtung­/BeiBaFinbeschweren/BeiBaFinbeschweren_node. 70173 Stuttgart html www.sv-bw.de/schlichtung Wissenswertes zu Beschwerden über beaufsichtigte schlichtung@sv-bw.de ­ nternehmen bereit. U 49 Allgemeine Grundsätze der Auftrags­ausführung Fassung September 2024 Wir sind verpflichtet, Aufträge unserer Kunden über den Kauf Gegenstand der dargestellten Grundsätze. Die Ausgabe oder oder Verkauf von Finanz­instrumenten nach einem schriftlich Rücknahme erfolgt über die Verwahrstelle. Möchte der Kunde fixierten Verfahren auszuführen, das darauf ausgerichtet ist, einen Kauf- oder Verkaufsauftrag an einem organisierten Markt das bestmögliche Ergebnis für unsere Kunden zu erzielen. (Börse) oder an einem multilateralen Handelssystem im Sinne des § 2 Absatz 8 Nr. 8 WpHG tätigen, so erteilt er uns eine ent- Es kommt dabei nicht darauf an, ob bei der Ausführung des ein- sprechende Weisung. zelnen Auftrags tatsächlich das beste Ergebnis erzielt wird. Ent- Kundenaufträge in anderen Klassen von Finanz­instrumenten scheidend ist, dass das angewandte Verfahren typischerweise nehmen wir aufgrund der überwiegend individuellen Ausge- zum bestmöglichen Ergebnis für unsere Kunden führt. staltung der Produkte nur mit Weisung entgegen. 2. Festpreisgeschäfte Wir ermöglichen die Ausführung eines Kauf- oder Verkaufs- Soweit Aufträge zum Kauf oder Verkauf im Rahmen eines Fest- auftrags von Finanz­instrumenten (Wertpapiere und sonstige preisgeschäfts erfolgen, stellen wir organisatorisch sicher, dass Finanz­instrumente) nach folgenden Grundsätzen: diese zu marktgerechten Bedingungen ausgeführt werden. Kaufaufträge zu Zertifikaten und sonstigen Inhaberschuldver- I. Geltungsbereich schreibungen in der Zeichnungsphase (Zeichnungsprodukte), Die vorliegenden Grundsätze beschreiben unser generelles bei denen wir nicht selbst Emittent sind, erfolgen ab dem Vorgehen für Privatkunden und professionelle Kunden im Sinne 01.06.2025 stets als Festpreisgeschäfte. Der beim Festpreisge- des Wertpapierhandelsgesetzes. schäft über ein Zeichnungsprodukt abgeschlossene Kaufver- trag zwischen Kunde und uns steht unter der aufschiebenden II. Vorrang von Kundenweisungen Bedingung der Zuteilung einer entsprechenden Anzahl (eines Eine Weisung des Kunden ist stets vorrangig. Bei der Ausfüh- entsprechenden Nennbetrages) der gewünschten Zeichnungs- rung eines Kauf- oder Verkaufsauftrags werden wir einer Wei- produkte an uns. Im Fall einer entsprechenden Zuteilung wer- sung des Kunden Folge leisten. In diesem Fall finden die nach- den wir den Kunden durch Buchung der gewünschten Anzahl folgend dargestellten Grundsätze keine Anwendung. (des gewünschten Nennbetrages) in das Wertpapierdepot des Die Pflicht zur Erzielung des bestmöglichen Ergebnisses ent- Kunden informieren. Erfolgt aufgrund von Überzeichnungen sprechend dem Umfang der Weisung gilt damit als erfüllt. oder aus sonstigen Gründen keine oder nur eine teilweise Zuteilung zu unseren Gunsten, wird der Kaufvertrag zwischen III. Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Kunde und uns nicht bzw. nur in der zugeteilten Quote wirk- ­Kundenaufträgen sam. 1. Kommissionsgeschäfte Sind wir Emittentin der Finanzinstrumente, so erfolgen Kauf- Bei Kommissionsgeschäften gemäß Ziffer 1.2 der Bedingungen und Verkaufsaufträge des Kunden zu diesen Finanzinstru- für Wertpapiergeschäfte beauftragen wir die Deutsche Wertpa- menten grundsätzlich als Festpreisgeschäfte. Auf Wunsch des pierService Bank AG (dwpbank) als Zwischenkommissionärin, Kunden ist eine Ausführung an einem anderen Ausführungs- ein Ausführungsgeschäft abzuschließen. Hierbei kommen die platz möglich, soweit diese Finanzinstrumente dort gehandelt von der dwpbank aufgestellten Ausführungsgrundsätze zur werden. Anwendung. Diese Ausführungsgrundsätze sowie weitere In- formationen sind über die Website www.dwpbank.de abrufbar. IV. Vermögensverwaltung Auf Wunsch des Kunden händigen wir diese Informationen in Aufträge für ein Vermögensverwaltungsdepot werden durch der Geschäftsstelle in Papierform aus. den Vermögensverwalter gemäß dessen eigenen Grundsätzen Durch die Weiterleitung von Kundenaufträgen zur Ausführung zur bestmöglichen Ausführung erteilt. an die dwpbank verfolgen wir das Ziel, dass bei der Ausfüh- rung gleichbleibend das bestmögliche Ergebnis erzielt wird. V. Überprüfung der Grundsätze Die dwpbank ermöglicht durch die Bereitstellung von auf uns Wir überprüfen unsere Grundsätze, die die Weiterleitung von abgestimmten, standardisierten Prozessen eine effektive und Aufträgen an die dwpbank begründen und die Wirksamkeit der kostengünstige Ausführung, Abwicklung und Abrechnung von Grundsätze anlassbezogen, mindestens einmal jährlich. Wertpapiergeschäften. Durch die Bündelung dieser Faktoren bei der dwpbank werden insbesondere Kostenvorteile für den Kunden erzielt. Eine Weiterleitung von Kundenaufträgen an die dwpbank er- folgt in folgenden Klassen von Finanz­instrumenten: Eigenkapitalinstrumente – Aktien und Hinterlegungs­scheine Schuldtitel (z. B. Staatsanleihen, Unternehmens­anleihen) Verbriefte Derivate Börsengehandelte Produkte Auf Basis der gesetzlichen Grundlage ist die Ausgabe und Rücknahme von Anteilen eines Investmentvermögens nicht 50 Information für Aktionäre im Hinblick auf ­ auptversammlungen H Wir informieren Sie als Aktionär einer Aktiengesellschaft mit Handelt es sich bei Ihrem Aktienbesitz hingegen um Namens- Sitz in der EU über die Einberufung der Hauptversammlung. aktien einer inländischen Aktiengesellschaft, erhalten Sie die Die Unterlagen zur Hauptversammlung (z. B. Tages­ordnung) Information über die Einberufung und alle Unterlagen zur stellt die jeweilige Aktiengesellschaft auf ihrer Internetseite be- Hauptversammlung im Regelfall direkt von der Aktiengesell- reit. In unserer Mitteilung über die Einberufung der Hauptver- schaft. sammlung finden Sie dementsprechend eine Internet-Adresse, unter der Sie die Unterlagen zur Hauptversammlung abrufen können. 51 Wir informieren Sie gerne über unser Produktangebot in unseren Geschäftsstellen oder im Internet. 602 500 10